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fondUrkunden
Charter0961
Date13.07.1509
AbstractBarbara Schröter (Schrottheryn), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung von 57 Florin (Rheinischen Gulden) durch Hans, weiland Mitbürgers in Freiberg.

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Charter0962
Date25.09.1509
AbstractBarbara Schröter (Schrottherin), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung des Jahreszinses i.H.v. 57 Rheinischen Gulden.

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Charter0963
Date24.10.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn ermahnt seinen Landvogt der Oberlausitz, Siegmund von Wartenberg auf Tetschen, die Zwietracht und Uneinigkeit unter der Ritterschaft des Landes nicht zu dulden.

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Charter0965
Date02.11.1509
AbstractPeter Berka von Duba auf Leipa (Berken von der Dawbe, Herrn zur Leyppen) bestätigt Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang von 23 Schock und bittet darum, diese Summe an Ulrich von Nostitz zu schicken.

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Charter0964
Date02.11.1509
AbstractWenzel Berka von Duba auf Gabel bestätigt Bürgermeister und Rat von Bautzen den Empfang von 11 Schock und 15 Groschen und bittet darum, die Summe an Ulrich von Nostitz zu senden.

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Charter0966
Date29.11.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz die ihnen auferlegte Steuerforderung i.H.v. 10.000 ungarischen Gulden bis Weihnachten oder am Tag St. Stephani auf der Prager Burg abzuliefern.

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Charter0967
Date29.11.1509
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf dem gemeinen Landtag, die ihnen auferlegte Steuer zu erheben und auch von der anwesenden Ritterschaft einzuziehen und dem Landvogt Siegmund von Wartenberg abzuliefern.

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Charter0968
Date20.12.1509
AbstractDie Brüder Nickel, Georg (George), Hans und Christoph (Christoff) von Gersdorff auf Malschwitz (Malschwitcz) bekennen, dass sie dem Kapitel der Kirche St. Petri zu Bautzen und namentlich Thomas von Kittlitz, Vikar der Vikarie der heiligen Zwölfboten St. Matthias und St. Thomas an der Kirche St. Petri zu Bautzen, für 40 Mark böhmischer Groschen auf Wiederkauf einen jährlichen Zins von 4 Mark Groschen verkauft haben, der vom Vorwerk und der Mühle zu Malschwitz zu entrichten ist.

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Charter1007
Dateum 1510
AbstractKönig Wladislaus von Ungarn und Böhmen befiehlt dem Landvogt der Niederlausitz, Heinrich Tunkel von Bernitzko, über die in seinem Amt eingereichte Klage der Bürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz wegen der Überfälle entsprechend der Kommission zu entscheiden.

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Charter1005
Dateum 1510
AbstractKamenz listet die Nachteile auf, die sich aus der Neuregelung ergeben würden, dass sie künftig Straßenräuber oder deren Helfer nicht mehr in Kamenz oder im Amt von Bautzen gefangen setzen dürften, sondern nur deren Namen feststellen lassen und diese danach auf den Dörfern der Gerichtsbarkeit des Grundherrn überstellen sollen.

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Charter1004
Dateum 1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn weist die Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz an, seinem Sohn, König Ludwig, die fällige Steuer zu entrichten. Davon entfiele auf die Ritterschaft ein Drittel, auf die Sechsstädte aber zwei Drittel. Die Sechsstädte sollten nicht versuchen, an dieser herkömmlichen Aufteilung etwas zu ändern.

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Charter1006
Dateum 1510
AbstractDie Sechsstädte der Oberlausitz bitten König Wladislaw von Böhmen und Ungarn ihnen das Privileg zu erteilen, Straßenräuber und Landbeschädiger aus dem Landadel zu verfolgen und gefangen setzen zu dürfen. Insbesondere sollte der Adel im Kamenzer Weichbild angehalten werden, die Übergriffe auf die Stadt zu unterlassen. Der Landvogt Siegmund von Wartenberg soll aufgefordert werden, die Konflikte zwischen den Sechsstädten und dem Landadel, das heißt zwischen den Ständen, zu beenden.

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Charter1008
Dateum 1510
AbstractDie Stadt Bautzen bittet, dass ihre verbündete Sechsstadt Kamenz besser vor Straßenräuberei und Beeinträchtigungen durch den umliegenden Adel geschützt würde und deren Privilegien eingehalten würden.

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Charter1009
Datezwischen 1510 und 1530
AbstractBohuslav Chrt von Ertín, Burggraf der Prager Burg, schreibt dem Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass diese die Straßenräuber nicht verurteilen, bevor sich nicht die Landstände versammelt haben.

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Charter0969
Date03.01.1510
AbstractDechant Caspar Emmerich, der Senior Heinrich von Kottwitz sowie das gesamte Kapitel St. Petri zu Bautzen bestätigen, dass ihr Höriger Georg Döring in Kirschau (Kürßa) dem Breslauer Domherrn Johannes Behm für 5 Mark Groschen auf Wiederkauf einen jährlichen Zins von einer 1/2 Mark Groschen verkauft hat.

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Charter0970
Date12.01.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, dass sie die den Pfarrern und Geistlichen in der Oberlausitz auferlegte Steuer einziehen, wie er es auch in einem Brief an den Landvogt der Oberlausitz, Siegmund von Wartenberg auf Tetschen, angeordnet hat.

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Charter0976
Datezwischen Februar und September 1510
AbstractBürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz bitten ihren Landesherrn, den böhmischen König, die Steuer i.H.v. 5.000 Schock böhmische Groschen in gangbarer Münze, das heißt in Polnischen Groschen oder Görlitzer Pfennige, entrichten zu dürfen.

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Charter0977
Datezwischen Februar und September 1511
AbstractDer oberste Burggraf von Prag schreibt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte, dass sie die 10.000 Gulden Steuerschuld in ungarischen Gulden oder in böhmischen Groschen zahlen sollen. Demnächst würde ein Bevöllmächtigter von Zittau nach Böhmisch Leipa reisen, dem sie das Geld überbringen sollten.

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Charter0971
Date03.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn gestattet Bürgermeister und Rat von Bautzen auf Wiederkauf 100 bis 2.000 ungarische Gulden mit oder ohne Zinsbelastung auf ihre Güter aufzunehmen und die Summe bis zur Begleichung zu versitzen.

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Charter0972
Date09.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie die ihnen auferlegten Steuergelder i.H.v. 5.000 Schock Groschen oder 10.000 ungarische Gulden oder breite böhmische Groschen zügig nach Troppau schicken und was darüber hinaus noch an kleiner Münze schuldig seien, bis zum 6. März (Mitwoch vor der Mitvasten) nach Kuttenberg zu schicken.

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Charter1009_2
Date09.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie die ihnen auferlegten Steuergelder i.H.v. 5.000 Schock Groschen oder 10.000 ungarische Gulden oder breite böhmische Groschen zügig nach Troppau schicken und was darüber hinaus noch an kleiner Münze schuldig seien, bis zum 6. März (Mitwoch vor der Mitvasten) nach Kuttenberg zu schicken.

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Charter0973
Date24.02.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiehlt den Sechsstädten des Markgraftums Oberlausitz die Steuer von der Priesterschaft einzunehmen und Bürgermeister und Rat der Stadt Görlitz zu übergeben, damit dieser sie an den Rat Zdenko Lew von Rozmital auf Blatna auf Blatna (Zdenko Lew Herr von Rosenthal), Oberster Burggraf zu Prag, übergeben kann.

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Charter0974
Date03.03.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn befiiehlt den Sechsstädten der Oberlausitz, dass sie die seinem Sohn, König Ludwig von Ungarn, versprochenen 1000 Schock in Breslau einzahlen.

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Charter0975
Date20.04.1510
AbstractDie Stände des Königreichs Böhmen fordern anstelle der königlichen Majestät von den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Lauban und Kamenz, dass sie entsprechend ihrer Privilegien energisch gegen Straßenräuber und Landschädiger vorgehen.

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Charter0978
Date23.04.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn fordert Bürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz nachdrücklich auf, die 10.000 Ungarischen Gulden nach Troppau auf dem Rathaus abzuliefern.

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Charter0979
Date05.06.1510
AbstractHerzog Heinrich von Sachsen schreibt an Bürgermeister und Rat von Bautzen, dass sie dem Bericht des Marschalls Heinrich von Schleinitz nicht glauben sollen.

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Charter0981
Date16.06.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn fordert die Bürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz auf, die 10.000 Ungarischen Gulden unverzüglich an Herzog Friedrich von Schlesien-Liegnitz zu überbringen.

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Charter0980
Date16.06.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn fordert die Bürgermeister und Räte der Sechsstädte der Oberlausitz auf, die 10.000 Ungarischen Gulden unverzüglich an Herzog Friedrich von Schlesien-Liegnitz zu überbringen.

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Charter0982
Date11.08.1510
AbstractKönig Wladislaw von Böhmen und Ungarn schreibt den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte Bautzen, Görlitz etc., die eingezogenen Gelder in Gold zu wechseln und was an Gold fehlt in böhmische Groschen umzuwandeln und künftig zu Michaelis an seinen Rat Zdenko Lew von Rozmital auf Blatna (Zdenko Lew Herr von Rosenthal) zu entrichten.

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Charter0985
Date12.08.1510
AbstractDechant Caspar Emmerich, Senior Heinrich von Kottwitz und das gesamte Kapitel St. Petri zu Bautzen stellen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen vidimus und transsumpt einer Urkunde König Matthias Corvinus von Ungarn für Bautzen vom 21.12.1474 aus.

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Charter0983
Date12.08.1510
AbstractDechant Caspar Emmerich, Senior Heinrich von Kottwitz und das gesamte Kapitel St. Petri zu Bautzen stellen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen vidimus und transsumpt einer Urkunde König Wladislaws für Bautzen vom 19.06.1491 (am Erichtag nach Sant Margaretentag, der heilligen Jungfrawen) aus.

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