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fondUrkunden
Charter: 1282
Date: 21.12.1519
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn fordert die Stände des Markgraftums Oberlausitz (Mannschaft, Ritterschaft, Städte) auf, sich am 29. und 30. Januar 1520 in Bautzen zu versammeln, um die Meinung des Königs anzuhören, und verbietet ihnen, dem früheren Landvogt Wilhelm von Eilenburg Steuern auszuhändigen.

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Charter: 1283
Date: 21.12.1519
AbstractHerzog Karl von Münsterberg-Oels, Landvogt der Oberlausitz, stellt Bürgermeister und Rat der Stadt Görlitz die beiden Schreiben des Königs Ludwig II. von Böhmen und Ungarn vom 21. November 1519 zu und fordert sie auf, am 30. Dezember 1519 zur Beratung nach Zittau zu kommen.

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Charter: 1280
Date: 21.12.1519
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn fordert Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen abermals auf, der Ritterschaft des Bautzener Landes dabei zu helfen, das königliche Schloss zu Bautzen in Besitz zu nehmen, das Wilhelm von Eilenburg noch immer nicht herausgegeben hat

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Charter: 1284
Date: 21.12.1519
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn fordert Bürgermeister und Rat zu Bautzen auf, das königliche Schloss zu Bautzen von dem früheren Landvogt Wilhelm von Eilenburg abzufordern. Er verbietet ihnen, dem Wilhelm von Eilenburg, Steuern (Geschosse) auszuhändigen. Falls Wilhelm von Eilenburg Gewalt anwende, sollen sie dies dem Landvogt Karl Herzog von Münsterberg-Oels anzeigen, der sie schützen werde.

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Charter: 1335
Date: um 1520/1521
AbstractDie Meister des Gürtlerhandwerks zu Dresden beklagen sich bei Herzog Georg von Sachsen über die Nichtbeachtung des Gebots, den Guten Montag nicht zu feiern, und bitten ihn in dieser Angelegenheit um Hilfe.

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Charter: 1309
Date: 01.01.1520
AbstractEin nicht genannter Aussteller (wohl die Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz) antworten Wenzel und Ruprecht unbekannten Nachnamens, Doktoren in der Kanzlei des böhmischen Königs, dass sie auf ihr Schreiben und mündliches Ansinnen betreffs der Verzögerung einer Geldzahlung um Geduld und um Entschuldigung bitten.

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Charter: 1307
Date: um 1520
AbstractEntwurf einer Kleiderordnung

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Charter: 1287
Date: 10.02.1520
AbstractHerzog Karl von Münsterberg-Oels, Landvogt der Oberlausitz, erklärt, dass ihm die Stände des Markgraftums Oberlausitz (Prälaten, Herren, Ritterschaft, Mannschaft, Bürgermeister und Rat der Sechsstädte) auf Befehl König Ludwigs II. von Böhmen und Ungarn als Amtmann des Königs anerkannt und ihm Gehorsam versprochen haben.

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Charter: 1288
Date: 16.04.1520
AbstractBürgermeister, Richter und Rat der freien Bergstadt St. Joachimsthal teilen mit, dass König Ludwig II. von Böhmen und Ungarn auf Bitten des Grafen Stephan Schlick und seiner Brüder dir Bergwerkssiedlung St. Joachimsthal zu einer freien Bergstadt erhoben und mit dem Recht ausgestattet hat, zweimal im Jahr, am 13. Juli und am Sonntag 14 Tage vor Fastnacht, Märkte abzuhalten.

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Charter: 1289
Date: 29.04.1520
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn teilt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass er sich mit der Angelegenheit der Franziskaner der strengen Observanz in den Städten des Markgraftums Oberlausitz befassen werde, sobald er sich wieder in Böhmen aufhalte.

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Charter: 1290
Date: 02.05.1520
AbstractKarl Herzog von Münsterberg-Oels, Landvogt der Oberlausitz, teilt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass er sich in der Angelegenheit, betreffend die Franziskaner der strengen Observanz, so verhalten hat, wie es Bürgermeister und Rat begehrt haben und wie er es versprochen hat.

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Charter: 1291
Date: 02.05.1520
AbstractDer nicht genannte Aussteller, wohl Karl Herzog von Münsterberg-Oels, teilt mit, dass König Ludwig II. von Böhmen und Ungarn am 24. Juni 1520 nach Preßburg kommen und danach nach Böhmen ziehen wolle.

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Charter: 1292
Date: 06.05.1520
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn befiehlt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz, das sie Hans Brückner von Bruckstein (Hannsen von Bruckstain) unverzüglich die 1000 ungarischen Gulden der ausgeschriebenen Steuer zu überantworten haben. Er habe Herzog Karl von Münsterberg-Oels aufgetragen, mit ihnen weiter zu verhandeln.

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Charter: 1294
Date: 14.05.1520
AbstractHeinz von Seydlitz (Hainz Seydlicz) auf Schönfeld (Schonefeld) bestätigt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau den Empfang von 100 Gulden, die er zu Georgi von Urban Jäger (Urbanus Jeger) erhalten hat. Die Zahlung bezieht sich auf einen Schuldbrief über 500 Gulden, den Peter Schloting von der Stadt Zittau gekauft hat und der dann weiter über Valentin Girdan an Hans von Seidlitz gelangt war.

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Charter: 1293
Date: 14.05.1520
AbstractPeter Berka von Duba (Peter Bercke von der dawben) auf Böhmisch Leipa (Leyppen) fordert Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf, den zu Georgi fälligen Anteil der königlichen Jahrrente in Höhe von 22 1/2 Schock Groschen an Nikolaus von Gersdorff (Nickek gersdorff), der diesen Brief vorzeigt, zu zahlen.

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Charter: 1296
Date: 29.05.1520
AbstractBischof Johann VII. von Meißen verleiht der Kapelle St. Martha außerhalb der Stadtmauern Bautzens einen Ablass von 40 Tagen.

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Charter: 1295
Date: 29.05.1520
AbstractBischof Johann VII. von Meißen verleiht der Nikolaikirche innerhalb der Stadtmauern Bautzens einen Ablass von 40 Tagen.

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Charter: 1297
Date: 01.06.1520
AbstractWolf von Schleinitz auf Schluckenau und Tollenstein bestätigt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen für sich und seinen Bruder den Empfang des Anteils der königlichen Jahrrente von 22 1/2 Schock Groschen, der am 1. Mai (zu Walpurgis) zu entrichten war.

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Charter: 1298
Date: 25.06.1520
AbstractValentin Meltzer (Valentinus Meltzer), Domherr der Stiftskirche St. Petri zu Bautzen, bestätigt, dass Simon Hans aus Drebnitz (Trebenitz) an Gregor Walther (Gregerio Waltheri), Vikar der Vikarie St. Martha in der Kapelle St. Martha vor Bautzen, für 6 Schock Groschen auf Wiederkauf einen jährlichen Zins von 3 Schillingen Groschen verkauft hat, der auf den Gütern in Drebnitz lastet.

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Charter: 1299
Date: 06.07.1520
AbstractHerzog Karl von Münsterberg-Oels, Landvogt der Oberlausitz, bittet Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, das erste geistliche Lehen, das frei wird und das Bürgermeister und Rat besetzen können, demjenigen zu verleihen, den er benennen werde.

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Charter: 1300
Date: 05.10.1520
AbstractKönig Ludwig II. von Böhmen und Ungarn antwortet den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz auf ihr Schreiben, betreffend die Klöster der Franziskaner-Konventualen und der Franziskaner-Oberservanten ("Brueder de familia") in der Oberlausitz. Er teilt ihnen mit, dass sie sich an seine Meinung halten sollen, die er bereits mitgeteilt habe, und verspricht, sollten weitere Bittschriften der Brüder eingehen, auf diese zu antworten.

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Charter: 1301
Date: 12.10.1520
AbstractWolf von Schleinitz (wolff von Sleynicz) auf Hohnstein (honstey) und Schluckenau (Slugkenaw) bestätigt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen für sich und seinen Bruder den Empfang des Anteils der königlichen Jahrrente von 22 1/2 Schock Groschen, der zu Michaelis zu entrichten war

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Charter: 1302
Date: 15.10.1520
AbstractHeinrich und Balthasar von Haugwitz (Heinrich und Baltzer von haugwitz) auf Gaußig (Gawßck) bestätigen, dass ihr Untertan Clemens Swatoch aus Nedaschütz (Nedeschwitz) dem Domkapitel der Stiftskirche St. Petri zu Bautzen, namentlich Paul Buda, dem Altaristen des Stifts der Elenden Seelen in der Kapelle außerhalb der Stiftskirche St. Petri, auf Wiederkauf für 5 Mark Groschen einen jährlichen Zins von 1/2 Mark Groschen verkauft hat.

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Charter: 1303
Date: 24.10.1520
AbstractHerzog Karl von Münsterberg-Oels, Landvogt der Oberlausitz, bekennt, dass ihn die Bürgermeister und Räte der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz auf Befehl König Ludwigs von Böhmen und Ungarn als einen Amtmann angenommen und ihm Gehorsam versprochen haben.

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Charter: 1304
Date: 29.10.1520
AbstractPeter Berka von Duba (Peter Berka vonn der Dawbe) auf Böhmisch Leipa (lleyppe) fordert Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf, den zu Michaelis fälligen Anteil der königlichen Jahrrente in Höhe von 22 1/2 Schock Groschen an Bartholomäus Melzer (Bartel melczern), Bürger von Böhmisch Leipa, zu zahlen.

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Charter: 1305
Date: 17.11.1520
AbstractHerzog Georg von Sachen teilt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass er in seinem Herzogtum eine Ordnung erlassen habe, mit der der Gute Montag, ein Feiertag der Handwerker, abgeschafft worden ist. Da die Gürtler zu Bautzen aber von den Gürtlern zu Dresden verlangt haben, den Guten Montag einzuhalten, ermahnt er Bürgermeister und Rat, die Forderung der Gürtler abzuweisen.

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Charter: 1306
Date: 01.12.1520
AbstractHerzog Georg von Sachsen bestätigt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen den Empfang ihres Schreibens, den Guten Montag der Handwerker betreffend, und spricht die Erwartung aus, dass sie entsprechend handeln werden.

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Charter: 1310
Date: 05.02.1521
AbstractRudolf Strele, Hofmeister des Damenstifts Buchau, Sebastian Müller und Hans Morgenstern erklären, dass sie auf Befehl der Barbara von Gundelfingen, Fürstäbtissin zu Buchau, einen Vertrag zwischen ihr sowie Hans Walz aus Willhofen, seiner Ehefrau Ursula Reichenstein, ihrem Sohn Valentin Walz sowie Andreas Melich geschlossen haben.

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Charter: 1311
Date: 13.02.1521
AbstractHerzog Friedrich von Sachsen schreibt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, er habe ihr an seinen Vater, Herzog Georg von Sachsen, gerichtetes Schreiben erhalten. Es betrifft die Forderungen Bautzener Bürger und Kaufleute an einen Fuhrmann, der ihr Hab und Gut in Oschatz und Großenhain (Hayne) abgeladen und Zoll und Zehrung von den Kaufleuten gefordert habe. Herzog Friedrich teilt mit, dass er den Amtleuten zu Oschatz und Großenhain Anweisungen erteilt hat, die beschlagnahmten Güter der Bautzener Kaufleute frei zu geben, wenn die Zölle und der Lohn des Fuhrmanns entrichtet sind.

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Charter: 1312
Date: 15.02.1521
AbstractDer Rat der Stadt Breslau schreibt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen sowie Bürgermeistern und Räten der übrigen Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz betreffend der Zollerhebung.

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Charter: 1313
Date: zwischen dem 21. und 26. März 1521
AbstractDie Meister des Gürtlerhandwerks zu Dresden schreiben an Herzog Friedrich von Sachsen, dass trotz des Schreibens Herzog Georgs von Sachsen an den Rat zu Bautzen am 21. März 1520 ein Gürtler namens Clemens von Königsbrück (Clement von Konigsbrugk) aus Bautzen zu ihnen gekommen sei. Dieser habe die Gesellen gezwungen, den Guten Montag zu begehen, was gegen die Ordnungen im Herzogtum Sachsen verstößt. Sie fordern, Clemens gefangennehmen zu lassen, und bitten um seinen Schutz.

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