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fondUrkunden
Charter0777
Date23.05.1501
AbstractBischof Johannes von Meißen bestätigt die Übertragung eines Jahreszins von 34 rheinischen Gulden auf Wiederkauf an den neuen Altar der Dreieinigkeit Gottes, des Heiligen Wolfgang und der Heiligen Jungfrau und Märtyrerin Katharina in der Kapelle des Heiligen Michael vor den Mauern der Stadt Bautzen.

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Charter0778
Date27.05.1501
AbstractLandvogt Sigmund von Wartenberg auf Tetschen belehnt die Stadt Bautzen mit dem von Siegmund Raudag aus Uhyst am Taucher für 50 Mark auf Wiederkauf erkauften Jahreszins von 5 Mark auf dessen Arme Leute Paul Kretzschmar, Christoph Wowitzk und die Fränkin in Hochkirch, Hans Behr, Paul Behm, Hans Lesgk, Hans Behnary, Georg Helgast und Georg, des Schneiders Sohn in Uhyst.

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Charter0779
Date08.06.1501
AbstractAmbrosius von Pilsen, Dekan in der Prager Kirche, und Blasius von Plana, Domherr und Kantor ebenda, Vikar des Erzbischofs zu Prag stellen ein Transsumpt über eine am 7. Januar in Nürnberg besiegelte Pergamenturkunde Herzog Rudolfs von Sachsen aus, in der Herzog Rudolf von Sachsen die Rechte des Königs und der Einwohner Böhmens beschreibt, und die ihnen Johannes von Schellenberg und Albert von Kolowrat im Namen aller böhmischen Barone vorgelegt haben.

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Charter0780
Date21.06.1501
AbstractDechant Christoph Pfol, Senior Johannes Pfol und das ganze Kapitel der Domkirche Sankt Peter zu Bautzen stellen dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen ein Transsumpt über das Transsumpt des Ambrosius von Pilsen (Plzna), Dechant zu Prag, und Blasius Plana, Domherr und Kantor ebenda, in der letztere eine am 7. Januar in Nürnberg besiegelte Pergamenturkunde Herzog Rudolfs von Sachsen transumieren, in der Herzog Rudolf von Sachsen die Rechte des Königs und der Einwohner Böhmens beschreibt, und die ihnen Johannes von Schellenberg und Albert von Kolowrat im Namen aller böhmischen Barone vorgelegt haben.

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Charter0781
Date22.06.1501
AbstractBestätigung der Schenkung des Paulus Andres auf Preititz über 50 Mark auf seine Lehngüter in Pließkowitz und auf das durch seinen Vater verkaufte Gut des Georg Halau zugunsten des Peter Rurscheit, Vitricus der Domkirche Sankt Peter zu Bautzen, unter der Maßgabe, diese für die Kirchen St. Petri und St. Michaelis zu verwenden.

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Charter0782
Date07.07.1501
AbstractDer kaiserliche Notar Johannes Tollhopff von Kemmat aus dem Regensburger Bistum stellt eine Urkunde aus, dass vor ihm als Bevollmächtigte der Stadt Bautzen Jacob Winkler, Syndikus und Prokurator von Bautzen, erschienen ist, um einen Konflikt mit den Mannschaften der Weichbilder der Städte Bautzen, Kamenz und Löbau anzuzeigen, der vor dem Landvogt Sigmund von Wartenberg verhandelt werden soll.

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Charter0783
Date21.07.1501
AbstractLandvogt Sigmund von Wartenberg auf Tetschen bestätigt den Gesamtbetrag der Ablasssammlung des Jahres 1500 in den Städten Bautzen, Lauban (Luban) und Kamenz. Von den zwei auseinander geschnittenen Zetteln wird der eine beim Landvogt, der andere bei Rat und Kapitel von Bautzen aufbewahrt.

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Charter0784
Date30.07.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen befiehlt Bürgermeistern und Ratmannen der Städte Bautzen, Görlitz, Zittau, Kamenz, Lauban (Luban) und Löbau, die zwei wegen Straßenplackerei in Kamenz gefangen gehaltenen Personen nach Bautzen zu überführen.

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Charter0785
Date12.08.1501
AbstractDie Ratmannen der Stadt Breslau quittieren den Empfang von 1816 Schock Groschen Ablassgeld, das in Bautzen, Lauban (Luban) und Kamenz für das vergangene Jahr eingelagert war und an König Vladislav II. von Ungarn und Böhmen weitergeleitet werden soll.

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Charter0786
Date14.08.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen meldet Bürgermeistern und Ratmannen der Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz, Zittau, Lauban (Luban) und Löbau den Empfang ihres Schreibens betreffend den Streit wegen ihre Rechte zur Gefangennahme von Straßenräubern und verspricht ihnen, sie wieder in ihre alten Freiheiten und Rechte einzusetzen und dies auch Landvogt Sigmund von Wartenberg auf Tetschen mitzuteilen.

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Charter0787
Date24.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen befiehlt der Ritterschaft und Mannschaft der Weichbilder Bautzen und Kamenz unter Androhung von Strafe, dass sie all ihren Anhängern und Bauern verbieten, die Städte weiterhin durch Straßenraub zu schädigen und wenn sie, die Ritter, von solchen Schädigungen wissen, sollen sie für Schadenersatz sorgen.

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Charter0788
Date24.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen befiehlt den Bürgermeistern und Ratmannen der Städte Bautzen, Löbau und Kamenz für die Sicherung der Straßen zu sorgen. Er gebietet zudem dem Landvogt Siegmund von Wartemberg auf Tetschen sie dabei zu unterstützen.

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Charter0789
Date24.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen stellt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf deren Bitte ein Transsumpt und Vidimus aus über die in Nürnberg ausgefertigte Urkunde Kaiser Karls IV. vom 09. Oktober 1374 aus, in der Kaiser Karl IV. einen Schiedsspruch zwischen der Stadt Bautzen und Ritterschaft innerhalb der Meile betreffend Brauen und Schenken von Bier sowie die Kretzschmare betreffend fällt und verbietet, dass innerhalb der Meile der Stadt das Brauen und ausschenken der Stadt zusteht und die Kretzschmare innerhalb der Meile verpflichtet sind, ihr Bier von der Stadt zu nehmen, und bestätigt damit die der Stadt verliehenen Privilegien.

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Charter0790
Date24.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen befiehlt dem Landvogt Sigmund von Wartenberg auf Tetschen, dass er solchen Leute, die in der Stadt Bautzen „in Ungehorsam und Eigenwillen Unfug treiben“, sich dem Rat dort widersetzen, flüchten und Zuflucht auf dem Burglehen suchen, aber auch solchen, die auf dem Burglehen Handel treiben und nicht ordentlich versteuern, dieses ab sofort nicht mehr gestattet sei und er diese zu verfolgen hat.

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Charter0791
Date25.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen verleiht der Stadt Bautzen das Privileg, dass bei der Abfassung von Testamenten zwei vereidigte Ratspersonen und der Ratsschreiber oder vereidigte Notare anwesend sein müssen.

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Charter0792
Date25.10.1501
AbstractKönig Vladislav II. von Ungarn und Böhmen befiehlt Landvogt Sigmund von Wartenberg auf Tetschen, bei Streitigkeiten zwischen Land und Städten der Oberlausitz unter Berücksichtigung der alten Privilegien und Traditionen zu richten, Beisitzer hinzuzunehmen, die diese kennen, und die Einbeziehung Unkundiger zu vermeiden.

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Charter0793
Date09.11.1501
AbstractBürgermeister und Rat der Stadt Görlitz stellen Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen ein Transsumpt und Vidimus aus über eine am 24. Oktober 1501 in Ofen ausgefertigte Urkunde des Königs Vladislav II. von Ungarn und Böhmen aus, in der dieser der Ritterschaft und Mannschaft der Weichbilder Bautzen und Kamenz unter Androhung von Strafe befiehlt, dass sie all ihren Anhängern und Bauern verbieten, die Städte weiterhin durch Straßenraub zu schädigen, und wenn sie, die Ritter, von solchen Schädigungen wissen, sollen sie für Schadenersatz sorgen.

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Charter0794
Date16.11.1501
AbstractSiegmund von Wartenberg, Landvogt der Oberlausitz, antwortet den Sendboten der Sechsstädte, er werde einen Landtag in Bautzen einberufen, auf dem die Auseinandersetzungen zwischen dem Adel im Kamenzer Weichbild und den Sechsstädten verhandelt werden.

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Charter0795
Date01.12.1501
AbstractJörg Eman, Bürger von Breslau, bestätigt für seinen Verwandten Hans Rothmann dem Görlitzer Bürger Hans Frenzel den Empfang von 260 ungarischen Gulden.

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Charter0796
Date13.12.1501
AbstractJohannes Schlechta von Wschehrd (Jan Šlechta ze Všehrd), Hauptsekretär der königlich-böhmischen Kanzlei, bestätigt Nikolaus Utmann, Bürger zu Breslau, den Empfang von 260 ung. Gulden.

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Charter0807
Datewahrscheinlich 1502
AbstractSiegmund Raudagk aus Wuischke verkauft dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen auf Wiederkauf einen Wald für 18 Mark Groschen.

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Charter0808
Datewahrscheinlich 1502
AbstractAussteller drückt seine Verwunderung aus, dass Dechant und Kapitel des Stifts St. Petri zu Bautzen den Rat und Stadt Bautzen daran hindern, eine Messe zu stiften, wie dies Dresden und Kamenz getan hätten.

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Charter0799
Date14.03.1502
AbstractHans von Pannewitz auf Jahmen, derzeit Hauptmann zu Görlitz, bekennt, dass er alle seine Rechte am Dorf Weigsdorf mit allem Zubehör an Valentin Ochsel (Valten Ohsel), Bürger zu Bautzen, für 1600 Mark Groschen verkauft hat. Davon hat Valentin Ochsel 1200 Mark Groschen sofort bezahlt.

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Charter0800
Date20. März 1502
AbstractPrivileg, dass das Domkapitel St. Petri zu Bautzen Bier und Wein frei einführen darf.

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Charter0801
Date23.04.1502
AbstractBarbara Schröter (Schrottherynn), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung des Jahreszinses i.H.v. 57 rheinischen Gulden.

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Charter0802
Date30.05.1502
AbstractDie Brüder Hans und Christoph von Metzradt auf Kleinbautzen (zu Bawdissin gesessen) bestätigen, dass ihr Höriger Jacob Höbsch in Kleinbautzen (Jocoff Höbschs zu Budissin) auf Wiederkauf 1 Mark Groschen jährlichen Zins für 10 Mark auf sein Gut in Kleinbautzen an Ambrosius Falck in Kleinbautzen verkauft hat.

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Charter0803
Date03.06.1502
AbstractBischof Johann von Meißen bestätigt den jährlichen Zins von 5 rheinischen Gulden auf Wiederkauf für 50 Gulden an die Vicarie des hl. Thomas des Apostels in der Kapelle St. Maria vor den Mauern der Stadt Bautzen.

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Charter0804
Date22.06.1502
AbstractPetrus, Kardinalpriester an der Titularkirche St. Ciriacus und apostolischer Legat für Ungarn, Böhmen, Polen etc. fordert den Dekan des Stifts St. Petri in Bautzen auf, entsprechend einem Schreiben Papst Alexanders VI. vom 22. Mai 1500 den Zehnten zur Türkenabwehr einzusammeln.

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Charter0805
Date14.10.1502
AbstractBarbara Schröter (Schrottherynn), Priorin des Magdalenerinnen-Klosters Freiberg in Sachsen, bestätigt dem Bürgermeister und dem Rat von Bautzen die Zahlung des Jahreszinses i.H.v. 57 rheinischen Gulden.

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Charter0806
Date30.11.1502
AbstractKönig Wladislaw von Ungarn und Böhmen befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, dass sie den Edlen Berka von Duba auf Leipa Quartier gewähren.

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Charter0822
Dateum 1503
AbstractGebrüder Hans und Leonhard von der Planitz auf Teichnitz und Radibor verkaufen auf Wiederkauf dem Dechanten der Stiftskirche St. Petri zu Bautzen, Doktor Christoph Pfoel, einen jährlichen Zins von 8 ungarischen Gulden für 100 ungarische Gulden.

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