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FondUrkunden
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Charter: 1713
Date: 22.02.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Nürnberg schreiben den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte, dass sie alles dafür tun, damit die Straßen friedlich bleiben, und dass sie daher an zahlreiche Personen ihrer königlichen Majestät geschrieben hätten und diese bitten, sie mögen den Konflikt zwischen der Ritterschaft und den Sechsstädten nicht schüren und räuberische Adlige vor die Majestät bringen und anklagen sollen, damit die alten Privilegien der Sechsstädte geschützt und bestätigt würden.

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Charter: 1714
Date: 27.02.1533
AbstractZdislav Berka von Duba dankt Johannes Hass zu Görlitz für die Herstellung der Arzenei für seine Frau und teilt mit, dass ihm tags zuvor zahlreiche Briefe der königlichen Majestät erreicht hätten, und dass er und weitere Personen nach Linz kommen sollen, er wolle am kommenden Sonnabend nach Prag reisen.

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Charter: 1715
Date: 04.03.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz schicken an Bürgermeister und Rat von Bautzen eine Kopie des Schreibens des Landvogts Zdislav Berka von Duba an ihren Magister Johannes Hass und sind der Meinung, dass es gut wäre, wenn die Bautzener an die Zittauer schrieben und sie dazu bewegen, ihren Magister Oswald (Osualdum) nach Reichstadt oder nach Prag zu reisen.

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Charter: 1716
Date: 06.03.1533
AbstractJohannes Hass schreibt dem Bürgermeister Magister Hieronymus Hübener (Jeronimo Hubener) von Bautzen und warnt ihn, wenn er mit Doktor Heinrich Riebisch verhandelt.

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Charter: 1717
Date: 06.03.1533
AbstractDoktor Heinrich Riebisch von Breslau bestätigt Johannes Hass in Görlitz den Empfang des Schreibens der Sechsstädte und meldet, dass er den Inhalt für so bedeutsam hält, dass er persönlich an den königlichen Hof reiten werde, und fragt, ob Gesandte der Städte mitkämen.

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Charter: 1718
Date: 09.03.1533
AbstractDer Gesandte der Städte Bautzen, Görlitz und Zittau, Oswald, schreibt dem Landvogt [Zdislav Berka von Duba], dass er dem König mitteilen möge, weshalb sie die vor drei Jahren in Prag beschlossenen Artikel nicht akzeptieren könnten, und bittet den Landvogt, ihne die Antwort des Königs mitzuteilen. Darin ein Zettel, worin Oswald den Landvogt bittet, sich in dieser Angelegenheit schriftlich zu äußern.

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Charter: 1719
Date: 09.03.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz schreiben an Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass sie ihnen beiliegend Abschriften von Doktor Heinrich Riebischs Antwort zusenden und erklären, dass Riebischs Entschuldigungsschreiben ohne Einverständnis des Görlitzer Magistrats erfolgt sei, und meinen, dass diese Angelegenheit ohne Aufschub besprochen werden müsste.

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Charter: 1720
Date: 11.03.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz schreiben an Doktor Heinrich Riebisch und teilen ihm mit, dass auf dem tags zuvor abgehaltenen Städtetag in Löbau (zur Lubawe) beschlossen worden sei, dass je ein Vertreter aus Bautzen und aus Görlitz Heinrich Riebisch an den königlichen Hof begleiten würden.

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Charter: 1722
Date: 14.03.1533
AbstractOswald (Oswalt) Peruger berichtet Hieronymus Hübner, Magister und Bürger zu Bautzen, was er auf seinem Rückweg von Prag in Gabel, Jungbunzlau und Brandis alles in Erfahrung gebracht hat, und erklärt, dass er die gleiche Nachricht auch dem Magister von Görlitz zugesandt habe.

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Charter: 1721
Date: 20.03.1533
AbstractDoktor Heinrich Riebisch schreibt, dass sich ihre königliche Majestät am 10. März von Linz über Preßburg auf dem Weg nach Prag befindet und die Sechsstädte daher ihre Angelegenheit vorbereiten, aber möglichst Stillschweigen darüber bewahren sollten. Sollte die königliche Majestät jedoch länger als bis Ostern (13. April) in Wien bleiben, dann würde er auch ggf. nach Wien reisen.

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Charter: 1723
Date: 22.03.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz senden Bürgermeister und Rat von Bautzen eine Abschrift des Briefes an Doktor Heinrich Riebisch, den sie nach dem Städtetag in Löbau gesandt hätten, und die tags zuvor erhaltene Antwort von Riebisch.

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Charter: 1724
Date: 24.03.1533
AbstractPeter von Riesenburg meldet, dass ein Friedensvertrag in der Türkei ausgerufen wurde und Merij Taslaw (Cáslav, Tschaslau) belagert würde.

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Charter: 1734
Date: 01.04.-30.05.1533
Abstractanonymes Konzept mit der Nachricht, dass es gut war, den Landvogt benachrichtigt zu haben.

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Charter: 1725
Date: 02.04.1533
AbstractOswald Peruger berichtet Hieronymus Hübner, Bürger zu Bautzen, von seiner Unterredung tags zuvor in Jungbunzlau mit Herrn Konradt über den Konflikt zwischen der Landschaft (Ritterschaft, Landstand) und den Sechsstädten.

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Charter: 1726
Date: 08.04.1533
AbstractJohannes Hass berichtet Hieronymus Hübner (Jeronimo Hubenern), Magister und Bürgermeister zu Bautzen, dass Doktor Heinrich Riebisch in dieser Angelegenheit an ihren Landesherrn geschrieben habe und täglich eine Antwort erwarte und diese umgehend mitteilen würde.

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Charter: 1727
Date: 08.04.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz bestätigen Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang ihres Schreibens, einschließlich der Abschrift der Antwort des Landvogts, und halten es für dringend erforderlich, sich mit Nachdruck für ihre Sache bei der königlichen Majestät sowie dem Landvogt einzusetzen.

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Charter: 1728
Date: 09.04.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Breslau schreiben Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass sie die Straßen in sorgfältig instandhalten und schützen und täglich auf Kosten der Kaufleute bereiten lassen.

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Charter: 1729
Date: 10.04.1533
AbstractDer Görlitzer Stadtschreiber Johannes Hass berichtet Magister Hieronymus Hübner (Jeronimo Hubener), Bürgermeister zu Bautzen, dass der Landvogt bei ihm gewesen sei und dieser seinen Diener Steffan instruiert habe, wie er, Hass, es mit dem Bautzener Ratsherrn Christoph Pfeil (Pfeyll), derzeit in Löbau, besprochen habe. Dagegen habe der Landvogt mit keinem Wort den Friedensschluss seiner königlichen Majestät mit den Türken erwähnt. Darin ein Zettel mit der Notiz, dass der Diener des Landvogts, Steffan, bei Johannes Hass gewesen wäre und am 23. April (uff jezt Georgij) erwartet würde. Desweiteren ein unvollständiger Brief ohne erkennbaren Absender und Adressaten, in dem der Aussteller berichtet, dass er mit Briefen nach Prag abgefertigt worden sei und unterwegs ihm Fuhrleute aus Deutsch Gabel (Jablonné v Podještedí) berichtet hätten, dass der Landvogt in Prag nicht anzutreffen sei, er sei weiter nach Jungbunzlau (Mlada Boleslav) gereist, weiter nach Brandeis an der Elbe (Brandýs nad Labem). U.a. hätte er erfahren, dass die Landtafel entschieden habe, dass zu Lebzeiten eines Königs kein weiterer Mitregent gekrönt werden solle.

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Charter: 1730
Date: 27.04.1533
AbstractSiegmund von Kauffung übersendet König Ferdinand einen Absagebrief.

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Charter: 1731
Date: 27.04.1533
AbstractDie Helfer des Siegmund von Kauffungen, Caspar von Waldow, Melchior von Rechenberg, Ernst Daubek von Rybman, Jan von Drukowa, Jacob von Rrzizian, Hans von Kolnbach, Georg von Landeck, Nickel Rudloff, Heinz von Ilmau, Bastian von Czeitz, Georg Scherff, Ritter, und die Knechte mit Namen Groß Hans, Klein Michel, Nickel Beheim, Groß Michel, Paul Zeimer, Jhan Kopetzky, Greger, Linhart, Syxt, Klein Henßel, Jerg Chmelig, Peter von Stramer und Hans von Peraitt übersenden einen Absagebrief an König Ferdinand.

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Charter: 1732
Date: 29.04.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz schreiben an Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass sie ihre Bevollmächtigten einen Tag vor dem angesetzten Landtag in Bautzen nach Bautzen gesandt hätten, die auch die Schreiben des Doktor Heinrich Riebisch dabei hätten, damit man sich zuvor in der Angelegenheit beraten könne.

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Charter: 1733
Date: 30.04.1533
AbstractStadtschreiber Johannes Hass von Görlitz meldet Magister Hieronymo Hübner (Jeronimo Hubener), Bürgermeister zu Bautzen, dass ihn Doktor Heinrich Riebisch keine konkreten Informationen habe geben können. Sobald er genaueres wisse, wolle er es den Bautzenern mitteilen. Darin ein mit "Riebisch" unterzeichneter Zettel, mit der Nachricht, dass er, Riebisch, von Herrn von Mezcezitz unterrichtet worden sei, der König werde bis Pfingsten in Wien bleiben.

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Charter: 1735
Date: 02.05.1533
AbstractCaspar von Rackel bekennt, dass er seinen Untertanen Nickel Kutsche auf Wiederkauf dem Bürgermeister und Rat von Bautzen als Patronatsherrn und dem Blasius Ölschleger (Olsleger), Vikar der Vikarie St. Thomas, Barbara, Katharina-Altars in der Liebfrauenkapelle zu Bautzen zu einem jährlichen Zins von einer 1/2 Mark für 5 Mark verkauft hat.

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Charter: 1736
Date: 03.05.1533
AbstractBeatrix von Kolowrat, Herrin auf Leipa, und Siegmund Berka von Duba und Leipa bestätigen Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang der zu Georgi fälligen königlichen Rente i.H.v. 23 1/2 Schock.

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Charter: 1737
Date: 05.05.1533
AbstractKönig Ferdinand I. von Böhmen übersendet dem Landvogt der Oberlausitz, Zdislav Berka von Duba auf Leipa, die Abschriften der Absagebriefe Siegmund von Kauffungens und seines Anhangs und ordnet an, die Sechsstädte davon zu unterrichten und eine Belohnung auf die Ergreifung Kauffungens und der anderen auszusetzen.

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Charter: 1738
Date: 08.05.1533
AbstractGeorg von Schleinitz auf Tollenstein und Schluckenau bestätigt dem Rat von Bautzen den Empfang der königlichen Rente i.H.v. 23 1/2 Schock zu Walpurgis (30. April).

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Charter: 1739
Date: 11.05.1533
AbstractBegleitschreiben von Bürgermeister und Rat von Görlitz an Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass sie ihnen Abschrften des Schreibens von Landvogt an ihren Magister Johannes Hass sowie weiterer Schreiben an ihre königliche Majestät und weitere Fürsten.

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Charter: 1740
Date: 29.05.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz bestätigen Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang ihres Schreibens, einschließlich der Abschrift der Antwort des Landvogts, und halten es für erforderlich sich zu beraten.

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Charter: 1745
Date: 01.06.1533
AbstractDoktor Heinrich Riebisch meldet den Gesandten der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz, die sich auf einem Städtetag in Lobau versammelt hatten, dass er gedacht habe, sie würden in Wien und in Liegnitz zusammentreffen, und er bittet, dass sie ihre Gesandten zum ihm nach Liegnitz am kommenden Montag nach der hl. Dreifaltigkeit abends (9. Juni) oder am darauffolgenden Dienstag früh (10. Juni) schicken.

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Charter: 1746
Date: 04.06.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz senden Bürgermeister und Rat von Bautzen eine Abschrift des Schreibens von Doktor Heinrich Riebisch an sie.

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Charter: 1747
Date: 20.06.1533
AbstractBürgermeister und Rat von Görlitz berichten Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass ihr reitender Bote, den sie nach Breslau zu Doktor Riebisch geschickt hatten, zurückgekehrt sei und dass Riebisch schon auf dem Weg nach Frankenstein (Zabkowice Slaskie) gewesen sei, weshalb er die Briefe seiner Hausfrau übergeben habe, und er erfahren habe, dass der Landvogt beabsichtige an die Grenze bei Zittau zu kommen.

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