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FondBürgerspital - Urkunden (1264-1843)
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Charter: 649
Date: 1454 III 18
Abstract»Wolfgang Fuchsperger«, Amtmann des Bürgerspitals in Hernals (»Herren Alss«), beurkundet, daß »Kolomann Sasser« aus Hernals und der verstorbene Hans Pölczl (»Hanns Pölczl«) einen Weingarten für 7 Jahre gepachtet haben, der in »Aingernn« liegt und den Kindern des verstorbenen Hans Kreuss (»Hanns Kreuss«) gehört; von diesem sind jährlich 4 Pfund Pfennig Abgaben zu entrichten. »Sasser« hat für Pölczl in den vergangenen 4 Jahren 7 Pfund Pfennig vorstrecken müssen, in den folgenden 3 Jahren müßte er jährlich 4 Pfund zahlen. Weitere 7 Pfund Pfennig, die er Pölczl geliehen hat, wurden nicht zurückgezahlt. Deshalb ließ »Sasser« durch den Amtmann Pölczls Haus in Hernals (vgl. Urk. Nr. 648) beschlagnahmen. Der Amtmann lud Pölczls Witwe »Agnes« und dessen Schwester Katharina (»Kathrey«), die Frau »Simon Ledrers«, vor Gericht, doch keine von beiden erschien. Daraufhin sprach der Amtmann das Haus »Sasser« zu, sofern er 7 Pfund Pfennig an Abgaben und weitere 7 Pfund Pfennig von Pölczls Schulden bezahlt. Siegler (=Zeugen): Simon von Essling (»Symon von Eslarn«); Hans Ravensburger (»Hanns der Ravenspurger«), Urteilsschreiber.

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Charter: 650
Date: 1454 IV 06
Abstract»Augustin Plum«, der Tuchscherer und Bürger von Wien, und seine Frau Katharina (»Kathrey«) beurkunden, daß sie von »Cristan Prenner«, dem Spitalsmeister des Bürgerspitals, 1/4 Weingarten, das dem Spital gehört, gepachtet haben. Davon sind dem Chorherrenstift Klosterneuburg jährlich 1 1/2 Viertel Wein als Bergrecht und 3 Helbling als Vogtrecht zu geben. Dem Spitalsmeister und seinen Nachfolgern müssen die Pächter jährlich am Michaelstag (29. September) 1 Pfund Pfennig abliefern. Wenn die Pächter diese Verpflichtung nicht erfüllen, müssen sie den daraus entstehenden Schaden gutmachen. Nach ihrem Tod fällt der Weingarten wieder dem Spitalsmeister zu. Stirbt jedoch der letzte der Ehepartner während der Weinlese, so sollen seine nächsten Verwandten oder die von ihm bestimmten Personen den Weingarten in jenem Jahr innehaben; erst nach Ende der Weinlese würde er in diesem Fall dem Spital zufallen. Siegler (=Zeugen): Jörg Haug (»Jörgen der Haugen«), Bürger von Wien (fehlt); Ulrich Hirschauer (»Ulreich Hirssawer«), Stadtschreiber von Wien (fehlt).

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Charter: 651
Date: 1454 VI 02
Abstract»Lienhart Kerner«, Bürgerspitalsbergmeister vor dem Widmertor, spricht dem Spitalsmeister des Bürgerspitals, »Cristan Prenner«, dessen Vertreter »Jörg« den Weingarten des verstorbenen Lienhart Haug (»Lienhart des Haugen«), des früheren Urteilsschreibers von Wien, der 1/6 Joch groß ist und von dem jährlich 1/2 Eimer Most als Bergrecht dem Spital abzuliefern ist, und 1/8 Weingarten, von dem jährlich 3/8 Eimer Most als Bergrecht dem Spital abzuliefern sind, für das Bürgerspital eingeklagt hat, weil die genannten Weingärten in Verfall geraten seien, diese zu, da Lienhart Haug keine Erben hinterlassen hat. Siegler (=Zeugen): Friedrich Gerunger (»Fridreich der Gerunger«), Wiener Ratsherr; Hans Ravensburger (»Hanns der Ravenspurger«), Urteilsschreiber und Bürger von Wien.

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Charter: 652
Date: 1454 VII 03
AbstractAbt »Martin« vom Wiener Schottenkloster bestätigt einen vom Wiener Bürger Hans Kanstorfer (»Hanns Kanstorffer«) vorgelegten Kaufbrief vom 17. November 1452 (»an freitag vor sand Elspethen tag«), der folgendermaßen lautet: Der Wiener Bürger Hans Ger«ss (»Hanns Gerss«) verkauft einen 3 1/2 Joch großen Weingarten in Nieder-Sievering (»Nidern Siifring«), der zehentfrei ist und den er zu freiem Eigen innehatte, um eine nicht näher bestimmte Geldsumme an Hans Kanstorfer und dessen Erben. Als Siegler der inserierten Urkunde werden genannt: Hans Gerss; Erhard Poschendorfer (»Erhart Poschendorffer«), Bürger von Wien (Zeuge); Hans Ravensburger (»Hanns Ravenspurger«), Urteilsschreiber (Zeuge). Siegler der Bestätigung: Abt Martin (fehlt).

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Charter: 653
Date: 1454 XI 07
Abstract»Niklas (»Niclas«), der Prior der Kartause Gaming (»Gemingk«), und der Konvent der Kartause führen mit »Kristan Prenner«, dem Spitalsmeister des Bürgerspitals, einen Tausch durch. Das Kloster gibt dem Spital 1 Eimer Wein an Bergrecht und 1 Pfennig an Vogtrecht - Abgaben, die von einem 1/2 Joch großen Weingarten des Wiener Bürgers Lienhart Lehenholzer (»Linhart des Lehenholczer«) in Nieder-Sievering (»Nidern Siifring«) jährlich zu entrichten sind; dafür erhält das Kloster vom Bürgerspital 1 Eimer Wein Bergrecht und 1 Pfennig Vogtrecht, die auf einem Weingarten des Klosters in Nieder-Sievering, der ebenfalls 1/2 Joch groß ist, liegen. Siegler: Marienthronkirche von Gaming; Prior Niklas (fehlt); Konvent von Gaming.

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Charter: 654
Date: 1454 XII 03
Abstract»Ulrich Riedrer (»Ulricus Riedrer«), Doktor beider Rechte und Propst von Freising, ernennt Magister Heinrich Senftleben (»Heinricus Senfftleben«), »litterarum apostolicarum scriptor et abbreviator«, und Magister Theoderich de Calvis (»Theodericus de Caluis«), »causarum in Romana curia procurator«, zu seinen Vertretern in allen Rechtsgeschäften, welche sich für den Aussteller in der päpstlichen Kammer, vor dem »Camerarius« und dem »Vicecamerarius« ergeben. Zeugen: »Conradus Cuenlin«, »Prothonotarius« von Basel; »Rupert Kren«, Laienbruder in der Diözese Salzburg. Der Notar Jakob Kressnitsch aus Krainburg (»Jacobus Kressnitsch de Krainburga«) bestätigt den Sachverhalt durch ein von ihm unterschriebenes und mit seinem Signum versehenes Notariatsinstrument.

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Charter: 655
Date: 1454 XII 11
Abstract»Lienhart Smirntegel« aus Hernals und seine Frau Margarethe (»Margreth«) pachten für sich und ihre unmündige Tochter Katharina (»Kathrei«) von »Kristan Prenner«, dem Spitalsmeister des Bürgerspitals, 1/8 Weingarten im Achland hinter der Als, das dem Spital gehört und von dem jährlich dem Bürgerspital ein Grunddienst in der Höhe von 60 Pfennig zu entrichten ist. Dem Spitalsmeister sollen die Aussteller jährlich am Michaelstag (29. September) 5 Schilling Pfennig geben. Wenn die Gerichtsbeisitzer (»Vierer«), die den Weingarten jährlich am Gilgentag (1. September) oder an einem anderen Termin, wenn sie dazu aufgefordert werden, untersuchen, feststellen, daß dieser in schlechtem Zustand sei und die Abgaben nicht rechtzeitig geleistet würden, sollen die Aussteller für den daraus entstehenden Schaden aufkommen. Nach dem Tod der Aussteller fällt der Weingarten wieder dem Spital zu. Stirbt jedoch der letzte von ihnen während der Weinlese, so sollen seine Erben den Weingarten noch bis zum Ende der Weinlese behalten und ihn erst danach dem Spital zurückgeben. Siegler (=Zeugen): Hans Vieregk (»Hanns der Viregk«), Simon von Essling (»Symon von Eslarn«), beide Bürger von Wien (beide Siegel fehlen).

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Charter: 656
Date: 1455 I 05
Abstract»Peter Perger«, der Sohn von »Philipp Perger«, dem Gastwirt in Ötting (»Otting«), beurkundet, daß er nach Entlassung aus der Haft, die über ihn verhängt worden war, weil er, als er im Bierhaus des Bürgerspitals tätig gewesen war, den Verbleib einer Geldsumme nicht hatte belegen können, gegen seinen früheren Vorgesetzten »Cristan Prenner«, den Spitalsmeister des Bürgerspitals, dessen Erben und Nachkommen und gegen das Spital selbst keinerlei Feindschaft hege und keine Forderung gegen sie erhebe. Falls der Aussteller oder die Seinen das Gelöbnis brechen, sollen sie bestraft werden. Siegler (=Zeugen): Hans von Esslin«g (»Hanns von Eslarn«), Bürger von Wien; Peter Rauscher (»Peter der Rauscher«), Hansgraf in Österreich und Bürger von Wien (stark beschädigt).

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Charter: 657
Date: 1455 VI 26
AbstractLadislaus (»Lasslaw«), König von Ungarn und Böhmen und Herzog von Österreich, beurkundet, daß Albrecht von Ebersdorf (»Albrecht von Eberstorff«), der Oberstkämmerer in Österreich, ihn gebeten habe, einen halben Weinzehent dem Bürgermeister Konrad Hölzler dem Jüngeren (»Conrat Holtzler«) und dem Rat der Stadt Wien zu verleihen, damit diese ihn dem Bürgerspital verkaufen, und den Kauf zu bestätigen. Der Bürgermeister und der Stadtrat sollen 8 Jahre lang den Zehent erhalten; dieser liegt auf den Weingärten im Dürren Lerchfeld (»Dürres Lerochveld«), im Großen Pfenninggeld (»Grosses Pheninggelt«), im »Kleienen Pheninggern«, im Kleinen Pfenninggeld (»Klaines Pheninggelt«), in der »Huntsnakch« und »Inn Paingken«. Siegler: Ladislaus (fehlt).

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Charter: 658
Date: 1455 IX 05
AbstractBischof Udalrich (»Udalricus«) von Passau gewährt, um die Feier des Kreuzesopferfestes, die an jedem Freitag im Bürgerspital stattfindet, zu fördern, allen, die daran teilnehmen, einen 40-tägigen Ablaß der Sündenstrafen, der für ewige Zeiten gelten soll. Siegler: Bischof Udalrich (fehlt).

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Charter: 659
Date: 1455 X 28
Abstract»Ladislaus (»Lasslaw«), König von Ungarn und Böhmen und Herzog von Österreich, gibt dem Wiener Bürgermeister Konrad Hölzler (»Conrat Holtzler«) und dem Rat der Stadt Wien als Vertretern der Bedürftigen im Wiener Bürgerspital auf ihre Bitten hin das Bierrecht im Bierhaus auf dem Graben vor dem »Wiedmertor« zu Lehen. Siegler: Ladislaus (fehlt).

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Charter: 660
Date: 1455 X 31
Abstract»Ladislaus (»Lasslaw«), König von Ungarn und Böhmen und Herzog von Österreich, bestätigt von Konrad Hölzler (»Conrad Holtzler«), dem Bürgermeister von Wien, vorgelegte Urkunden, die von seinen Vorfahren für das Wiener Bürgerspital ausgestellt worden waren: einen Brief von Herzog Albrecht betreffend 1 Pfund Futtersalz in Gmunden, weitere Briefe desselben Fürsten betreffend das Holz zu Weidlingau (»Weidungsaw«), den Zehent am Wienerberg (»Wiennerperg«), das Uferland jenseits der Donau (»Werd enhalb Tunaw«), den Zehent zu Zwölfaxing (»Zweliföchsing«), die Gült und die Güter in Hanfthal (»Haniftal«), die Zehenten zu Grammatneusiedl (»Gramansnewsidl«) und zu Velm (»Velben«); weiters eine Urkunde König Friedrichs (»Fridreichs«) betreffend den Krautzehent zu Simmering (»Symoning«) und eine Urkunde von Herzog Wilhelm über die Gült zu Breitensee (»Praitensee«). Bereits König Albrecht II., der Vater des Ladislaus, hat all diese Urkunden und einen Lehenbrief betreffend das Bierhaus und das Bierrecht auf dem Graben vor dem Kärntnertor bestätigt. Siegler: Ladislaus.

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Charter: 661
Date: 1456 I 28
AbstractLadislaus (»Lasslaw«), König von Ungarn und Böhmen und Herzog von Österreich, erlaubt dem Bußhaus St. Hieronymus (»sand Jeronimus«), jedes Jahr im Wienerwald soviel Brennholz zu schlägern, wie es mit höchstens 3 Pferden abzutransportieren vermag - unter der Bedingung, daß es dies seinem Forstmeister meldet. Dem Forstmeister »Sigmund Eyczinger von Eyczing« und dessen Nachfolgern trägt er auf, das Bußhaus in seinen Rechten nicht zu behindern. Siegler: Ladislaus (fehlt).

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Charter: 662
Date: 1456 II 16
Abstract»Konrad Part (»Conrat Part«), der Pfarrer im Bürgerspital, »Lienhart Mair«, Ulrich von Mauregk (»Ulreich von Mauregk«), Hans Schedl (»Hanns Schedl«), Hans Peurl (»Hanns Pewrl«) und »Peter Fledrein«, alle Kapläne im Bürgerspital, beurkunden, daß »Cristan Prenner«, Spitalsmeister des Bürgerspitals und Ratsherr der Stadt Wien, auf den Rat des Wiener Bürgermeisters Niklas Teschler (»Niclas Teschler«) und des Stadtrates hin für die Aussteller eine neue Stube im Spital eingerichtet hat. Zur Beheizung derselben sollen sie vom Spitalsmeister jährlich 4 Wagenladungen Waldholz bekommen. Trotzdem sollen sie täglich in der Gemeinstube die Mahlzeiten einnehmen. Jeder der Aussteller bekommt ebenso wie der Schulmeister, der Küster und der Spitalsmeister einen Schlüssel zu der genannten Stube. Jeden Montag sollen die Aussteller eine Messe in der Koloman-Kapelle auf dem Friedhof vor dem Kärntnertor, und zwar auf dem Marienaltar, feiern; im Bürgerspital müssen sie am Reminiscere-Sonntag (2. Fastensonntag) oder eine Woche davor oder danach einen ewigen Jahrtag abhalten, nämlich am Vorabend eine Vigilie mit 9 Kerzen und am Morgen eine gesungene Seelenmessse mit 12 Kerzen und 4 gesprochene Seelenmessen für »Eva«, die Tochter von Kaspar Hundsheimer (»Caspar der Hunczhaymer«) und Witwe von Jörg Grafenwerder (»Jörg der Gravenwerder«), für deren Schwester »Benigna«, für Jörg Grafenwerder, Philipp Hundsheimer und all ihre Vorfahren und Nachkommen. Wenn die Aussteller ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, soll der Spitalsmeister sie pfänden, bis sie diese wiederaufnehmen. Siegler (=Zeugen): Simon Pötel (»Symon der Pötl«), Jörg Haug (»Jörg der Hawgen«), beide Bürger von Wien; Ulrich Hirschauer (»Ulreich Hirssawer«), Stadtschreiber in Wien (beschädigt).

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Charter: 663
Date: 1456 IV 18
Abstract»Johannes«, Kardinaldiakon von S. Angeli und Legatus de latere für Deutschland, Ungarn und die den Türken unterworfenen Königreiche und Länder, gewährt allen, die an den Festtagen Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, Marie Himmelfahrt, Geburt des Johannes und Allerheiligen die Kirche des Bürgerspitals aufsuchen und zur Instandhaltung derselben beitragen, einen 100-tägigen Ablaß der Sündenstrafen, der für ewige Zeiten gelten soll. Siegler: »Johannes« von S. Angeli.

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Charter: 664
Date: 1456 V 01
AbstractHans Lederer (»Hanns Ledrer«), der Sohn Heinrich Lederers (»Hainreichs des Ledrers«), der Kaplan des Katharinen-Altars von Waltersdorf (»Walterstorf«), Klemens Fleischhacker (»Clement Flewshakcher«), der Richter von Waltersdorf, Friedrich Püdmer (»Fridreich Püdmer«), Michael Schnürer (»Michel Snürer«), Hans Kritzler (»Hanns Chriczler«) und »Adrian«, die Gerichtsbeisitzer (»vyerer«) aus Waltersdorf, verkaufen mit Zustimmung von Christoph Mattseber (»Christoff Mattseber«), Pfleger von Laxenburg (»Lachsenburg«), einen Weingarten, der zur Finanzierung des Kaplans für eine Messe am Katharinen-Altar dient und der auf dem »Wartberg« bei Guntramsdorf (»Gundramstorf«) liegt und von dem jährlich 3/4 Most als Bergrecht abzuliefern sind, um eine nicht näher genannte Geldsumme an Stefan Kaufmann (»Steffan Chawfman«) aus Guntramsdorf und dessen Erben. Siegler: Christoph Mattseber (fehlt); Hans Pilgrim (»Hanns Pilgreim«), Richter in Waltersdorf; Konrad Trautenberger (»Kunrad Trawtenberger«).

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Charter: 665
Date: 1456 VI 05
Abstract»Johannes«, Kardinaldiakon von S. Angeli und Legatus de latere für Deutschland, Ungarn und die den Türken unterworfenen Königreiche und Länder, gewährt allen, die zu Weihnachten, zu Ostern, zu Pfingsten, an Marie Geburt, an Marie Himmelfahrt und am Weihetag der Kirche des Bürgerspitals an der Messe in derselben Kirche teilnehmen, einen 100-tägigen Ablaß der Sündenstrafen, der auf ewige Zeiten gelten soll. Siegler: »Johannes« von S. Angeli (beschädigt).

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Charter: 666
Date: 1456 VI 28
AbstractLudwig Poll (»Ludweig Pöll«) beurkundet, daß er mit Martin Enthaimer (»Mert Ennthaimer«) bezüglich der Ämter des Bruckmeisters von Wien und des Ungelteinnehmers in Weikersdorf (»Weigkerstorf«) einen Vertrag geschlossen hat. Nachdem beiden durch eine Urkunde von König Ladislaus (»Lasslaw«) bestätigt worden ist, daß sie für die Ämter geeignet seien, verzichten beide. Poll erhält von Entheimer eine finazielle Entschädigung und gibt dafür auch alle seine Ansprüche für die Zukunft auf. Beide sollen weiters den Ungelteinnehmer von Weikersdorf dazu anhalten, die Abgaben an den Hof zu entrichten. Siegler: Ludwig Poll (unkenntlich); Hans Ravensburger (»Hanns Ravenspurger«), Urteilsschreiber und Bürger der Stadt Wien.

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Charter: 667
Date: 1456 VIII 25
Abstract»Ladislaus (»Lasslaw«), König von Ungarn und Böhmen und Herzog von Österreich, bestätigt, daß der Wiener Bürger Simon Pötel (»Symon Pötel«) für sein Seelenheil dem Bürgerspital 3000 Pfund Wiener Pfennig versprochen hat, die der Spitalsmeister als Vertreter des Spitals verwalten soll. Als Sicherheit dienen folgende Abgaben: 1/4 Getreidezehent in Schwechat (»Swechant«), 1/4 Getreidezehent und der Weinzehent und 1/4 vom kleinen Zehent in Simmering (»Symoning«), 1/4 vom großen und kleinen Zehent in Kledering (»Gletarn«), 1/4 vom großen und kleinen Zehent in Maria Lanzendorf (»Lanczendorf«) auf 4 ganzen Lehen, 1/4 Weinzehent und der große und kleine Getreidezehent in Atzgersdorf (»Eczkestorf«) und in Altmannsdorf (»Altmanstorf«), 1/4 Weinzehent bei Wien (»umb Wienn«), der dem verstorbenen Hans von Brudern (»Hanns von Prudern«) gehörte, und 1/4 Getreidezehent ebenda, 1/4 Krautzehent in Erdberg (»Erdpurg«), 1/2 Fischereirevier (»vischwaid«) und 5 Metzen Vogthafer in Achau (»Aichaw«). Siegler: Ladislaus (beschädigt).

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Charter: 668
Date: 1456 IX 13
AbstractSchwester Dorothea von Rappach (»Dorothe von Rappach«), die Äbtissin des Wiener Klarissenklosters, und dessen Konvent beurkunden, daß sie 18 Schilling Pfennig an Burgrecht, das auf einem Weingarten in Brunn (»Prunn«), der dem Ritter Hans Mühlfelder (»Hanns dem Mühlvelder«), dem Küchenmeister von König Ladislaus (»Lasslaw«), und dessen Frau »Anna« gehört, liegt, ablösen haben lassen. Andere Briefe, die eventuell künftig bezüglich des Burgrechts vorgelegt werden sollten, haben keine Gültigkeit. Siegler: Schwester Dorothea; Konvent der Klarissen (fehlt).

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Charter: 637
Date: 1457 II 05
Abstract»Peter Eschelbekch« verkauft seinen Hof in Ebreichsdorf (»Ebristorf«) auf dem »Mos«, der ein Lehen des »Wolfgangen« von Walsee (»Walsse«), Hauptmann ob der Enns und oberster Marschall in Österreich, ist, mit folgenden dazugehörenden Gründen: 1. 27 1/2 Joch Äcker, 2. eine Wiese »zwischen baider steg«, 3. 2 Tagwerk Wiesenmahd in den äußeren Tagwerken, 4. 10 Mahd Wiesenmahd außerhalb des »Fudtpachs« und 5. 4 Krautgärten in der »aussern ried«, an »Jörgen Eschelbekch«, seinen Bruder, um eine nicht näher genannte Summe. Siegler: »Peter Esclbekch« (fehlt) und Ritter »Bernhart Prawn«.

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Charter: 669
Date: 1457 III 08
Abstract»Thoman Eggenberger (»Thoman Egkenperger«) und Hans Malchinger (»Hanns Malchinger«), beide Mitglieder des Rates der Stadt Wien, teilen auf Anfrage von Hans von Mautern (»Hanns von Mauttarn«) und Hans Roiter (»Hanns der Roiter«) das Haus auf dem Frauenfleck (»Frawnflekch«) vor dem Widmertor, welches deren Gattinnen »Anna« und Helene »(»Helen«), beide Töchter von Dorothea Wiesinger (»Dorothe die Wisingerin«), die mit »Cristan Puchofer« verheiratet gewesen war, nach dem Tod ihrer Mutter geerbt hatten. Die Teilung erfolgt aufgrund des Rates der Schöffen, nämlich des Steinmetzen Peter Stark (»Peter Starkch«) und des Zimmermannes Stephan Rörnauer (»Stephan Rörnawer«). Anna erhält eine Hälfte der großen Stube mit dem Ofen, eine Kammer auf der Straßenseite, einen Verschlag an der Gartenseite, 4 weitere Verschläge und die Hälfte des Gartens; Helene bekommt die andere Hälfte der Stube mit der Tür, den Keller, die Holzkammer, 4 Verschläge und die andere Hälfte des Gartens. Gemeinsam gehören ihnen das Tor zur Straße hin, die Küche, der Brunnen im Hof, alle Stiegen und Gänge. Siegler: Thoman Eggenberger (beschädigt); Hans Malchinger.

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Charter: 670
Date: 1457 III 18
AbstractJörg Epishauser (»Jörg Eppishauser«), der Stadtrichter von Wien, spricht »Barbara«, der Frau des Seidennähers Michael Lang (»Michel Lang«), eines Wiener Bürgers, die auch mit dem verstorbenen Michael Steinbrecher (»Michel dem Stainprecher«) verheiratet gewesen war, und ihrem unmündigen Sohn »Wolfgang« aus erster Ehe das von ihr (»Barbara«) vor Gericht eingeklagte Haus des verstorbenen Hans Huber (»Hanns des Huebers«) und dessen Garten, wovon jährlich am Michaelstag (29. September) dem Bürgerspital 18 Pfennig als Grunddienst abzuliefern sind, zu, weil sie nachweisen kann, daß sie eine Hypothek auf dieses Haus in der Höhe von 24 Pfund Pfennig besitzt, und weil Hans Zochmann (»Hanns Zochman«) und der Lehrer Peter Landmann (»Peter Lantman«), beide Bürger von Wien, als Vormünder der Kinder des Hans Huber (»Wolfgang, Lienhart« und »Anna«) keine Einwände dagegen erheben. Siegler: Jörg Epishauser.

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Charter: 671
Date: 1457 V 29
Abstract»Lienhart Kerner«, der Bergmeister des Bürgerspitals, spricht in Vertretung des Spitalsmeisters und Wiener Ratsherren »Cristan Prenner« im Bergtaiding dem Grundschreiber des Spitals, »Jörg«, aufgrund von dessen Klage 1/16 Weingarten am Sonnberg (»Sunnperg«), wovon dem Spital jährlich 6 »Echtering« Most als Bergrecht und 3 Ort als Vogtrecht zu entrichten sind, zu, weil im Grundbuch des Spitals kein Besitzer eingetragen ist und der Weingarten somit dem Spital zufällt - mit der Einschränkung, daß das Spital auf den Weingarten verzichten muß, wenn jemand seine erblichen Ansprüche darauf nachzuweisen vermag. Im Auftrag des Bergmeisters schätzen vier Gerichtsbeisitzer (»virer«), nämlich Martin Haiden (»Merten Haiden«), Hans Fastenwirt (»Hanns Vasstenwirt«), Simon Aigner (»Symon Aigner«) und Lienhart Haug (»Lienhart Haug«en«), den Weingarten auf einen Wert von 5 Pfund Pfennig. Siegler (=Zeugen): Jörg Brunntaler (»Jörg der Prunntaler«); Hans Ravensburger (»Hanns der Ravenspurger«), Urteilsschreiber (beide Bürger von Wien, beide beschädigt).

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Charter: 672
Date: 1458 V 05
Abstract»Der Bader Matthias Finster (»Matthes Vinster«) verkauft mit Zustimmung des Wiener Bürgermeisters Jakob Starch (»Jacob Starch«) und des Rates der Stadt Wien seine Badstube mitsamt seiner Schusterei (»Schuchhewslein«), die Unter den Hafnern (»Undern Hafnern«) liegt, um 350 Pfund Pfennig an Hans Keusch (»Hanns Kewsch«), einen Wiener Bürger. Siegler: Grundsiegel der Stadt Wien (fehlt); Thoman Breitenweidacher (»Thoman Praitenweidacher«), Zeuge.

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Charter: 673
Date: 1458 VIII 08
AbstractLienhart Zimmermann (»Lienhart Zymerman«) aus Simmering (»Symoning«) beurkundet, daß er mit Hans Pruckner (»Hanns Prugkner«) einen Tausch durchgeführt hat. Zimmermann gibt Pruckner 1/2 Joch Acker, das er zu freiem Eigen besitzt und das zwischen Pruckners Äckern liegt; er bekommt dafür einen Acker im Mitterfeld (»Mittanfeld«) in Simmering, der ebenfalls 1/2 Joch groß ist und von dem jedem Kaplan in der Marien- und St. Johanns-Kapelle in der Burg jährlich 10 Pfennig Grunddienst abzuliefern sind. Siegler (=Zeugen): Hans Ravensburger (»Hanns der Ravenspurger«), Urteilsschreiber (fehlt); Hans Kuntstock (»Hanns der Kunntstokch«), Geschworener (beschädigt).

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Charter: 674
Date: 1458 VIII 28
Abstract»Hans Pruckner (»Hanns Prugkner«) der Ältere vermacht sein Haus in Simmering (»Symoning«) nahe der Donau (»Tunaw«), wovon jährlich dem Kaplan der St. Johanns-Kapelle zu St. Marx 3 Schilling Pfennig am Michaelstag (29. September) als Grunddienst und 1 Huhn zu Weihnachten (oder stattdessen 4 Pfennig) abzuliefern sind, und einen Teich (»See«) in Simmering, der ein Tagwerk (»tagwerch«) groß ist und von dem jährlich dem obersten Kaplan der Kapelle in der Wiener Burg 3 Pfennig abzugeben sind, sowie 2 Felder mit Weidenbäumen in Niederbaumgarten (»Nidern Pawmgarten«), von denen ebenfalls jährlich dem genannten Kaplan je 1 Henne zu Weihnachten abzuliefern ist, dem Martin Perger (»Mertten Perger«), dem Weber aus Simmering, und dessen Frau Margarethe (»Margret«). Von ihren Einkünften müssen diese dem Aussteller jährlich 5 Pfund Pfennig in österreichischer Landeswährung geben, je eine Hälfte am Michaelstag (29. September) und am Georgstag (23. April). Falls sie diese Verpflichtung nicht einhalten oder die Abgaben nicht rechtzeitig entrichten, fallen die Güter an den Aussteller bzw. dessen Erben zurück. Das Recht der Aussteller, die Güter zu verkaufen, bleibt davon unberührt. Siegler: Hans Pruckner (fehlt); Ulrich Hirschauer (»Ulreich Hirssawer«), Stadtschreiber (fehlt).

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Charter: 675
Date: 1458 X 16
AbstractKaiser Friedrich (»Fridreich«) III. bestätigt dem Wiener Bürger Simon Pötel (»Symon Potl«) dessen Besitztümer und Rechte, die dieser von König Ladislaus (»Lasslaw«) zu Lehen hatte (vgl. Urk. Nr. 642, 667). Siegler: Friedrich III. (fehlt).

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Charter: 676
Date: 1459 IV 13
AbstractErzherzog Albrecht [VI.] beurkundet, daß er den vom Bürgerspitalsmeister »Cristan Prenner« vorgewiesenen Brief Herzog Albrecht [V.], in dem dieser dem Bürgerspital die jährlich zoll- und mautfreie Zustellung eines Pfundes Fuder Salz aus der Saline Hallstatt (»Salczseden zu der Hallstat«) garantiert, auch für seine Regierungszeit bestätigt. Siegler: Herzog Albrecht VI (stark beschädigt).

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Charter: 677
Date: 1459 VI 10
Abstract»Johann Cunibert von Wentzelsberg auf Schlappanitz« beurkundet, daß im Spitalskeller des BS keine Einquartierung militärischer Personen erfolgen werde. Siegler: Aussteller.

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Charter: 678
Date: 1460 I 17
Abstract»Cristan Wissinger« und »Andre Schönprukcher«, Wiener Ratsherren, beurkunden, daß die von »Kunrat von Grein«, in den Stall seines Wohnhauses, dem »Schinta-Haws«, in der Kärntnerstraße, gebrochenen zwei Fenster, die auf den Garten der Badestuben des Bürgerspitals hinausgehen, nach Anhörung der Klage des Bürgerspitalmeisters »Cristan Prenner« und nacch Besichtigung durch den Steinmetzmeister »Hanns Hinterperger«, sowie den Zimmermannsmeister »Erhars Strasser« wieder zuzumauern sind. Siegler: »Cristan Wissinger« (bescädigt), »Andre Schönprukcher« (fragmentarisch erhalten).

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