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fondUrkunden
Charter0915
Dateum 1506
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn meldet Herzog Sigismund von Schlesien-Glogau und in dessen Abwesenheit dem Statthalter Albrecht von Schreibersdorf, Hauptmann von Bautzen, der Ritterschaft, Mannschaft und Städten in der Oberlausitz, dass die den Kamenzern erteilte Kommission zur Abhaltung eines Salzmarktes nicht mehr gilt und befiehlt Bürgermeister und Rat von Kamenz bis zur endgültigen Klärung des Konflikts den Salzmarkt nicht mehr auszurichten.

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Charter0872
DateAnfang 1506
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn schreibt an Rat der Stadt Kamenz - ohne dass diese genannt sind -, dass er aufgrund der Nachricht der Bautzener, dass der neu aufgerichtete Salzmarkt ihren alten Rechten schade, das durch falsche Aussagen erwirkte Zugeständnis an sie wieder aufhebt und stattdessen eine neue Anordnung an Herzog Sigismund von Schlesien-Glogau oder an Albrecht von Schreibersdorf, den Hauptmann von Bautzen, sendet.

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Charter0913
Dateum 1506
AbstractWirtschaftsbericht aus dem Franziskanerkloster Bautzen und Verzeichnis der Kleinodien.

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Charter0863
Date05.01.1506
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz teilen Bürgermeister und Rat von Bautzen mit, dass ihnen vom Hofmeister sowie vom Rat von Bunzlau (Boleslawiec) ein königlicher Sendbrief zugesandt worden ist, den sie versehentlich geöffnet haben und nun nach Bautzen schicken und bitten die Bautzener, ihnen ihren Entschluss mitzuteilen.

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Charter0864
Date06.01.1506
AbstractHerzog Sigismund von Schlesien-Glogau meldet dem Hauptmann von Bautzen und Statthalter in der Oberlausitz, Albrecht von Schreibersdorff, wegen des Salzstreits zwischen Kamenz und Bautzen eine königliche Kommission einzusetzen und ermächtigt ihn, da er abgehalten ist, hierbei nach billigem Ermessen zu handeln und dabei niemandem in seinen Rechten zu beeinträchtigen.

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Charter0865
Datezwischen dem 13. und 19. Januar 1506
AbstractHerzog Sigismund von Schlesien-Glogau meldet König Wladislaw von Böhmen und Ungarn, dass sich die Kamenzer den Anordnungen der königlichen Kommission widersetzen, und bittet den König zu befehlen, dass sich die Kamenzer bis zum Gerichtstag mit Aktivitäten zurückhalten.

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Charter0867
Date19.01.1506
AbstractAlbrecht von Schreibersdorf, Statthalter und Hauptmann von Bautzen, bekennt, dass er einen Gerichtstag von Land und Städten angesetzt hat, um den Streit zwischen Bautzen und Kamenz wegen der Abhaltung eines Salzmarkts beizulegen, aber die Kamenzer erklärt hätten, nicht zu erscheinen und den Salzmarkt abhalten zu wollen.

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Charter0866
Date19.01.1506
AbstractAlbrecht von Schreibersdorf meldet Herzog Sigismund von Schlesien-Glogau, dass die Kamenzer trotz der Einsetzung einer königlichen Kommission und eines Verbots des Herzogs Sigismund weiterhin einen Salzmarkt abhalten.

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Charter0868
Date21.01.1506
AbstractSchiedsspruch zwischen Christoph von Gersdorff und seinen Geschwistern einerseits und ihrem Stiefvater Georg von Schönberg wegen der verkauften Güter Meschwitz und Waditz andererseits, wonach Georg von Schönberg seinen Stiefkindern 100 rheinische Gulden zahlen soll.

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Charter0869
Date29.01.1506
AbstractMichael Wittiger, Kleriker am Domstift Breslau und kaiserlicher Notar, beurkundet, dass in seiner Gegenwart Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen ihrem Syndikus und Sekretär Magister Paul Schneevogel die Vollmacht erteilt haben, die Appellation in der Streitsache des Salzmarkts mit den Kamenzern an König Wladislaw von Böhmen und Ungarn zu überstellen.

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Charter0871
Date30.01.1506
AbstractHans von Rechenberg verkauft dem Domstift St. Petri zu Bautzen und namentlich Thomas von Kittlitz, Vikar des Altars der hl. Zwölf Boten Thomas und Matthias, auf Wiederkauf 1 Mark Groschen jährlichen Zins aus seinem Vorwerk und allem Zubehör im Dorf Oppach für 10 Mark Groschen.

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Charter0874
Date03.02.1506
AbstractAlbrecht von Schreibersdorf, Statthalter der Oberlausitz, belehnt Balthasar von Nadelwitz auf Wurschen mit einem Hof auf dem Burglehn, im Winkel beim Seelhaus gelegen, den Christoph von Metzradt auf Kleinbautzen (zu Bawdissin gesessen) zuvor besessen hat.

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Charter0875
Date05.02.1506
AbstractMichael Wittiger, Kleriker am Domstift Bautzen, bekennt, dass er auf Bitten von Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen persönlich deren Appellation an den König Wladislaw von Böhmen und Ungarn wegen des Streits um den Salzmarkt dem Bürgermeister und Rat von Kamenz übergeben hat.

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Charter0870
Date05.02.1506
AbstractKonzept der Appellation der Bautzener an den König Wladislaw von Böhmen und Ungarn wegen des Konflikts um den Salzmarkt mit den Kamenzern.

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Charter0876
Date07.02.1506
AbstractBischof Johannes von Wardein schreibt den Bautzenern wegen des Streits mit den Kamenzern.

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Charter0880
Date15.02.1506
AbstractBischof Johannes von Wardein bestätigt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen den Empfang ihres Schreibens und teilt letzteren mit, dass er dem König vorgeschlagen habe, zur Beilegung des Konflikts zwischen Kamenz und Bautzen um die Abhaltung eines Salzmarkts einen Gerichtstag unter Vorsitz des Albrecht von Schreibersdorf einzuberufen.

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Charter0881
Date18.02.1506
AbstractBürgermeister und Rat der Stadt Löbau bestätigen auf Bitten von Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass letztere zwischen Michaelis und Weihnachten einen freien Fleischmarkt abhalten.

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Charter0882
Date19.02.1506
AbstractSigmund von Wartenberg auf Tetschen, Oberster Schenk des Königreichs Böhmen, bestätigt auf Bitten von Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass letztere zwischen Michaelis und Weihnachten einen freien Fleischmarkt abhalten.

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Charter0884
Date27.02.1506
AbstractChristoph Pfoel, Dechant des Domstifts St. Petri zu Bautzen, und das gesamte Kapitel bestätigen auf Bitten von Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass letztere zwischen Michaelis und Weihnachten einen freien Fleischmarkt abhalten.

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Charter0885
Date24.03.1506
AbstractBischof Johannes von Meißen bestätigt die Stiftung von Balthasar von Nadelwitz von 6 1/2 Mark jährlichen Zins aus seinen Gütern Wurschen und Nadelwitz auf Wiederkauf zugunsten der Vikarie St. Fabian und Sebastian in der Kirche St. Michaelis.

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Charter0886
Date03.04.1506
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn beauftragt Landvogt Sigismund Jagiello oder in dessen Abwesenheit den Hauptmann von Bautzen, Albrecht von Schreibersdorf, zu untersuchen, ob die Kamenzer einen Salzmarkt in den letzten acht Jahren ausgerichtet haben und wenn nicht, diesen in Zukunft nicht abzuhalten, um die Rechte der Bautzener nicht zu beeinträchtigen.

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Charter0887
Date06.04.1506
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn beauftragt Landvogt Sigismund Jagiello oder in dessen Abwesenheit den Hauptmann von Bautzen, Albrecht von Schreibersdorf, dass dieser die Oberlausitzer Stände (Ritterschaft, Mannschaft und Steten) informiert, dass er das den Kamenzern gewährte Privileg zur Abhaltung eines Salzmarkts wieder aufgehoben habe.

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Charter0888
Date23.04.1506
AbstractGeorg von Schönberg bestätigt den Empfang von 500 rheinischen Gulden, umgerechnet in meißnischen Silbergroschen.

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Charter0890
Date03.05.1506
AbstractHerzog Sigismund von Schlesien-Glogau, Landvogt der Oberlausitz, weist den Rat von Kamenz an, den Salzmarkt unverzüglich einzustellen und die Begründung durch den Statthalter und Hauptmann von Bautzen abzuwarten.

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Charter0891
Date03.05.1506
AbstractHerzog Sigismund von Schlesien-Glogau befiehlt seinem Statthalter, dem Hauptmann von Bautzen Albrecht von Schreibersdorf, einen Landtag einzuberufen, vor dem der Konflikt um den Salzmarkt zwischen Kamenz und Bautzen verhandelt werden soll.

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Charter0889
Date03.05.1506
AbstractChristoph von Gersdorff auf Hennersdorf bestätigt, dass er von der Stadt Bautzen 100 rheinische Gulden für die von seinem Stiefvater Georg von Schönberg der Stadt Bautzen verkauften Güter Meschwitz und Waditz erhalten hat.

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Charter0892
Date08.05.1506
AbstractAlbrecht von Kolowrat bittet Herzog Sigismund von Schlesien-Glogau, Statthalter der Oberlausitz, die Kamenzer zu ermahnen, dass sie keinen Salzmarkt abhalten bis zu einer Entscheidung in diesem Konflikt.

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Charter0894
Date08.05.1506
AbstractAlbrecht von Kolowrat fordert einen ungenannt bleibenden Herrn Doktor (domine doctor, Albrecht von Schreibersdorf?) auf, die Bautzener Rechte im Salzmarktkonflikt zu beachten und dass die Kamenzer diese nicht beeinträchtigen.

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Charter0893
Date08.05.1506
AbstractAlbrecht von Kolowrat bittet auf Bitten der Bautzener König Wladislaw von Böhmen und Ungarn, den Kamenzern bis zur endgültigen Klärung des Konflikts zu verbieten, einen Salzmarkt abzuhalten.

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Charter0895
Date16.05.1506
AbstractAlbrecht von Schreibersdorf berichtet, dass er auf königlichen Befehl einen Landtag einberufen hat, auf dem der Konflikt zwischen Bautzen und Kamenz um Abhaltung eines Salzmarkts verhandelt wurde und er im Anschluss zwei gleichlautende Rezesse an die Streitparteien ausgegeben hat.

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Charter0896
Date19.05.1506
AbstractDie Vettern Peter, Adam und Heinrich Berka von Duba auf Leipa (Berken von der Dawbe, Herrn zur Leyppen) bestätigen Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang von 45 Schock an sie verliehener königlicher Rente.

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