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fondUrkunden
Charter: 0954
Date: 08.02.1509
AbstractBischof Johann VII. von Meißen bestätigt die Schenkung des Hofes auf dem Burglehn in Bautzen von Balthasar von Nadelwitz auf Wurschen an die Vikarie St. Onophrius, St. Johannes Evang., St. Christophorus und St. Katharina in der Stiftskirche St. Petri zu Bautzen

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Charter: 0955
Date: 03.05.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt den Bürgermeistern und Ratsleuten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie am Montag, den 4. Juni ihre Privilegien und Freiheiten mit ihren Boten mitschicken lassen sollen oder wenigstens glaubwürdige Abschriften (vidimus) davon.

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Charter: 0957
Date: 20.05.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn schreibt Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie nach Prag kommen sollten. Sie brauchen jedoch nicht die Originale ihrer Freiheiten und Privilegien mitbringen, sondern es genügen glaubwürdige Abschriften (vidimus).

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Charter: 0956
Date: 25.05.1509
AbstractCaspar Emmerich, Dechant des Stifts St. Petri zu Bautzen, und das gesamte Kapitel stellen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen ein Transsumpt einer Urkunde des König Mathias Corvinus vom 22.12.1474, gegeben zu Breslau, aus, in der dieser der Stadt Bautzen gestattet, einen Ratskeller zu errichten.

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Charter: 0958
Date: 28.05.1509
AbstractBischof Johann VII. von Meißen bestätigt die von Johannes von Staupitz überbrachte Entscheidung des Provinzialkapitels der Augustiner-Eremiten hinsichtlich der Zugehörigkeit der Termineien in Bautzen und Mühlberg zu den Klöstern Alten Dresden bzw. Herzberg.

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Charter: 0959
Date: 01.06.1509
AbstractGeorg, Dechant des Prager Erzbistums im Zittauer Weichbild und Pfarrer in Herwigsdorf, und Martin, Präses des Hauses zu Zittau St. Johannis, des Spitals von Jerusalem Compior, stellen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen ein Transsumpt einer Urkunde König Wenzels vom 24. Juni 1390 aus.

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Charter: 0960
Date: 11.06.1509
AbstractChristoph von Luttitz auf Schirgiswalde verkauft auf Wiederkauf an das Kapitel des Stifts St. Petri zu Bautzen und namentlich an Paul Buda, Altarist der Kapelle des neuen Gestifts der elenden Seelen, 4 Mark Groschen jährlichen Zins für 40 Mark Groschen auf sein Vorwerk in Schirgiswalde.

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Charter: 0961
Date: 13.07.1509
AbstractBarbara Schröter (Schrottheryn), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung von 57 Florin (Rheinischen Gulden) durch Hans, weiland Mitbürgers in Freiberg.

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Charter: 0962
Date: 25.09.1509
AbstractBarbara Schröter (Schrottherin), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung des Jahreszinses i.H.v. 57 Rheinischen Gulden.

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Charter: 0963
Date: 24.10.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn ermahnt seinen Landvogt der Oberlausitz, Siegmund von Wartenberg auf Tetschen, die Zwietracht und Uneinigkeit unter der Ritterschaft des Landes nicht zu dulden.

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Charter: 0965
Date: 02.11.1509
AbstractPeter Berka von Duba auf Leipa (Berken von der Dawbe, Herrn zur Leyppen) bestätigt Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang von 23 Schock und bittet darum, diese Summe an Ulrich von Nostitz zu schicken.

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Charter: 0964
Date: 02.11.1509
AbstractWenzel Berka von Duba auf Gabel bestätigt Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang von 11 Schock und 15 Groschen und bittet darum, die Summe an Ulrich von Nostitz zu senden.

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Charter: 0966
Date: 29.11.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz die ihnen auferlegte Steuerforderung i.H.v. 10.000 ungarischen Gulden bis Weihnachten oder am Tag St. Stephani auf der Prager Burg abzuliefern.

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Charter: 0967
Date: 29.11.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf dem gemeinen Landtag, die ihnen auferlegte Steuer zu erheben und auch von der anwesenden Ritterschaft einzuziehen und dem Landvogt Siegmund von Wartenberg abzuliefern.

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Charter: 0968
Date: 20.12.1509
AbstractDie Brüder Nickel, Georg (George), Hans und Christoph (Christoff) von Gersdorff auf Malschwitz (Malschwitcz) bekennen, dass sie dem Kapitel der Kirche St. Petri zu Bautzen und namentlich Thomas von Kittlitz, Vikar der Vikarie der heiligen Zwölfboten St. Matthias und St. Thomas an der Kirche St. Petri zu Bautzen, für 40 Mark böhmischer Groschen auf Wiederkauf einen jährlichen Zins von 4 Mark Groschen verkauft haben, der vom Vorwerk und der Mühle zu Malschwitz zu entrichten ist.

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Charter: 1007
Date: 01.01.1510
AbstractKönig Wladislaus von Ungarn und Böhmen befiehlt dem Landvogt der Niederlausitz, Heinrich Tunkel von Bernitzko, über die in seinem Amt eingereichte Klage der Bürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz wegen der Überfälle entsprechend der Kommission zu entscheiden.

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Charter: 1005
Date: 01.01.1510
AbstractKamenz listet die Nachteile auf, die sich aus der Neuregelung ergeben würden, dass sie künftig Straßenräuber oder deren Helfer nicht mehr in Kamenz oder im Amt von Bautzen gefangen setzen dürften, sondern nur deren Namen feststellen lassen und diese danach auf den Dörfern der Gerichtsbarkeit des Grundherrn überstellen sollen.

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Charter: 1004
Date: 01.01.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn weist die Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz an, seinem Sohn, König Ludwig, die fällige Steuer zu entrichten. Davon entfiele auf die Ritterschaft ein Drittel, auf die Sechsstädte aber zwei Drittel. Die Sechsstädte sollten nicht versuchen, an dieser herkömmlichen Aufteilung etwas zu ändern.

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Charter: 1006
Date: 01.01.1510
AbstractDie Sechsstädte der Oberlausitz bitten König Wladislaw von Böhmen und Ungarn ihnen das Privileg zu erteilen, Straßenräuber und Landbeschädiger aus dem Landadel zu verfolgen und gefangen setzen zu dürfen. Insbesondere sollte der Adel im Kamenzer Weichbild angehalten werden, die Übergriffe auf die Stadt zu unterlassen. Der Landvogt Siegmund von Wartenberg soll aufgefordert werden, die Konflikte zwischen den Sechsstädten und dem Landadel, das heißt zwischen den Ständen, zu beenden.

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Charter: 1008
Date: 01.01.1510
AbstractDie Stadt Bautzen bittet, dass ihre verbündete Sechsstadt Kamenz besser vor Straßenräuberei und Beeinträchtigungen durch den umliegenden Adel geschützt würde und deren Privilegien eingehalten würden.

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Charter: 1009
Date: 01.01.1510
AbstractBohuslav Chrt von Ertín, Burggraf der Prager Burg, schreibt dem Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass diese die Straßenräuber nicht verurteilen, bevor sich nicht die Landstände versammelt haben.

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Charter: 0969
Date: 03.01.1510
AbstractDechant Caspar Emmerich, der Senior Heinrich von Kottwitz sowie das gesamte Kapitel St. Petri zu Bautzen bestätigen, dass ihr Höriger Georg Döring in Kirschau (Kürßa) dem Breslauer Domherrn Johannes Behm für 5 Mark Groschen auf Wiederkauf einen jährlichen Zins von einer 1/2 Mark Groschen verkauft hat.

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Charter: 0970
Date: 12.01.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, dass sie die den Pfarrern und Geistlichen in der Oberlausitz auferlegte Steuer einziehen, wie er es auch in einem Brief an den Landvogt der Oberlausitz, Siegmund von Wartenberg auf Tetschen, angeordnet hat.

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Charter: 0976
Date: zwischen Februar und September 1510
AbstractBürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz bitten ihren Landesherrn, den böhmischen König, die Steuer i.H.v. 5.000 Schock böhmische Groschen in gangbarer Münze, das heißt in Polnischen Groschen oder Görlitzer Pfennige, entrichten zu dürfen.

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Charter: 0977
Date: zwischen Februar und September 1511
AbstractDer oberste Burggraf von Prag schreibt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte, dass sie die 10.000 Gulden Steuerschuld in ungarischen Gulden oder in böhmischen Groschen zahlen sollen. Demnächst würde ein Bevöllmächtigter von Zittau nach Böhmisch Leipa reisen, dem sie das Geld überbringen sollten.

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Charter: 0971
Date: 03.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn gestattet Bürgermeister und Rat von Bautzen auf Wiederkauf 100 bis 2.000 ungarische Gulden mit oder ohne Zinsbelastung auf ihre Güter aufzunehmen und die Summe bis zur Begleichung zu versitzen.

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Charter: 0972
Date: 09.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie die ihnen auferlegten Steuergelder i.H.v. 5.000 Schock Groschen oder 10.000 ungarische Gulden oder breite böhmische Groschen zügig nach Troppau schicken und was darüber hinaus noch an kleiner Münze schuldig seien, bis zum 6. März (Mitwoch vor der Mitvasten) nach Kuttenberg zu schicken.

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Charter: 1009_2
Date: 09.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie die ihnen auferlegten Steuergelder i.H.v. 5.000 Schock Groschen oder 10.000 ungarische Gulden oder breite böhmische Groschen zügig nach Troppau schicken und was darüber hinaus noch an kleiner Münze schuldig seien, bis zum 6. März (Mitwoch vor der Mitvasten) nach Kuttenberg zu schicken.

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Charter: 0973
Date: 24.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt den Sechsstädten des Markgraftums Oberlausitz die Steuer von der Priesterschaft einzunehmen und Bürgermeister und Rat der Stadt Görlitz zu übergeben, damit dieser sie an den Rat Zdenko Lew von Rozmital auf Blatna auf Blatna (Zdenko Lew Herr von Rosenthal), Oberster Burggraf zu Prag, übergeben kann.

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Charter: 0974
Date: 03.03.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiiehlt den Sechsstädten der Oberlausitz, dass sie die seinem Sohn, König Ludwig von Ungarn, versprochenen 1000 Schock in Breslau einzahlen.

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Charter: 0975
Date: 20.04.1510
AbstractDie Stände des Königreichs Böhmen fordern anstelle der königlichen Majestät von den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie entsprechend ihrer Privilegien energisch gegen Straßenräuber und Landschädiger vorgehen.

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