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FondMichaelbeuern, Benediktiner (1072-1951)
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Charter: C 146
Date: 1453
AbstractIn der Glaubensüberzeugung, daß die Werke der Liebe zum Heil des Leibes und der Seele viel beitragen, schließen Abt Johannes, Prior Johannes und der Convent des Benediktinerklosters zum hl. Apost. und Evang. Johannes in Mahlerstorf (Diözese Regensburg) eine Verbrüderung (fraternitatem) mit Abt Georg und dem Convent zu Päuwern und ihren Nachfolgern und machen sie teilhaftig an allen Messen, Gebeten, Fasten, Vigilien, Almosen und guten Werken. Sooft aus dem Convent zu Päuwern ein Sterbefall gemeldet wird, halten sie in Mallersdorf für den Verstorbenen einen Gottesdienst mit Vigilien und Messen; und es wird der Name des Verstorbenen auch in ihr Nekrologium eingetragen.

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Charter: C 147
Date: 1453 XI 11
AbstractAbt Jakob, Prior Oswald und der Convent des Klosters z. hl. Agapitus in Krembsmünster gewähren, weil die Liebe das Land der Vollkommenheit ist, dem Abt Georg und dem Convent zu Peuern die Teilnahme an ihren Messen, Gebeten, Almosen, Fasten und Vigilien und anderen Tugendübungen. Für die zu Peuern Verstorbenen wird in jedem einzelnen Fall in Kremsmünster ein Gottesdienst (vigilias et missam defunctorum) gehalten. Ausserdem lesen alle Priester für den Verstorbenen je eine hl. Messe, die Kleriker beten das Offizium defunctorum totum, Vesperas scilicet et Vigilias novem lectionum cum Laudibus, die Laienbrüder beten 100 Pater noster cum totidem Ave Maria.

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Charter: K 88
Date: 1453 XII 02
AbstractGörig, Abpt zu Päurn, Fridreich, Chastner daselbst, Hanns, auch Diener des Gotshaus, Dorothea, zu Dorfpäurn gesessen, alle Geschwistred, dann Stephan, Briester, und Gregor Syzam (Sittsam), Gebrüder und Chinder der Kathrein, welche auch eine Schwester des Abtes Georg gewesen ist, machen und geben alle aintrechtichleich miteinander auf ihrem Besitz (nämlich Hausung und Hofstat zu Päurn bey dem Purigtoer (Burgtor) und Veldäckern, Chrautakker in dem obern Garten, Baungarten und Wiesen in der Erlau, das alles Purkchrecht ist) dem Gotshaus zu Päurn und sunder den Brüdern yn das Convent järleich 3 Schilling Pfenning und in die Gustrey (Küsterei, Sakristei) ain halb Pfundt Wachs, und darumbe haben ihnen die Conventualen verlobt, alle Jahr ayn Jartag zu begehen ihnen und ihren Eltern mit aynem gesungen Seelambt auf sand Peters-Altar, und drey gesprochen Meß (auf sand Veits-Altar, sand Johanns-Altar und in sand Kathrein-Kapelln), und das soll albeg ausgericht werden am nächsten Tag sand Katherin oder ungevär am dritten Tag. Auch wer das Selampt singen ist, der soll sich umkehren (wohl nach dem Evangelium) und ain Pater noster und Ave Maria beten umb ihre und aller geläubigen Seelen. Es soll auch darzu geläut werden dreymal all Glokchen, es soll auch der Guster (Küster, Mesner) 12 Licht anzünten. Wär' es aber, daß man den Jartag nicht begienge, so mögen die Nachkommen der Stifter die Gült, d.h. die 3 Schilling, wohl innehalten und anderen Orts umb einen Gotsdienst ausgeben, wo sie verlust gelüstet).

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Charter: C 148
Date: 1453 XII 24
AbstractAbt Symon, Prior Sebastian und der Convent des Klosters zum hl. Michael in Mondsee erneuern mit Abt Georg, Prior Albert und dem Convent zu Peuern die Verbrüderung in der Anteilnahme an den Messen, Gebeten, Almosen, Fasten, Vigilien und anderen Tugendübungen, ändern aber die alte Verpflichtung in der Weise ab, daß, sooft aus Peuern ein Sterbefall gemeldet wird, in Mondsee außer dem gewöhnlichen Gottesdienst für den Verstorbenen alle Priester eine hl. Messe lesen, die Kleriker aber das ganze Officium defunctorum und die Laienbrüder 100 Vater unser und Ave Maria beten.

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Charter: B 25
Date: 1453
AbstractKaufbrief. Hainreich Chuchelman, gesessen zuw Yttendorf (Jedendorf), und sein Bruder, der jetzund nit zuw Landen (d.h. außer Landes) ist, haben mitsammen vom Kloster zuw Päuwern ein Gut zu Yttendorf zu Leibgeding inne, jeder zur Hälfte. Abbt Gorig zuw Päuwern und sein Convent kaufen nun von Hainreich Chuchelman das Leibgeding über das halbe Gut zurück umb ayn solich Summ Gelds, daran ihn benügt heut und hinfür. Um den andern halben Tayl soll Hainreich Chuchelman sich mühen, so er den mit guter Urkund von seinem Bruder an sich bringen mag, und denselben dann auch dem Abte zu kaufen geben, inmaßen er selbst seinen Tayl dem Abte gegeben hat.

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Charter: K 68
Date: 1454
AbstractElspeth, die Witib des Hofschneiders Mertein zu Päuern, gibt jährliche sechs Schilling Pfennig auf einer Wiese in der Erlau, die Burgrecht ist und davon man deshalb alle Jahr dem Gothaus zu Päurn nebstdem 60 Pfenning dient als Grunddienst, zu einem Jahrtag für ihren Vater Niklas den Zwikcher und ihre Mutter Agnes, für sich selbst und ihren Mann Mertein den Schneider und alle ihre Freuntschaft mit einer Vigilig, einem Seelampt und zwo gesprochen Meß albeg (immer) am dritten Tag nach dem Suntag nach Mitterfasten. Und wer die genannte Wiese zu Burgrecht besitzt, hat darauf das Servitut, jährlich 6 Schilling Pfenning dem Gotshaus auszurichten albeg zu sand Michelstag.

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Charter: A 67
Date: 1454
AbstractAbt Georg, Prior Peter (es ist der spätere Abt Petrus Haban 1476 - 1477, der laut altem Stiftsnekrologium unter Abt Georg Prior war) und aller Convent lassen ihr Gut zu Aygn, gelegen in Chirichperger Pfarr und Weylhart-Gericht, halbs zu Haus und Hof, Veld oder Äkker dem Thoman und seiner Hausfrau Ursen und den Kindern allen zu rechtem Leibgeding.

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Charter: A 2754
Date: 1454
AbstractDorothea, die Wittib Ulreichen des Grasrukchen von Weiterswang, schickt dem Abt Jörigen zu Peuwern einen gemachten Brief, d.h. eine bereits geschriebenen Verleihungsurkunde, mit der Bitte, der Abt wolle den Brief ihrem Aiden Sigharten dem Pauwrnfeint und ihrer Tochter Magdalena, seiner Hausfrauwn, fertigen und mit anhangundem Insigel bestätigen.

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Charter: K 69
Date: 1454
AbstractAbt Georg, Petrus der Prior, und aller Convent veriehen (tun kund), daß sie sich gewilligt und underfangen haben, einen Jahrtag zu begehen Niklaßen dem Zwikcher, Agnesen seiner Hausfraun, Elspeten ihrer Tochter, und deren Manne Martein dem Schneyder mit ayner Vigilig und aynem Seelampt und zwo gesprochen Meß, darumb sie (Elspet) all Jahr dient von einer Wiese in der Erlau 6 Schilling Pfenning, unengolten (ungeachtet) des Gruntdinst, der schon vorher darauf liegt 60 Pfenning.

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Charter: A 66
Date: 1454
AbstractReversbrief. Thoman von Aygen, diezeit Ambtsmansknecht, hat mit Abt Jörgen und dem Convent eine Vereinbarung um das halbe Gut zu Aygen (Kirchberg) abgeschlossen und darüber eine Verschreibung erhalten und verspricht nun, diese Vereinbarung einzuhalten. Vgl. A 67 .. 1454.

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Charter: A 65
Date: 1454
AbstractHanns Pötl, Ausferg und Bürger zu Lauffen, bestätigt, daß ihm die Frau Ursula, Jacobn Engelzhaymers Witib, und ihre Söhne Jörig, Wolfgang und Kristoff ain Playmgesuech oder Fleck auf ihren Gründen in der Furkerau bei Wildenmann in Lamprechtshauser Pfarr gelassen und geben habnnt zu seinem Gut zu Machstarff (Maxdorf). Doch ist dieser Wiesfleck den Engelzhaymern dienstpflichtig.

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Charter: C 149
Date: 1455 XI 20
AbstractWeil die Liebe die einzelnen guten Werke, welche schon an sich allen gemeinsam sind, noch mehr zum Gemeingut macht, gehen Abt Heinrich und der Convent zu St. Veit an der Rott mit Abt Georg und dem Convent zu Peyern eine Verbrüderung ein, bestehend in der Gemeinschaft aller Messen und Gebete, Fasten, Vigilien, Almosen und aller anderen guten Werke. Und sooft aus dem Convent zu Peyern ein Todfall gemeldet wird, halten sie in St. Veit für den Verstorbenen den Gottesdienst nach dort üblicher Weise (Vigilias cum missarum solemniis) und schreiben seinen Namen in ihr Nekrologium ein, um jährlich an seinem Sterbetag seine Seele Gott zu empfehlen.

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Charter: C 123
Date: 1455
AbstractPapst Nikolaus V. verleiht dem Ulrich Enzenperger die dem Apostolischen Stuhle reservierte und durch das Ableben des Kaspar Zener freigewordene Pfarre Schöndorff außerhalb der Mauern der Stadt Vecklapruck, in der Diözese Passau . Enzenperger bezieht auch noch Einkünfte zu Pfarrkirchen, zu Alefelt in der Diözese Eichstätt und anderswo. Wenn die jährlichen Einkünfte 22 Silber-Mark überschreiten, dann verliert er die Einkünfte von der Pfarrrkirche zu Alefelt. Vöcklabruck gehörte damals zur Pfarre Schöndorf, später wurde Schöndorf eine Filiale von Vöcklabruck.

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Charter: C 124
Date: 1455
AbstractPapst Kalixt III. ermächtigt einen Kleriker der Diözese Freising, mit Namen Schratel, sich um eines oder mehrere Benefizien zu bewerben, nur darf bei mehreren Benefizien das gesamte jährliche Einkommen nicht 18 Silber-Mark überschreiten.

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Charter: A 69
Date: 1455
AbstractFridrich Maurkircher, Dr., Propst zu sand Johanns zu Freysing, Domherr daselbst und zu Passau und Kirchherr zu Bischofsdorff (Pischelsdorf) und gemainlich all' Brüeder, die da sind in der Bruderschaft zu Bischofstorff, geben ihre Mühle zu Mosdorf in Chirchperger Pfarr und im Weilhart-Gericht um eine Summe Geldes dem Martein Mülner zu genanntem Mosdorf und seiner Hausfrau Margredte zu Leibgeding.

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Charter: A 70
Date: 1456 I 06
AbstractHanns von Oberholz und Margreth sein' Schwester haben einen Zuspruch (Streit) gehabt hinz (gegen) ihren Vetter Michel dem Taunderman zu Päurn (Peyern) und dessen Schwester Margrethe wegen des mütterlichen Erbes, das sie bei ihnen (d.i. beim Taunderman) gehabt haben auf dem Haus und Hofstatt zu Hofpäurn bei dem Chloster und das alles rechtes Purkchrecht ist. Den selbig Zuspruch haben sie dann aufgegeben und sind hindergangen hinder den Abt Jörigen (d.h. sie haben sich an ihn gewandt, daß er als Schiedsrichter den Fall entscheide). Und derselbig Herr hat sich darumb treulich angenommen und die zwei Parteien geeint und zwar so, daß Hanns von Oberholz und seine Schwester von dem Taunderman und dessen Schwester eine Summe Geldes bekommen und dafür auf alle Ansprüche hinsichtlich des Hauses und der Hofstatt verzichten.

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Charter: K 80
Date: 1456 I 18-1456 II 22
AbstractArtholff Vern zu Hofpäuern gibt dem Gotshaus zu Päuern sein Haus und Hofstatt zu Hofpäuern und ain Chrautgarten bey dem weißen Prunn nyden in der Gassen, mit solicher Beschaidenhait, daß man darumb alle Jahr aynen Jahrtag begehen soll ihm, seiner Hausfraun, allen ihren Chindern, auch seinen Eltern und allem ihrem Geschlecht, an dem 3. Tag nach sand Jacobs, des Abenz mit ayner Vigilig und des Morgen mit gesungen Seelampt und zwo gesprochen Meß.

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Charter: C 150
Date: 1456 V 08
AbstractAbt Johannes, Prior Liebhard und der Convent des Benediktinerklosters U. L. F. zu Reichenbach in der Diözese Regensburg schließen mit Abt Georg, Prior Albert und dem Convent zu Peuern eine Gemeinschaft an allen guten Werken. Für jeden Verstorbenen des Klosters Peuern wird zu Reichenbach ein Gottesdienst gehalten (vigiliae novem lectionum et missa), wobei vier Kerzen brennen. Zudem lesen alle Priester für ihn eine hl. Messe, die Kleriker beten das ganze Officium defunctorum und die Laienbrüder centum Pater noster cum totidem Ave Maria.

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Charter: K 77
Date: 1456 VI 24
AbstractAbbt Georg, Prior Albrecht und alle Sammung des Gotshaus zu Peyern bekennen, daß ihnen Chuno der Vilchater, ihr Diener, Richter und besunderer Pruder (Mitglied ihrer Bruderschaft) große Treu und Lieb bewiesen hat mit Geschäfft an seinen letzten Zeiten (Testament, Legat) und das nun ausgericht und bezahlt ist, darumb sie ihm verlobt haben, ayn Jahrtag ewiglich zu begehen am sechsten Tag vor sand Johannstag zu Sunnwende, des Abents mit ayner Vigilig, des Morgens mit aynem gesungenen Seelambt, und es soll auch der Priester sich umkehren (nach dem Evangelium) und soll bitten umb sein Seel und für sein ganzes Geschlecht ayn Pater noster und ayn Ave Maria. Es ist zu merkchen, damit der Jahrtag füran beleibleich sei, d.h. bestehen bleibe, darumb soll man dem Gotshaus järleich dienen 5 Schilling Pfennig von der Wiese an dem Espan, auf welcher noch 32 Pfenning Grunddienst sind (und dazu die 5 Schilling als Servitut für den Jahrtag). Die Urkunde wird dem Leonhartten dem Vilchatern und seiner Freuntschafft eingehändigt.

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Charter: A 71
Date: 1456 X 25
AbstractElspet, die Hausfrau des Chunrat Schuster zu Burgkhausen hat ihr Erbteil auf dem Gut zu Fucking, genannt das Hochlehen, dem Hainreich von Ostermütting und seiner Hausfrau Anna (ihrer Schwester) übergeben und bittet den Abt Georg als den Lehensherrn um einen Lehenbrief für dieselben.

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Charter: A 2755
Date: 1456 XII 21
AbstractUlrich, Leonhardt, Thoman, Peter, Wolfgang und Kathreyn, alle Geschwister und Kinder der Margreth von Kruzing, lassen dem Abt Görigen zu Peyern wissen, daß sie recht und redlich ihrem Pruder Görigen von Kruzing ihren gleichen Erbtail übergeben haben, sie sie gehabt haben an dem Viertail Akchers zu Kruzing, genannt das Vodergut (das vordere Gut), da der genannt Pruder Görig yez- und häuslich aufsitzt und das ihre Mutter hinter ihr lassen (hinterlassen) hat, gelegen in Vökchelstorffer Pfarr. Also bitten die Geschwistred mit sunders Fleiß, der Abt wolle ihnen einen Verzeichbrief, d.h. einen Übergabs- und Verzichtbrief geben, siegeln und bestätigen.

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Charter: A 72
Date: 1457 VII 03
AbstractHanns, des Sygleins Sohn von Ringkhaym, Wandula sein' Hausfrau und ihr Bruder Erhart verkaufen an Lienhart Reychlein (Reichl) von Geysenvelden ihren fünften Teil auf dem Gut zu Hausmonning, welches ein Lehen ist von dem Edlen Walthauser Nußtorffer.

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Charter: M 4
Date: 1457
AbstractLasslaw (Ladislaus Posthumus), König zu Hungern und Behem, Herzog zu Österreich tut kund, daß vor ihn gekommen sei der Abbt des Closters zu Peuern und ain Hanntvest (Urkunde M 1) vorgewiesen habe, mit der Bitte, die darin bewilligte Mautfreiheit zu erneuern. Es folgt nun die Urkunde des Erzherzogs Rudolf IV. (M 1) in wortgetreuer Abschrift. Um nun auch teilhaftig zu werden des emsigen Gebet und Gottsdienst, so der Abbt und sein' Brüder in ihrem Gotshaus täglich vollbringen, erneut und bestätigt er als Herr und Landsfürst in Österreich ihnen dieselb Freihait, Gnad und Recht, inmaßen als sie dieselben bisher, vor und bey seines Vaters, Künig Albrechts, Zeiten, genossen habent. (Albrecht II. war 1438 - 1439 König von Ungarn). Davon gebietet König Ladislaus allen seinen Haubtleuten .... und Ambtleuten seines Fürstentums Österreich, den Abbt und den Convent bey dieser ihrer Freihait nicht zu hindern.

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Charter: B 26
Date: 1457
AbstractHanns Solfues (Solfuß), diezeit des Christophen Trauwnner, Pflegers zu Haunsberg, Landtrichter zu Haunsberg, bekennt von Gerichts wegen, daß er Hauwnsperiger Recht mit gewaltigem Stab besaß und bekam aller der Rechten, als der Schrann Gewohnheit und Landsrecht ist. Da kam vor ihn auf Recht sein Genädiger Herr, Herr Jörig, Abpt zu Päuwern, mit seinem angedingten Vorsprecher Hannsen von Räut und Anweiser Hanns Usel (im Jahre 1435 Amptmann zu Haunsberg laut A 51), und klagt auf ein halbs Gut, genannt Ret, das unter dem Stab läg', da vor Zeiten Frydl von Ret wär aufgesessen, und brachte vor, wie dasselbig halb Gut von dem Gotshauws zu Päuwern ausgegangen wär vor 143 Jahr, darumb ain versiegelter Brief vorhanden wär, der verlesen und gehört ward. [Dieser Brief vom Jahre 1314 ist dann aber verloren gegangen.] Dasselbig halb Gut, das hieten (hätten) die rechten Erben inne, da spräche der Abt nichts dagegen ein. Aber auf das (andere) halb Gut, das hieten Leute inne, die weder Erben noch Freuwnt (Verwandte) dazu nicht wären. Auf dasselbig halb Gut klagt der Abt und traut Gott und dem Recht wohl, es gieng ihm und seinem Gotshauws wieder heim, und setzt das mit mehr Worten zu einem Rechten und begehrt darumb des Rechten zu fragen an der Schrann. Da fragt der Richter (Solfuß) des Rechten. Da . . . . frag volig Urtail und Recht: man sollt des ersten Rechten des Abtes ingedenkch und gedächtig sein, es soll auch der Frydlin und ihren Kindern verkündet werden. Es kam auch die Frydlin und ihre Kinder und begehrt, man soll sie und ihre Kinder bei dem Gut bleiben lassen. Da bracht der Abt vor: wenn sie oder ihre Kinder wirklich Erben oder Freundt zu dem Gut wären, so wollt' er sie gern dabei bleiben lassen; aber er habe ihnen vormalen schon zugesprochen, ob sie ihre Erbschaft oder Freuntschaft verweisen möchten oder könnten, davon sie keines mochten tun. Da traut er Gott und dem Rechten wohl, das benannt halb Gut gieng ihm und seinem Gotshauws wieder heim (d.h. falle wieder ans Kloster zurück), seit er doch das in fremder Hand funden hiet, und begehrt darumb des Rechten zu fragen. Da fragt der Richter (Solfuß) an der Schrann zu Ryng (?) des Rechten. Da bracht frag volig Urtail und Recht nach altem Herkommen: es sollt das ehgenant halb Gut dem Abt und seinem Gotshauws wieder heimgehen an allew Ansprach (ohne alle Widerrede); es sollte auch dem Abte in der Schrann öffentlich ingeanttwurt werden mit dem Stab und darnach zuw Haus und zu Hof, allwie der Schrann- und des Landts- Recht ist. Und begehrt der Abt einen Gerichtsbrief, den der Richter ihm gibt mit seinem, des obgenannten Hanns Solfuß, eigenem anhangundem Insigel. (Ist noch gut erhalten).

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Charter: C 151
Date: 1458 VIII 15
AbstractAbt Petrus, Prior Amandus und der Convent des Klosters in St. Peter in Salzburg erneuen mit Abt Georg, Prior Albert und dem Convent zu Peuern die Verbrüderung vom Jahre 1307 (vgl. C131), ohne dieselbe zu erwähnen, und schließen Gemeinschaft in den hl. Messen, Gebeten, Almosen, Fasten und Vigilien und anderen Tugendübungen. Sooft zu Peuern ein Conventuale stirbt, wird zu St. Peter für ihn der übliche Gottesdienst gehalten (Vigiliae et missa); überdies lesen alle Priester für den Verstorbenen eine hl. Messe, die Kleriker beten das ganze Officium defunctorum, Vesperas scilicet et Vigilias novem lectionum cum Laudibus, die Laienbrüder beten centum Pater noster cum totidem Ave Maria.

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Charter: C 152
Date: 1458 IX 18
AbstractAbt Theoderich, Prior Ulrich und der Convent des Benediktinerklosters U. L. F. zu Formpach in der Diözese Passau (Vornbach in Niederbayern) schließen mit Abt Georg, Prior Albert und dem Convent zu Peuern eine Verbrüderung und machen sie teilhaftig im Leben und im Tode aller Messen, Gebete, Fasten, Vigilien, Almosen und aller guten Werke, die zu Vornbach geschehen. Sooft aus dem Convent zu Peuern ein Todfall bekanntgegeben wird, halten sie zu Vornbach für den Verstorbenen den Gottesdienst (Vigilias cum missarum solemniis et caeteris caeremoiis consuetis) und tragen seinen Namen in ihr Nekrologium ein. Wenn mehrere Verstorbene zugleich gemeldet werden, ist der Gottesdienst für alle zusammen.

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Charter: B 41
Date: 1458
AbstractHanns Pöttl, Auwsferig und Bürger zuw Lauwffen, bekennt für sich und seine Hauwsfrauw, daß sie nach Rat weyser Leute kaeuflich verkaufft und zu kauffen geben haben dem Edlen Georgen Enngelhaymer zuw Pulzenperig ihr Gut zuw dem Wildenmann, so sie von Albrechten Truchtlichinger gekauft haben, gelegen an der Furkerauw und ist freiledigs Eigen, mit Gründten und Poden, zuw Hauwß, Holz, ze Feld, Waid, Wasser, Wiesmad und mit allen Zugehören, um eine solche Summe Gelts, die ihnen yezo und hinfür von ihm wohlbenügt und deren sie treulich, zu rechter Weill und Zeitt, berait ausgericht und bezallt sind worden, ohne allen Abgang und Schaden.

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Charter: M 22
Date: 1458
AbstractIII. Mautfreiheit, welche die Bischöfe von Passau an ihren Mautstätten zu Passau und Obernberg am Inn gewährten. M 22 Bischof Ulrich von Passau gewährt dem Abte Georg (Gregor ist unrichtig) und dem Convent zu Peuwern, die ob ihrer klösterlichen Observanz ihm sehr empfohlen wurden, die Freiheit, durch Passau und Obernberg jährlich 24 Dreiling Wein stromaufwärts zu führen für den Bedarf des Klosters, ohne zur Mautleistung verpflichtet zu sein (ad dandas Mutas de 24 ternariis minime teneantur). Dafür sollen Abt und Convent den Jahrtag seines (des Bischofs Ulrich) Hinscheidens mit Einschluß seiner Vorgänger und Nachfolger und des Domkapitels zu Passau, begehen mit Vigilien und Messen, wie für einen verstorbenen Abt.

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Charter: B 27
Date: 1458
AbstractChristoff Trauwner, diezeit Pfleger zuw Hauwnsperig, tut kund allen, daß Abbt Görig des Gotshauws zue Peuwern an einem, und Gängel Mair von Liesching den andern Teils, in ihrer Irrung und Zwietracht, so sie gehabt haben vonwegen des Hofs zue Liesching, der zue dem Gotshauws Peuwern gehört, da der bemelt Gängel yezt aufsitzt, auch von Abstiftens wegen (d.h. Wegnahme) desselben Hofs, Wäncknüß [Gängel wird also vermöge dieses Streites auch im Gefängnis gewesen sein], Verklagens gein Schauwnberg [indem der Abt sich an den Schirmvogt des Klosters wandte], Nachveisen, Zehrung, Schaden, hinter ihn, als einen Pfleger, gegangen sind, d.h. sein Schiedsgericht angerufen haben. Also hat er, obgenannter Pfleger, frumme und ehrbar Leut zu sich genommen, die von beiden Teilen auch fleißig darumb gebeten wurden, mit Namen: Hanns Mülhaymer, diezeit Stadtrichter zu Lauffen, Hanns Talck, Wolfgang Göldel, Fridreich Guettrater, all drey Bürger und Ausferigen zue Lauffen, Hanns Smuck (Schmuck), Martein Weidhauwser, Hanns Puffer, auch Bürger daselbs. Darauf hat obgenannter Pfleger mitsamb dem Zuesatz (d.h. mitsamt den sieben Beisitzern) beide Tail, jeden besunderleich nach aller Nottdurfft gehört, Red' und Widerred', auch was yeder Tail vorzubringen gehabt hat. Darauf sind sie, Pfleger und Zuesatz, all ainträchtickleich aines Spruchs (eines Gerichts-Entscheides) ainig worden. 1. Sprechen sie alle Veintschafft auf beiden Teilen ganz ab und todt für Freuwndt (Verwandte), Helfer und Gönner. 2. Sprechen sie: nachdem der bemelt Gängel dem Abbt und dem Convent in dem Hof Liesching freyer Stift Irrung getan, auch nicht gehorsam gewesen ist, daß der Gängel mit vier seiner Freuwndt oder andern vier Nachpauwen (Nachbarn) sich gen Peuwern fuegen (begeben) soll des Suntag nach Weinachten und den Abbt und sein Convent durich Gotsbillen (um Gottes willen) bitten, daß sie ihm's vergeben; und wann er das getan hat, so soll ihm's der Abbt und sein Convent vergeben. 3. Sprechen sie, daß der Gängel ab dem Hof Liesching zue den Liechtmessen schierist nach dem Landts-Recht räumen und fahren soll und die Pfricht (Früchte?) darauf lassen und mit andern Dingen auch handeln nach Lanndts-Recht, ungewärleich. 4. Sprechen sie, daß ein Tail dem andern in den Schaden nichts geben sull, sondern es soll yeder seinen Schaden selbst dulden. 5. Bitten sie mit sunderm Fleiß, daß der Abbt den Gängel dann auf das Guet Ruettersperig (Rudersberg) zue freyer Stift setzen würdet. Es soll auch derselb Gängel dem Abbt und dem Convent jährlich in ihr Stifft kommen und daselbs dulden und leyden, d.h. die Abgaben reichen, alswie ander ihre Holden thuent. Und wenn der Gängel auf das Guet Ruettersperig fahren wierdet, so soll er dem Abbt in 14 Tagen zwen Reinisch Gulden zue Anlait geben. Und welcher Tail den gegenwürtigen ihren Entscheid (Spruch) überfüer und nicht hielte, der wär dem genädigen Herren von Salzburg ohne alle Genad verfallen umb 60 Pfunnt Pfenning und dem von Schauwnberig als einem Vogtherren auch soviel und dem andern Tail umb all sein Zuespruch und Schaden. Und dannacht soll obgenannter Spruch bei Kräften bleiben.

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Charter: K 124
Date: 1459 IV 05
AbstractFriedliche Beilegung einer Differenz über die Frage, wer über die Kapelle zu Burgkirchen zu verfügen habe. Vor dem geistlichen Herrn Magister Johannes Lützelrater, Pfarrer zu Maurkirchen, der vom Bischof Ulrich von Passau (Herrn von Nußdorf) beauftragt und zur Beilegung dieser Streitfrage bevollmächtigt ist, und vor dem Notar Joachim Strauß erscheinen Herr Georg, Abt des Klosters St. Michael in Peuern, und Herr Heinrich Wielandt, Pfarrer zu Veldkirchen. Zuerst gibt Abt Georg an, daß die Kapelle zum hl. Johannes Evangelist (irrtümlich für Baptist) und hl. Vinzenz zu Puechkirchen zwar im Bereich der Pfarre Veldkirchen liege, daß aber er selbst und die früheren Äbte seit langer Zeit (a tanto tempore, de cuius initio hominum memoria non sit) diese Kapelle in ruhigem Besitz gehabt hätten und daß den Äbten manche Privilegien hinsichtlich dieser Kapelle zugestanden worden seien. (Leider sind gerade diese Zeiten in der vorliegenden Urkunde sehr undeutlich und zum Teil ganz verwischt.) Also bittet Abt Georg, es möchten er und seine Nachfolger im Besitz und in der Leitung derselben belassen werden. Pfarrer Heinrich Wieland hält entgegen, daß er wohl die Kapelle zu Puechkirchen, weil sie von den Grenzen seiner Pfarrei ganz umschlossen sei, als Tochter betrachten könne, die unter seiner Leitung zu stehen habe. Und wenn auch die Kapelle gleichsam unter der Dienstbarkeit einer Stiefmutter heimatlos gewesen sei (aliquamdiu tamquam sub novercae servitute exulaverit), so sollte sie eben zurückgeführt werden und deshalb habe er sich vorgenommen, es auf eine gerichtliche Entscheidung ankommen zu lassen. Da er aber mit dem Abt und Convent seit Jahren in Verbrüderung, Freundschaft und guter Nachbarschaft stehe, so wolle er den Streit ruhen lassen und alle Ansprüche hinsichtlich dieser Kapelle aufgeben.

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Charter: A 2757
Date: 1459 VI 24
AbstractSteffan Nagler, gesessen zuw Sebalhen pey dem Atersee, stellt dem Abbt Georgen zuw Peyern einen Schuldbrief zurück und bestätigt, daß ihm von solicher Geltschuld wegen, deren Betrag nicht angegeben ist, und wegen ander Ding ein Genügen geschehen und daß er zu vollem Genügen vom Abte bezahlt sei.

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