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FondUrkunden
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Charter: 1550
Date: 20.07.1528
AbstractHerren und Ritterschaften und alle die noch zu diesem Stand gehören und die Vertreter der Städte der Markgrafschaft Oberlausitz, seiner königlichen Majestät Untertanen, teilen den königlichen Kommissaren die Bewilligung von 13.000 Mark gängiger Münze auf den nächsten Georgstag (23. April 1529) mit. Allerdings solle der König sie daraufhin von der alten Steuer König Ludwigs befreien und dies in Reversbriefen und anderen Sicherheiten festschreiben. Auch hätten die Städte, so vom König gewünscht, einer Teilzahlung der Steuer zugestimmt; die Hälfte könnte auf nächste Lichtmeß (2. Februar 1529) bis 14 Tage danach, bereitgestellt werden. Was die Steuer gegen die Türken in Höhe von 10.000 Taler und die neuen Zölle angeht, bitten sie um eine Ausweitung der Frist auf nächsten Michaelis (29. September 1529) bis 14 Tage danach. Gegeben auf dem gemeinen Landtag in Bautzen, gesiegelt von Städten und Ständen.

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Charter: 1552
Date: 20.08.1528
Abstract.König Ferdinand schreibt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, dass er auf Bitten der Bürgermeister und Räte der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz seinen Räten Achatius Haunold, Hauptmann der Stadt Breslau, und Heinrich Rybisch einen Kredenzbrief für sie ausgefertigt habe. Beglaubigungsschreiben für die Stadt Bautzen.

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Charter: 1551
Date: 20.08.1528
AbstractKönig Ferdinand von Böhmen stellt seinen Räten Achatius Haunold, Hauptmann zu Breslau, und Heinrich Rybisch auf Bitten der Bürgermeister und Räte der Sechsstädte seines Markgraftums Oberlausitz einen Kredenzbrief aus. Beglaubigungsschreiben für die Sechsstädte der Oberlausitz.

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Charter: 1553
Date: 31.08.1528
AbstractDer Bürgermeister und der Rat der Stadt Görlitz senden dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Bautzen Kopien, was ihnen die Städte über die Niederlage schrieben, die die von Breslau errichten wollten.

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Charter: 1554
Date: 01.09.1528
AbstractMarkgraf Georg von Brandenburg-Ansbach erklärt für sich und seinen Vetter Albrecht (-Alcibiades), für den er als Vormund seines verstorbenen Bruders Markgraf Kasimir eingesetzt wurde, eine neue Ordnung und Bergfreiheit rund um den Fichtelberg für die Orte Weißenstadt, Goldkronach, Münchberg, Sparneck, Gefreeß, Berneck und Lichtenberg.

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Charter: 1555
Date: 09.09.1528
AbstractDie Bürgermeister und Räte der Sechsstädte Bautzen, Görlitz etc. melden dem Landvogt der Oberlausitz Zdislaus Berka von Duba, dass auf dem letzten Landtag in Bautzen, welcher am Mittwoch nach Natiutatis Mariae virginis (9. September) stattfand, die Stände der Oberlausitz Änderungen an der Münze beschlossen hätten und bitten ihn, in dieser Sache nochmals beim König vorstellig zu werden, und die Änderungen zu genehmigen.

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Charter: 1556
Date: 10.09.1528
AbstractDr. Heinrich Rybisch quittiert den Sechsstädten der Oberlausitz den Empfang der königlichen Steuer in Höhe von 3000 Mark.

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Charter: 1557
Date: 18.09.1528
AbstractKönig Ferdinand von Böhmen bekennt den Ständen seiner Markgrafschaft Oberlausitz auf seine jüngsten Forderungen, die Türkenhilfe und etlicher Schulden, die die Stände König Ludwig schuldig geblieben sind, ihnen die Summe von 13.000 rheinischen Gulden zu fristen. Dafür sollen den Städten und Ständen all ihre Privilegien und Freiheiten bestätigt werden.

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Charter: 1558
Date: 24.09.1528
AbstractKönig Ferdinand von Böhmen befiehlt dem Bürgermeister und den Räten der Stadt Görlitz bei ihnen öffentlich bekannt zu machen, dass Händler und Kaufleute, welche von Breslau nach Frankfurt an der Oder und umgekehrt die Straßen von Frankfurt an der Oder nach Neumarkt, von Neumarkt nach Parchwitz, von Parchwitz nach Lauban, von Lauban nach Polkewitz, danach nach Gwaritz und Freistadt etc. befahren, keine neuen Zölle bezahlen sollen.

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Charter: 1559
Date: 24.09.1528
AbstractZdislaus Berka von Duba berichtet Bürgermeistern und den Räten der Sechsstädte Bautzen etc., dass König Ferdinand von Böhmen hinsichtlich ihres Schreibens über die Müntzerei, die Bewertung der besagten Münze zu achten und den Wert immer wieder neu zu bestimmen.

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Charter: 1560
Date: 30.09.1528
AbstractZdislaus Berka von Duba, Landvogt der Oberlausitz, unterrichtet Bürgermeister und Räte der Stadt Görlitz über die zu Breslau neu geplante Niederlage und das auf dem Fürstentag zu Breslau beschlossen wurde, dass die Untertanen der böhmischen Krone und den dazugehörigen Ländern mit all ihren Handelswaren und Kaufmannsgütern die Wege frei, sicher und ungehindert von der neuen Niederlage in Breslau nach Polen oder wohin sie sonst wollten bereisen auf welchen Straßen sie auch wollten. Falls diese Beschlüsse im Einzelnen oder im Ganzen für sie oder andere Städte im Markgrafentum nachteilig wären, sollten sie schnellstens den König aufsuchen, um diese zu ändern.

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Charter: 1561
Date: 02.10.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Görlitz senden dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Bautzen eine Kopie über das, was ihnen der Landvogt wegen der Niederlage in Breslau geschrieben habe und bitten abzuwägen, was in dieser Sache zu unternehmen sei.

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Charter: 1562
Date: 04.10.1528
AbstractGeorg von Schleinitz auf Tollenstein und Schluckenau quittiert für sich und anstatt seiner anderen Brüder dem Rat der Stadt Bautzen den Empfang der auf Michaelis fälligen königlichen Jahresrente in Höhe von 23 1/2 Schock - 30 böhmische Groschen auf ein Schock gerechnet und 7 böhmische Pfennige auf einen Groschen gerechnet.

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Charter: 1563
Date: 04.10.1528
AbstractNickel von Gersdorff, Hauptmann zu Bautzen, meldet Balthasar Lausenitz, Bürgermeister und den Ratsmitgliedern der Stadt Bautzen, dass ihm der Landvogt Zettel mit Nachrichten geschickt habe, worin auch einer an den Rat zu Görlitz enthalten sei, die zum Inhalt hätten wie sich der Kurfürst von Brandenburg, Herzog Karl von Münsterberg, Herzog Friedrich von Schlesien-Liegnitz und die Breslauer um die dortige Niederlage und die von Frankfurt an der Oder beim König bemüht haben.

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Charter: 1564
Date: 04.10.1528
AbstractMichel Münzer und Magister Franziskus Gerick (?) melden dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Bautzen, dass sie das Vorhaben der Breslauer, die Niederlage betreffend, Herzog Georg von Sachsen unterbreiten werden und dass sich dieser erboten habe, die Sache weiter zu verfolgen.

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Charter: 1565
Date: 05.10.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Bunzlau melden Bürgermeister und Räten der Stadt Görlitz den Empfang ihres Schreibens, dass die Breslauer sich bei König Ferdinand um die Niederlage und die Schließung der Straßen nach und aus Polen bemüht haben, jedoch geben die Bunzlauer zu erkennen, dass sie in diese Absprachen nicht eingeweiht gewesen seien.

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Charter: 1568
Date: 07.10.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Zittau melden dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Bautzen, dass sie auf Befehl des Königs Simon Kreuziger und dessen Weib in keinster Weise behindern sollen; diese dürfen sich in der Stadt frei bewegen und Handel treiben wie es ihnen beliebt. Auch haben diese die Bautzener um 1000 Schock beim König verklagt. Die Zittauer bitten daher, dass die Bautzener durch ihre Gesandten am nächsten Freitag in Löbau (9. Oktober) erklären, wie mit dieser Sache verfahren werden solle.

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Charter: 1567
Date: 08.10.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Löwenberg melden Bürgermeister und Rat der Stadt Görlitz den Empfang ihres Schreibens betreffend der Niederlage zu Breslau und berichten, dass sie bisher wenig von der Niederlage wussten und das in Kürze ein Fürstentag zu diesem Thema einberufen werden solle, auf dem sie dann darüber berichten können.

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Charter: 1566
Date: 08.10.1528
AbstractDie Räte der Stadt Schweidnitz melden Bürgermeister und Räten der Stadt Görlitz den Empfang ihres Schreibens wegen der Breslauer Niederlage und der Schließung der Straßen von und nach Polen und geben daraufhin weiter, was ihnen von ihren Gesandten nach ihrer Rückkehr aus Prag über den Sachverhalt berichtet wurde.

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Charter: 1569
Date: 09.10.1528
AbstractDie Gesandten der Oberlausitz, die sich auf den Landtag in Löbau versammelt hatten, bitten Herzog Georg von Sachsen in Dresden einen Landtag einzuberufen, auf dem sie ihre Bedenken wegen der von den Breslauern geplanten Niederlage darlegen können.

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Charter: 1570
Date: 09.10.1528
AbstractDie in Löbau versammelten Gesandten der Stadt Bautzen bitten den Landvogt Zdislaus Berka von Duba ihnen anzukündigen, wann sie ihn in Reichstadt antreffen können.

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Charter: 1571
Date: 10.10.1528
AbstractDie in Löbau versammelten Gesandten der Stadt Bautzen bitten den Landvogt Zdislaus Berka von Duba auf Antrag der Zittauer Gesandten, in der Sache Simon Kreutzigers und seines Weibes anders zu entscheiden.

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Charter: 1572
Date: 11.10.1528
AbstractHerzug Georg von Sachsen meldet den Bürgermeistern und Räten der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz, dass er wegen der Breslauer Sache ihre Gesandten am Mittwoch, den 28. Oktober (Simonis und Jude Apostolorum) in Dresden erwarte und die Breslauer Niederlage am darauffolgenden Tag (Donnerstag 29. Oktober) verhandelt werden solle.

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Charter: 1573
Date: 19.10.1528
AbstractDie Räte der Stadt Breslau bitten Herzog Georg von Sachsen, dass er den Berichten einiger Städte, die sich über die von König Ferdinand genehmigte Niederlage beschweren, keinen Glauben schenke.

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Charter: 1574
Date: 21.10.1528
AbstractBeatrix von Kolowrat auf Böhmisch-Leipa und Sigmund Berka von Duba auf Böhmisch-Leipa ersuchen den Bürgermeister und den Rat der Stadt Bautzen, ihnen die schuldige königliche Rente in Höhe von 23 Schock zu verschaffen, welche am 16. Oktober (auf Galli) fällig würde.

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Charter: 1575
Date: 09.11.1528
AbstractDie Räte der Stadt Breslau melden Herzog Georg von Sachsen den Empfang seines Schreibens, in welchem er beglaubigte Abschriften der königlichen Bestimmungen und Bestätigungen die Niederlage betreffend einfordert und bedauern ihm diese nicht zukommen lassen zu können, da sie ihnen noch nicht zugestellt wären.

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Charter: 1576
Date: 09.11.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Görlitz melden dem Bürgermeister und den Räten der Stadt Bautzen, dass ihnen eine Kopie der königlichen Kommission vorliege, die die Sache mit den Straßen betrifft, wie beiliegenden Notizen zu entnehmen ist. Die Görlitzer schlagen vor, diese dem Landvogt zu zeigen und auch Herzog Georg von Sachsen zuzusenden. Die Breslauer sollen sich - so glauben die Görlitzer, in der Sache der Straßen und Niederlagen stark engagieren. Auch seien die Legnitzer nach Parchwitz gezogen und haben etliche Fuder Weins, die von den Breslauern nach Frankfurt an der Oder gesendet wurden, aufgetrieben.

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Charter: 1577
Date: 13.11.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Bautzen erkennen auf Ersuchen der Brüder Ritter Antonius und Wolfgang von Schreibersdorf auf Holscha an, dass die Brüder Bohuslaus (Bosslaw) und Leuther von Schreibersdorf auf Uebigau (Obigau) und Hans von Schreibersdorf auf (Nieder-)Gurig das von König Ferdinand verliehene Privileg vom 14. Mai 1527 an und geben auf Wunsch Hans von Schreibersdorfs einen Vidimus und ein Transumpt darüber.

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Charter: 1578
Date: 21.11.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Großglogau melden Bürgermeister und Räten der Sechsstädte des Markgraftums Oberlausitz den Empfang ihres Schreibens die Breslauer Niederlage betreffend etc. und werden versuchen, nach Abreise ihres (Landes-) Hauptmanns, Herzog Karl, der zur Zeit in ihrer Stadt weilt, ihnen darauf Antwort zu geben.

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Charter: 1579
Date: 24.11.1528
AbstractBürgermeister und Räte der Stadt Görlitz melden Bürgermeister und Räten der Stadt Bautzen, dass sie von den Glogauern die Antwort auf ihr Schreiben, welches die Strassen und die Niederlage der Breslauer erhalten haben und es geöffnet, verlesen und davon Abschriften angefertigt haben, die sie ihnen zusenden werden.

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Charter: 1580 1199
Date: 27.11.1528
AbstractHans Pflug, Herr von Rabenstein auf Petschau (Bettschaw) und Jaroslaw von Wrzessowitz auf Brosan etc. melden Land und Städten des Markgraftums Oberlausitz den Empfang ihres Schreibens die neue Niederlage der Städte Breslau und Frankfurt an der Oder betreffend und der Abschrift des Schreibens an seine königliche Majestät und fordern die Städte auf, einen Vertreter auf den jetzigen Tag Sebastiani und Fabiani (Mittwoch, den 20. Januar 1529) zur Versammlung der Drei Stände nach Prag zu entsenden.

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