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FondHauptarchiv - Urkunden (1177 -1526)
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Charter: 80
Date: 1320 VII 11
AbstractJohans, Abt, und die Sammlung des Gotteshauses und der Schotten zu Wien bezeugen, dass ihnen her Greif, ritter ze Wienne, dem got gnad, und seine Hausfrau Offemei 12 sh. dn. gulte rechts purchrechts auf heren Leupolt haus van Grinzing pei Unserer Vrown auf der Steten zu einem Seelgeräte übergeben haben, gegen Verzicht auf ihre Ansprüche an 5 lb 60 dn. Gülten zu Simaning, die Graf Heinrich von Phanberch dem Gotteshause gegeben hatte, und verpflichten sich zur Abhaltung eines Jahrtages am Tag vor Brigitta.

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Charter: 81
Date: 1322 IV 24
AbstractHainrich der Schober von Valkenstain verkauft mit Handen seines Bergherrn hern Simons von Pellendorf ein Viertel Weingarten, gelegen an dem Nuz/zperge in der Undern Schaez/zz/ze zenest Dietleins Weingarten von Nuz/zdorf, um 35 Mark Silber dem Wiener Bürger hern Ruegern, des Velsperger sun, und seiner Hausfrau Katrein; da aber der Weingarten mit dem Gute seiner ersten Frau Margrete erworben war, so kauft er für die Tochter aus der ersten Ehe Diemued um 60 lb dn. ein halbes Joch Weingarten in den Langen Aechern zenest Andres des Chetzers Weingarten von der Heiligenstat, von dem man jährlich in dem Lesen einen Eimer Wein und 1 dn. als Bergrecht dient, und setzt ihn mit Handen seines Bergmeisters hern Jansen von Municheinstal dem Rueger zum Schirme gegen alle Ansprüche.

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Charter: 82
Date: 1322 V 20
AbstractWalchaim, der fleischhaker, und Anna, seine Hausfrau, Wernher, ir paider aidem, und Engel, seine Hausfrau, verkaufen mit gesammter Hand und mit Willen ihrer Grundfrau vron Ofmeyn, hern Greiffen witiwen pei Unser Vrowen auf der Stetten, 1 lb dn. geltes purchrechts auf einer Fleischbank unter den vordern Penchen zenaehest Vedungen, dem fleischhaker, um 5 ½ Mark Silber (die Mark zu 72 grossen böhmischen Pfenningen) Ortolfen dem Nördlinger, dem fleschhaker, und seiner Frau Leugarten.

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Charter: 83
Date: 1322 VI 15
AbstractStephan der Polle und Katherei, seine Hausfrau, verkaufen mit Handen ihres Burgherrn prueder Gotfrides, prior ze Mauerpach des ordens von Carthus, ainen cheller, der da leit under den Lauben zenaest hern Wilhalmps cheller in dem Strohof, von dem man 5 lb dn. Burgrecht dient, um 70 Mark Silber (die Mark zu 72 grossen böhmischen Pfenningen) ihrem geswein hern Vetzen under den Lauben, hern Wolfleins aidem des Pollen, und seiner Hausfrau Margreten.

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Charter: 84
Date: 1322 IX 17
AbstractOtte der Gieszer und Perch, seine Hausfrau, verkaufen mit Handen des Grundherrn, des Schottenabtes Mauricii, ihres Kaufgutes einen Baumgarten in der Schottenawe, genannt der Sluz/zler, gegenüber dem Tuerngarten, von dem man dem Kloster 4 dn. Grundrecht und hern Chunraten, dem huebmaister, 15 dn. Burgrecht dient, um 24 lb dn. hern Stephanen dem Vischer und seiner Hausfrau Elspeten.

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Charter: 85
Date: 1322 XII 02
AbstractBoizla von Nu/oz/zdorf und Matz, seine Hausfrau, bestätigen, dass sie Plu/om, der Judin, 8 Mark Silber grosser böhmischer Pfenninge bis zum nächsten Katharinentage schulden (bei Nichtzahlung als Gesuch auf die Mark wöchentlich 1 grosser Pfenning), und setzen als Pfand mit Handen ihres Bergherrn hern Chu/onrades des Nu/oz/zdorfer ihre drei Viertel Weingarten, gelegen in dem Mu/okental zenest der Hailmannin, von denen man 7 ½ Viertel Wein als Bergrecht und 2 ½ dn. ze foitrecht dient.

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Charter: 86
Date: 1323 I 06
AbstractJans der Freitel und Lieb, seine Hausfrau, verkaufen ihrer swiger vron Elspeten, hern Ernstes witiwen des flaeschhacher, 3 lb dn. geltes purchrechtes auf Hainreiches haus des Platzinsgu/ot, das da leit bei der Himelporten ze Wienne, das weilen des Swanzen gewesen ist, um 15 Mark Silber (die Mark zu 72 grossen böhmischen Pfenningen).

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Charter: 88
Date: 1323 III 13
AbstractWolfhart von der Igla und Pericht, seine Hausfrau, verkaufen ihres rechten Eigens ein Joch Weingarten, der da leit ze Grinzingen und haiset der Cherspaem und lait zenaehist des pharrer Weingarten von der Heiligenstat, um 67 Mark Silber (die Mark zu 72 grossen böhmischen Pfenningen) Lambern, hern Andres sun an dem Chienmarcht ze Wienne, und seiner Hausfrau Mergarten.

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Charter: 87
Date: 1323 III 13
AbstractChunigunt, hern Marchartes witiwen des

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Charter: 89
Date: 1324 I 08
AbstractJans der Rogner, purger ze Wienne, verzichtet auf jeden Erbanspruch an die Zehenten von 22 herzoglichen Lehen zu Ruprechtsdorf und Zedleinsdorf, die sein geswei Chunrat der Wiltwercher, purger ze Wienne, von hern Leutolden von Wildeck gekauft hatte.

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Charter: 90
Date: 1324 I 25
AbstractAlbrecht, Heinr(ich) und Otto, herzogen

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Charter: 91
Date: 1324 V 21
AbstractDer Rath von Krems und Stein beurkundet einen Vergleich zwischen dem brobst Wisent von Walthausen an einem tail und Gotfriden dem Armen Pilgrim und seiner bruder Chunrat und Pilgrim dem andern tail über einen Weingarten an dem Gobling, der weilent ist gewesen Hainrichs des Arm Pilgrim, dem got genade, dem zufolge die Brüder ihren Anspruch an diesen Weingarten zu Gunsten des Klosters aufgeben, wogegen die Mönche Hainreichs des Arm Pilgrim und hern Ulrichs, seines sunes, sele gedenchen sollen.

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Charter: 92
Date: 1324 VI 13
AbstractLeubmann, des Faerleins steufsun, und Gerdraut, seine Hausfrau, verkaufen mit Handen ihrer Grundfrau, swester Chunigunden, Aebtissin von S. Nichlas, einen Baumgarten, der da leit in der Awe zenaehste Fridrichen dem Swoben und haisset der Junchherre, von dem man 3 sh. dn. dient, ferner mit Handen des Grundherrn hern Weigandes, des priesters, schaffer und phleger der siehen in der purger Spital ze Wienne, ein angrenzendes Gärtchen, zunächst hern Jacoben bei dem Prunne, von dem man 34 dn. und 2 Hühner dient, um 24 lb dn. dem Wiener Bürger hern Jacoben dem Maeserlein und seiner Hausfrau Katrein.

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Charter: 93
Date: 1325 I 18
AbstractHaertneit von Traun, Dietmar von Lerbu/ochel, Alber Lauterbergch, Engelschalich Sluz/zelberger, Dietreich der jung Weiz/zenwerger, Teim von Pernawe, Dietreich Oven stellen sich der Anna, Dietrichs von Weiz/zenwerch Hausfrau, als Bürgen für 600 lb dn. Morgengabe, in deren gewere ihr Gemahl sie am nächsten Georgstage setzen muss, widrigenfalls die Bürgen in einem Gasthause zu Linz, das ihnen Herr Ulrich Prueschingk oder sein Bruder Friedrich weisen soll, das Einlager nehmen werden.

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Charter: 94
Date: 1325 III 28
Abstract*Frater Stephanus, Veriensis episcopus, verleiht auf Bitten Jacobi dicti Meserl für die Kapelle der Heiligen Philipp und Jakob einen vierzigtägigen Ablass.

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Charter: 95
Date: 1325 VI 23
AbstractHainreich und Chu/onrat, vetern, grafen von Schounberch, bezeugen, dass sie dem getriwen Otten von Liechtenwinckchel und seiner Hausfrau versprochen haben, ihnen umb Liechtenwinkchel aus ihrem urbor 10 lb dn. geltes zu leihen.

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Charter: 96
Date: 1325 XI 19
AbstractChunrat der Chrannest verpfändet hern Merten, Kaplan und Verweser der Kapelle Unserer Frau in dem Hause, das weiln hern Otten hern Haimen gewesen ist, für 15 ½ Mark Silber (die Mark zu 72 grossen böhmischen Pfenningen), wofür er seinen Dienern Gewand gekauft habe, und für einen silbernen Becher, den er dem Pfarrer von S. Stephan gegeben habe, mit seiner Grundherren Hand, der siehen dacz sand Lazers, 12 sh. dn. Burgrecht auf des vorgenannten h. Merten Haus, gelegen vor dem Schottenthore, das weiln Seifrides des Legrer gewesen ist, von dem man 25 dn. Grundrecht nach S. Lazar dient, und mit seines Grundherrn Hand, hern Ludweiges, des alten forstmaisters, 2 lb dn. Burgrecht auf Ulriches haus des Gundleins, das da leit auh vor Schottentor auf der Alsse enzwischen Hainreichen dem Slaher und Fridrichen, dem pinter, von dem man 12 dn. zu Grundrecht dient.

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Charter: 97
Date: 1326 X 08
AbstractMert, Kaplan der Kapelle daz hern Otten Haim ze Wienne, bestätigt, dass her Dietreich der Urbetsch, Bürger zu Wien, und seine Hausfrau Peterse in der Kapelle einen Altar ob der stige zu Ehren sand Jostes und sant Lienharts gestiftet und zur Abhaltung einer täglichen ewigen Messe an dreissich 7 lb dn. geltes purchrechtes, gelegen an dem Harmarchte auf dem alten Wagehause, gewidmet haben.

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Charter: 98
Date: 1327 II 14
AbstractKönig Friedrich bestätigt den Schiedspruch, welchen Dietrich, Bischof von Lavant, Otto von Liehtenstein, Otto von Steir und Herdegen von Pettowe als Schiedsleute in dem Streite zwischen dem Grafen Ulrich von Phannberch, Friderich, dem vryen von Seunek, für sich und andere Erben des von Hoimburch auf der einen, und dem Grafen Wilhalm von Schowenberch und grevin Elisabeth, seiner wirtin, auf der anderen Seite gefällt haben.

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Charter: 99
Date: 1327 VII 24
AbstractChunrat der Gartner, richter ze Wienn, macht hern Chunrat den Chrannest über dessen mit den Schätzleuten Seifriden dem Murren und Otten dem Grossenchnecht vor ihn in die Schranne gebrachte Klage um 12 lb dn. Burgrechts hinz des Guelhers haus, das do leit zenest des Veltzer haus, dieses Hauses gewaltig.

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Charter: 100
Date: 1327 IX 29
AbstractChunrat der Chrannest und Elsbet, sein hausvrowe, verkaufen ein Haus, das ihnen um versessenes Burgrecht gerichtlich zugesprochen ist, und das da leit bei der padstuben, die da haisset dacz den Ro/eren, baideu hinden und vorn und swas darzu geho/eret, als iz her Jacob der Satler und her Dietreich der Helt von alter inne gehabt habent, und leit zenaehst Hainreichen dem Tirnacher, mit Handen der Grundherren, hern Herbortes auf der Seul und hern Wilhalms in dem Strohof, um 12 lb dn. Geldes Burgrechts dem Meister Gerhart, dem Brünner. Die Ablösungssumme für je 4 lb dn. Geldes Burgrechts wird mit 18 Mark Silber, die Mark zu 72 grosser pehemischer pheninge, festgestellt. Von dem vorderen Theile sind dem Herrn Herbort auf der Säule jährlich an S. Michaels Tag 12 dn., von dem hinteren Theile ebenfalls 12 dn. dem Herrn Wilhalm in dem Strohof zu Grundrecht zu bezahlen.

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Charter: 101
Date: 1327 IX 30
AbstractBischofssammelindulgenz: * Bartholomaeus, Sipontinus archiepiscopus, Madius Vemitensis, Guillelmus Tergestinus, Guillelmus Saguonensis, Bonifacius Sulcitanus, Heinricus Lubecensis, Johannes Ameliensis, Lodewicus Brandeburgensis, Rodulphus Siriquensis, Daniel Archanensis, Franciscus de Cheneta, Johannes, Roderici episcopus, ertheilen für den Altar, welchen der Bürger Theodricus Urwecz zu Ehren des heil. Jodocus in der Kapelle der Jungfrau Maria in domo Octonis Haimo hat errichten lassen, einen Ablass.

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Charter: 102
Date: 1327 XI 11
AbstractSchwester Engel, Meisterin, Schwester Elsbet, Priorin, Schwester Gertraud, Subpriorin, und die sammunge gemaine der vrowen chloster dacz der Himelporten ze Wienne verkaufen das Haus hern Ulriches des Zaendleins, das da leit in dem Fischhof an dem Hohenmarchte ze Wienne, auf dem sie ein Burgrecht von jährlich 9 lb dn. hatten, und das ihnen über ihre Klage wegen versessenen Burgrechts von dem Stadtrichter Chunraden dem Gartner zugesprochen und eingeantwortet worden war, um. diese 9 lb dn. Geldes Burgrechts an Frau Mergart, hern Lambers wittiwe (die Lamberinne), und ihre Erben. Sie geben der Genannten mit Handen des Grundherrn hern Merten, Kaplans und Verwesers der Kapelle Unser Vrowen in dem hause, das weiln hern Otten, her Haimen gewesen ist, das Haus auf, von dem dieser Kapelle jährlich 3 lb dn. für Grund- und Burgrecht zu entrichten sind.

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Charter: 103
Date: 1327 XII 04
AbstractHadmar von Mez/zz/enpach beurkundet, dass er hern Ulreichen den Pruesinch und seinen pru/oder Fridrichen habe versatzt umb fumfthalb lb dn. gegen dem Piber auf den Fasschanch, wogegen er ihnen das Pfändungsrecht an roschen oder an pferpften oder an seinem Gut auf dem Lande einräumt.

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Charter: 104
Date: 1327 XII 06
AbstractPeter, hern Wisidendes sun, des chramer, dem got genade, und Gedraut, sein hausvrowe, verkaufen mit Handen ihres Burgherrn des Schottenabtes Mauritius eine Wiese, die do leit ze Lachsendorf in dem Wismad pei der Hu/erben, do man alle jar von dient an sand Jorgen tag vier dn. auf Unser Vrowen alter ze den Schotten ze Wienne ze rechtem purchrecht und niemant mer, um 15 Mark Silber Wiener Gewichtes, ie für die mark zwen und sibenzig grosser pehemischer phening, Chunraden dem Wiltwercher, purger zu Wienn, und seiner housvrowen vrowen Angnesen.

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Charter: 105
Date: 1328 I 06
AbstractGedraut, hern Fridreichs witebe des Saitchoufer, der ihr Gemahl laut eines von hern Greifen pei Unser Vrowen auf der Stetten ze Wienne, dem got gnade, besiegelten Geschäftsbriefes die Verfügung über alles Gut, das er hinterlassen und das sie beide miteinander erarbeitet hatten, überlassen hat, beurkundet ihren letzten Willen. Sie besitzt zwei Häuser, Vorder- und Hinterhaus, die da ligent in der Deutschenherrenstrasse ze Wienne zenaehest der padstuben an dem ekche, von welchen 2 lb dn. Geldes Burgrechts hern Dietrichen dem Urbetz, 2 lb dn. Geldes vron Margreten, hern Wilhalmes tochter in dem Strohoffe, zu dienen sind. Ausserdem soll ihre Schafferin Diemut von Elsaz/zz/zen von dem Hinterhause jährlich 1 lb dn. zu Burgrecht dienen dem Kaplan der Erblasserin pruder Jansen von Gretz zu einer ewigen Messe auf der Aindleftausent Maide altar in der Deutschenherrenstrasse, ferner hern Herborten auf der Seul 36 dn. zu Grundrecht und 42 dn. hinz sand Stephan. Beide Häuser vermacht sie nach ihrem Tode den vrowen hinz sand Nichlos in die Landstrasse, wofür diese ihrer Schwester Enkelkind, Anna, Nichlos tochter, Wolfleins aidem von Als, sobald sie sechs Jahre alt geworden ist, oder im Falle des vorzeitigen Ablebens derselben ain ander dierne chint aus ihrer nächsten Verwandtschaft in das Kloster aufnehmen sollen. Die Schafferin Diemut erhält auf Lebenszeit das Hinterhaus. Derselben vermacht die Erblasserin auf Lebenszeit den Weingarten, der da leit ze Nusdorf an dem Stainpu/el, des ain jeuch ist und haisset der Stebler und der Helbeling, von dem Ertrage soll Diemut jährlich 1 lb dn. für sich behalten, 2 lb der genannten Anna auszahlen, den Mehrertrag armen Leuten oder Geistlichen geben. An Stelle der Anna tritt im Falle ihres Todes das Kloster von S. Niklas auf der Landstrasse, an Stelle der Diemut Bruder Jans oder dessen Nachfolger, welche die bei S. Niklas in der Deutschherrenstrasse gestiftete Messe lesen. Dem Abte Otto von Heiligenkreuz und dem Convent daselbst [Seite 25] schafft sie für den Todesfall ihren Weingarten, der da leit ze Medlich in dem Pruel und haisset der Saitchoufer, wogegen sie Herborten, Pawels sun mit der Hofeweise, oder im Falle seines vorzeitigen Todes ihrer naehsten vreunde ain ander chnechtel in das Kloster aufnehmen sollen. Von ihren drei Weingärten, welche ihr ihr Wirth, der schön Otte, dem got gnade, mit einer von dem Wenigen Leupolt und hern Hainrich dem Chessler bezeugten Verfügung hinterlassen hatte, di da ligent zenaehest der Schottenpeunt und haissent die Juden, schafft sie den obersten Lewen, ihrem Weinzierl, die beiden anderen vermacht sie auf Lebenszeit ihrer Schafferin Diemut mit der Bedingung, dass sie, swas alle jar uber das paue wirt, bruder Otten dem Castner, Gertruds Schwestersohn, geben solle. Nach dem Ableben der Diemut sollen die Weingärten an das Kloster Heiligenkreuz fallen. Ein halbes Joch Weingarten zu Etzigestorfe an dem Herzogenperge bestimmt sie dazu, dass von demselben ein vrowenpilde aus ihrer Freundschaft mit 30 lb dn. ausgestattet werden solle in ain chloster oder in die werlt, und zwar zuerst Agnes, Wolfleins tochter von Als. Bis diese zu ihren Jahren kommt, soll Margret die Smauz/zz/zerine, ihrer Schwester Tochter, den Weingarten innehaben. In gleicher Weise verfügt sie über ihren Weingarten, der da leit an dem Scheuken zenaehest des Metter Weingarten, des dreu viertail sind, zu Gunsten der Mädchen in der Freundschaft ihres verstorbenen Gemahls, und zwar zuerst der Margreten, Chunigunden tochter der watmangerinne; bis diese zu ihren Jahren kommt, soll Leopold, der riemer, den Weingarten innehaben. Kathrei, ihrer swester, Ulrichs housvrowe, des oler, schafft sie vier Dreilinge Wein für 20 lb dn., von den noch übrigen 24. Dreilingen schafft sie hern Hainrichen dem Chez/zz/zeler an ainen vierdung 17 march silbers, die sie ihm schuldig ist, ihrer Schafferin Diemut 13 Mark Silber, die ihr diese geliehen hat, und achtzehenthalbe Mark Silber den Kindern ihrer Schwester, der Otnantinne. Was an dem Weine darauf abgehen sollte, möge man von anderem fahrenden Gute, das sie auf mehr als 60 lb dn. schätzt, nehmen. Von dem Reste soll Diemut geben hinz sand Stephan 6 lb dn. ze dem werich, ferner soll die Erblasserin davon bestattet werden. Den Dürftigen und Siechen im Bürgerspital vermacht sie 3. sh. dn. Geldes, die man in alle jar dienen schol und die da ligent auf Ekcharts house des Chruter in der Huterstrasse zenaehest dem Satler. Ferner vermacht sie ihrer Schafferin Diemut zwei grosse Fass Wein, ein Fass Wein Hainrichen dem Saitchoufer, eines Otten dem Chnotscheiben und das fünfte armen Leuten. Endlich schafft sie der Diemut allen ihren urchouf, den sie hinterlässt under den arbaitern, es sei an gewande, an wollen, an garne, dass sie damit nach dem mündlichen Auftrage verfahren soll.

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Charter: 106
Date: 1328 II 03
AbstractDietreich der Chrannest und Elsbet, seine Hausfrau, verkaufen mit gesammter Hand Gülten, die der Elsbet von ihrem Vater hern Wisenten, dem chramer, anerstorben waren, und die sie ihrem Gemahle zu rechter Morgengabe gegeben hatte, um ainlef march silbers, ie zwenundsibenzich grosser pehemischer phenninge für deu march, hern Hainreichen dem Gausraben und hern Seifriden dem Minnganch und ir gesellschaft. Die Gülten werden im einzelnen angegeben: 13 sh. dn. geltes, die da ligent enhalb der Wienne auf zwain hêusern und zwain paumgarten hinden daran und auf alle deu und darzu gehoret, swie so das genant ist und mit allen den aechern, die auch darzu gehorent und ligent zenaehst Marichartes haus an Smaltz, ferner mit Handen des Grundherrn Ru/edger, Kaplans der S. Niclas-Kapelle in hern Chu/onrades haus des Chrannestes, 9 sh. dn. Geldes Burgrechts, wovon 3 sh. dn. Geldes liegen auf Hainreichs haus, des smides, zenaehst der padstuben vor Stubenpurgtor, und 6 sh. dn. auf Liebhardes haus, des ledrer, zenaehst Jo/erigen dem Paeurlein, welche 9 sh. dn. das erste Burgrecht nach dem den Frauen bei S. Niclas gehörigen sein sollen.

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Charter: 107
Date: 1328 III 06
AbstractAgnes, hern Chu/onrades des Wiltwercher housvrowe, purger ze Wienne, erklärt sich mit allen Rechtshandlungen ihres Gemahles, mit allen Käufen und Verkäufen desselben, insbesondere aber damit einverstanden, dass für den Fall, als Gott ihnen keinen Erben gebe, der Weingarten, der do haisset der Gaisruche, den er chauft hat umb 600 lb dn. von seinem varundem guet, und den er ihr zu einer rechten Morgengabe gegeben habe, nach ihrem Tode an die Erben ihres Mannes fallen solle.

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Charter: 108
Date: 1328 III 15
AbstractGraf Chu/onrat von Schounberch bestätigt, dass er auf Bitten des Otte von Liechtenwinchel diesem und seiner Frau Agnes den Hof, der da leit datz Serlinge, der ihm von Hainrichen dem Tanprukker ledig geworden war, zu rechtem Lehen geliehen habe.

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Charter: 109
Date: 1328 IV 27
AbstractChunrad der Gartner, richter ze Wienne, beurkundet, dass vor ihm in der Bürgerschranne her Andre der Chrannest, pharrer dacz Rubrechtzhoven, Klage erhoben habe auf das Haus Jacobs, des choler, das da leit an der Langenmaur, das weiln Albers, des choler, der Murinne pruder der flaeschhacherinne, gewesen ist, um 80 Pfenninge Burgrechts und die zwispild. Nach Ablauf der Termine und nach der von Otten dem Grossenchnecht und Herman, dem vorsprechen in der Scheffstrasse, vorgenommenen Beschau antwortet der Richter dem Kläger das Haus ein.

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Charter: 110
Date: 1328 V 01
AbstractPoizla von Nu/oz/z,dorf und Matz, seine Hausfrau, bestätigen, Plu/om, der Jüdin, und ihren Erben 8 Mark Silber grosser pehemischer phening zu schulden, und. verpflichten sich, diese am nächsten Georgstag zurückzuzahlen. Im Falle sie diese Verpflichtung nicht einhalten, müssen sie alle wochen zu/o gesu/och auf die march ain grossen phening bezahlen. Dafür setzen sie mit Handen ihres Bergherrn hern Chu/onrat des Nu/oz/zz/zdorfer ihre drei Viertel Weingarten in dem Mukental zenest der Hailmannin, von denen man achtethalb Viertel Wein zu Bergrecht und dritthalben dn. zu Voitrecht dient, und sollten diese nicht genügen, ihre andere Habe zu Pfand.

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