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FondStiftsarchiv Wilten Urkunden
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Charter: 132 F 01
Date: 1436 IV 23
AbstractWilhelm Volrer von Innsbruck bekennt, dass ihm Abt Johann und der Konvent zu Wilten zinslehensweise einen Baumgarten außerhalb der Neustadt von Innsbruck, den einst sein Vetter Ulrich Kolb+ zu Lehen hatte, verliehen haben und gibt Revers. Grenzen: unten an des Jordans Haus, Hofstatt und Garten, hinten an des Dorns Anger, vorn und neben an den gemeinen Weg und get da durch die gemeine PachrunSankt Jährlicher Grundzins am Sankt Galltentag: 10 Pfund Berner. Aussteller: Wilhelm Volrer

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Charter: 053 E
Date: 1436 V 01
AbstractHerzog Friedrich bekennt, dass er Abt Johann von Wilten aufgefordert hat, sich gegen Lienhart von Hendl (?) und Kristan von Promor wegen eines strittigen Zehents aus 16 Kammerland zu Tulfes, den Konrat Ypphover, Bürger zu Innsbruck, vom Herzog zu Lehen hatte und der zuvor dem Ypphover als Afterlehen verliehen, aber vom Wiltener Abt Johann beansprucht worden war, zu rechtfertigen. Zur Anhörung sind beide Teile vor dem vom Herzog beauftragten Vogt Ulrich von Matsch, Hauptmann an der Etch, erschienen. Lienhart und Kristan erklärten durch ihren Sprecher, dass es im Dorf Tulfes zwei Zehente gibt, den großen, der früher dem Helbling gehörte und der nun dem Abt und Gotteshaus Wilten gehört, daran hätten sie nichts zu sprechen; der andere heißt der kleine Zehent aus 16 Kammerland, daran hätten sie ein Drittel Anteil, der früher edlen Leuten, genannt die Ambraser, gehörte. Nach deren Abgang sei die Lehenschaft an die Herrschaft zu Tirol gefallen und von Herzog Leopold einem seiner Diener, dem Kellermeister Bibolt aus besonderen Gnaden verliehen und von diesem an den Innsbrucker Bürger Ypphover verkauft worden. Der Abt wies dagegen nach, dass es keinen großen und kleinen Zehent in Tulfes gab, da auch die Teile, die den edlen Leuten von Ambras gehört hatten, in die Gewalt der Helbling gekommen und von diesen an das Gotteshaus Wilten verkauft worden waren. Dementsprechend erging der Schiedsspruch des Hauptmannes an der Etsch zugunsten des Abtes und wurde von Herzog Friedrich IV. bestätigt. Aussteller: Friedrich, Herzog von Österreich

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Charter: 017 EE
Date: 1436 V 30
AbstractMatthias Furter, Bürger zu Innsbruck, seine Frau Margret und seine Schwester Kathrein, Witwe des verstorbenen Innsbrucker Bürgers Hans Alber, stiften mangels eigener Erben, die ihr "Gedechtnuß" mit Vigilien, Seelämtern und Almosen begingen, einen Jahrtag mit Vigil und Seelamt, am Pankratiustag oder danach zu halten, und vermachen dafür ihren Garten im Saggen dem Kloster Wilten. Aussteller: Matthias Furter, seine Frau Margret und seine Schwester Katharina

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Charter: 008 K
Date: 1436 IX 06
AbstractDie heilige Generalsynode von Basel bestätigt dem Prämonstratenserorden die von den (Gegen-) Päpsten Johannes XXIII. und Alexander V. erteilten Freiheiten und Privilegien. Aussteller: Konzil von Basel

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Charter: 150 B 07
Date: 1436 X 07
AbstractHeinrich Hönigler, Bürger von Innsbruck, und seine eheliche Hausfrau Margret verkaufen Genewein von Pradl ein Haus, Hofstatt und Garten in der Neustadt, grenzt oben an des Loters Haus, Hofstatt und Garten, unten an des Chunz Offners Haus, Hofstatt und Garten, hinten an des Spitals Peunt und vorne an den gemeinen Weg. Aussteller: Heinrich Hönigler

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Charter: 017 FF
Date: 1437
AbstractUlrich Chorherr aus Oberperfuss, Pfründner zu Wilten, stiftet in Vollziehung des letzten Willens seiner verstorbenen Frau Kathrein zu ihrem sowie seinem und ihrer gemeinsamen Vorfahren und Nachkommen Seelenheil einen Jahrtag mit Vigil am Vorabend und gesungenem Seelamt am Morgen samt "Gedechtnus auf der Cannzl", zu halten ungefähr acht Tage vor oder nach Fronleichnam. Dazu übergibt er Abt Johann und dem Gotteshaus Wilten in die Pitanz den, von Lienhart Trolf aus Götzens und dessen Sohn erworbenen halben Anger im Ried in Sistrans, genannt des "Kewserleins" Anger, samt dem von ihnen ausgestellten Kaufbrief (die Teilung hat "die Trolfin daselbs" vorgenommen). Jährlicher Grundzins: 7 Pfund Berner Geld (7 Pfund = 84 Kr., vom halben Anger also: 47 Kr.). Aussteller: Ulrich Chorherr aus Oberperfuss

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Charter: 150 B 08
Date: 1437 I 08
AbstractJos Ircher, Bürger zu Innsbruck, und seine eheliche Wirtin geben Abt Johann und dem Konvent von Wilten Revers über ein Haus und Hofstatt am Platz in Innsbruck, das neben und hinten an Hans des Albers Haus und Hofstatt, neben an die gemeine Gasse und vorne an den Platz grenzt. Jährlicher Grundzins am Sankt Gallentag: 23 Pfund Berner. Aussteller: Jos Ircher

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Charter: 017 GG
Date: 1437 XI 15
AbstractPropst Ulrich, Dekan Paul und das ganze Kapitel des Gotteshauses Neustift bekennen mit dieser Urkunde, dass Abt Johann und der Konvent Wilten von Katharina, Witwe des verstorbenen Innsbrucker Bürgers Hans Alber, 51 Mark Zahlberner Meraner Münz erhalten haben. Damit stiftete sie für sich, ihren Mann, ihren Bruder Matthias Furter und dessen verstorbener Frau Margret sowie alle Vorfahren und Nachkommen eine Wochenmesse in der Heilig-Geist-Kapelle am Friedhof beim Münster zu Wilten auf einen Tag, an dem es dem Konvent "gefügen mag ungeuerleich". Weiters haben sie in ihre Pitanz erhalten einen Garten, gelegen im Saggen, den Mertl Pader (Bader) innehat und der jährlich davon drei Pfund Berner Geld zinst. Dazu hat Frau Alber an barem Geld 35 Pfund Berner zugeschossen, womit sie anderweitig etwas kaufen sollen, was ein Pfund jährlich abwirft. Für diese vier Pfund sollen sie einen Jahrtag halten mit Seelamt und Vigil, der mit Tüchern und brennenden Kerzen wie bei den Amtsbrüdern zu begehen ist, und zwar acht Tage vor oder nach dem Fest der Kreuzauffindung. Wenn der Jahrtag gehalten wird, soll der Prälat dem Konvent zur Besserung ungefähr eine Pazeide Wein verabreichen. Sollte aber die Wochenmesse und der Jahrtag einmal nicht gehalten werden, so wurden als Fürpfand um die 51 Mark (oder 16 Pfund Berner jährlich), gelegen auf dem Süllhof in der Pfarre Matrei, Propst Ulrich und das Kapitel von Neustift eingesetzt; sie können die genannten Einkünfte (16 Pfund für die Wochenmesse und vier Pfund für den Jahrtag, zusammen also 20 Pfund Berner) genießen, wofür sie die Wochenmesse und den Jahrtag halten sollen, solange Wilten dieser Verpflichtug nicht nachkommt. Aussteller: Propst Ulrich von Neustift

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Charter: 151 C 01
Date: 1437 XI 19
AbstractUlrich der Korherr von Oberperfuss, jetzt Pfründner in Wilten, und Abt Johann von Wilten vergleichen sich mit den Erben der verstorbenen Kathrein Chorherrin, Ulrichs gewesener ehelicher Hausfrau, wegen des Erbes nach Kathrein. Aussteller: Ulrich der Korherr

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Charter: 151 C 02
Date: 1438 II 13
AbstractUlrich Chorherr von Oberperfuß, der mit seiner Frau Kathrein als Altersvorsorge im Kloster Wilten ein Leibgeding und Pfründe erkauft hatte (vgl. 017 FF), sah sich nach dem Tode seiner Frau von deren Erben mit Nachlassforderungen konfrontiert und ließ sich von Abt Johann vertreten, der die Ansprüche der Erben zu deren Zufriedenheit in barer Münze erledigte. Ulrich wünscht, dass ihm der Abt und seine Nachfolger auf Lebenszeit als Zubuße zu der genannten Pfründe jährlich 16 Pfund Berner Geld "Meraner Münz" überreicht und seiner nunmehrigen ehelichen Hausfrau Dorothea dieselbe Pfründe, wie sie einst seine verstorbene Frau Kathrein genossen hatte. Dafür übergibt er dem Kloster zusätzlich 24 Pfund Berner jährlichen und ewigen Grundzins von verschiedenen Gütern, und zwar zehn Pfund aus dem Gut zu Kematen, das Jacob Roth innehat und den Zins abliefert, weiters zehn Pfund zu Kematen aus dem Gut, das Ulreich, Schwiegersohn des verstorbenen Thoman Suppan, baut und den genannten Zins reicht, und vier Pfund zu Inzing aus einem Gut, das Otto Hanns baut und den Zins berappt. Aussteller: Ulrich Chorherr von Oberperfuß

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Charter: 184 G 05
Date: 1438 IV 20
AbstractAndre Rust von Zirl und seine Hausfrau Dorothe entschlagen sich zweier Grundstücke aus ihrem Lehen zu Zirl, das ihnen von Abt Johann und dem Konvent Wilten aus deren Pitanz zu Erbrecht verliehen worden ist. Aussteller: Andre Rust; Dorothe Rust

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Charter: 150 B 09
Date: 1438 V 12
AbstractUrsel, Ehewirtin des Lienhart von Schwaz, welcher ein ehelicher Sohn des Innsbrucker Bürgers Ulrich Lang ist, bekennt, dass Abt Johann anstatt Kathrein Alberin als seiner Pfrundnerin mit Rat des Konventes von Wilten 13 Mark Berner auf einem Haus und Hofstatt, genannt das Kühaus zu Innsbruck in der Stadt, abgelöst haben. Die Summe war ihr von Hans Alber, Sohn des Hans Alber, als Heiratsgut gegeben worden. Aussteller: Ursel

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Charter: 150 B 10
Date: 1438 VII 25
AbstractGeorg Slosser, Bürger zu Innsbruck, und seine eheliche Hausfrau Anna verkaufen Abt Johann und dem Konvent von Wilten einen Garten in der Neustadt, der unten herauf an Niclaus des Boschen Garten, vorne an die gemeine Straße und zur Seite an Simon Maurers Haus, das jetzt auch Niclaus Bosch innehat, grenzt. Aussteller: Georg Slosser

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Charter: 184 G 04
Date: 1438 VII 25
AbstractKunz Grasl von Zirl bestätigt, dass der Keller und die Hofstatt, die aus des Hutegeyr Gut gekauft worden ist, in die Hube und in den Teil gehören soll, von dem er dem Gotteshaus jährlich zinst. Aussteller: Kunz Grasl

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Charter: 004 L
Date: 1438 IX 25
AbstractDer in Wilten weilende Brixner Bischof Georg (I. von Stubai) verleiht den Christgläubigen, die an bestimmten Festtagen und ihren Oktaven die Stiftskirche und deren dazugehörige Kapellen (des Hl. Geistes, des hl. Johannes des Täufers, der hl. Apostel Petrus und Paulus, der 11.000 Jungfrauen im Atrium des genannten Klosters, des hl. Erasmus, Oswald, Erhard, der hl. Jungfrau Ottilia und des hl. Bartholomäus) sowie die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau mit der Kapelle des hl. Johannes Evangelista und des Apostels Paulus besuchen oder das ganze Jahr über an Sonntagen und Samstagen hinkommen oder den zur Pfarrkirche gehörenden Friedhof bzw. den Umgang des Klosters besuchen und für die Ruhe der verstorbenen Seelen beten, ihre Sünden bereuen und beichten und einen Beitrag zum Wiederaufbau des durch Feuersbrunst in seinen Strukturen zerstörten Klosters leisten, einen Ablaß von 40 Tagen. Aussteller: Georg, Bischof von Brixen

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Charter: 004 M
Date: 1438 X 08
AbstractNikolaus Albergati, Kardinalpriester der Titelkirche S. Crucis in Jerusalem und päpstlicher Legat für Teile Germaniens, verleiht bei seinem Aufenthalt in Innsbruck den Christgläubigen, welche die Stiftskirche der hl. Märtyrer Laurentius und Stephanus mit dem hl. Kreuzaltar außerhalb des Chores sowie die der Gottesmutter Maria geweihte Pfarrkirche Wilten zu Weihnachten, Ostern, Pfingsten, am Fest Mariä Geburt, Verkündigung, Lichtmeß und Mariä Himmelfahrt, am Fest der hl. Märtyrer Laurentius und Stephanus sowie an den Weihetagen der beiden Kirchen besuchen, ihre Sünden wahrhaft bereuen und beichten und ihre hilfreichen Hände für das Kirchenbauamt aufhalten, einen Ablaß von 100 Tagen. Aussteller: Nikolaus Albergati, Kardinallegat

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Charter: 028 G 01
Date: 1438 X 17
AbstractBulle des Konzils von Basel an Bischof Georg zu Brixen, dass er die Bitte des Abtes Johannes von Wilten zur Kenntnis nehmen und das Kloster bezüglich der Abhaltung von täglich fünf Messen in der Sankt Jakobs- Kirche zu Innsbruck befragen soll, da der Konvent angeboten hat, alle Stiftsgelder für diese Messen dem Stadtmagistrat zu übergeben. Aussteller: Konzil von Basel

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Charter: 150 B 11
Date: 1439 VI 06
AbstractAbt Johann und der Konvent von Wilten verkaufen Thomas Gruber und seiner ehelichen Hausfrau Kathrein um 24 Mark Berner ein Haus und Hofstatt zu Innsbruck, grenzt auf der einen Seite an Haus und Hofstatt derer von Stams und an der anderen Seite an Haus und Hofstatt der Rudelin Guldeinin, hinten an die Ringmauer und vorne an den gemeinen Weg. Aussteller: Johann, Abt von Wilten

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Charter: 033 D 01
Date: 1439 VII 12
AbstractHerzog Friedrich schenkt bei einem Aufenthalt mit seiner Gemahlin Anna von Braunschweig, ihrem Sohn Sigmund, den Kindern des verstorbenen Herzogs Ernst und anderen Personen aus dem obersten Hofgesinde dem Pfarrer von Ampass Michael Ausse (Aussee) die um das Kirchenfeld gelegenen Wiesen, Bühel, Rain, Holz etc. Und besonderlich die Pfaffenleithen Undter der Landtstraß mit dem Recht, sie durch einen Zaun zu schützen. Aussteller: Herzog Friedrich IV.

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Charter: 033 D 02
Date: 1439 VII 12
AbstractHerzog Friedrich schenkt bei einem Aufenthalt mit seiner Gemahlin Anna von Braunschweig, ihrem Sohn Sigmund, den Kindern des verstorbenen Herzogs Ernst und anderen Personen aus dem obersten Hofgesinde dem Pfarrer von Ampass Michael Ausse(e) die um das Kirchenfeld gelegenen Wiesen, Bühel, Rain, Holz etc. Und besonderlich die Pfaffenleithen Undter der Landtstraß mit dem Recht, sie durch einen Zaun zu schützen. Aussteller: Herzog Friedrich IV.

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Charter: 185 D 02
Date: Ca. 1440 bis 1452
AbstractAbt Johann und der Konvent von Wilten übermitteln Erzherzog Sigmund eine Aufstellung der dem Kloster Wilten entzogenen Güter in Innsbruck mit der Bitte um Rückstellung. Aussteller: Johann, Abt von Wilten; Konvent von Wilten

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Charter: 154 H 01
Date: 1440 I 21
AbstractChunrat Swab, Bürger und Richter zu Matrei, bestätigt den Erhalt von 20 Mark und 4 Kreuzer von Abt Johann und dem Konvent von Wilten, die einen jährlichen Grundzins von 8 Pfund Berner auf 2 Mähdern auf Gleins von ihm gekauft haben, nämlich 5 Pfund Berner aus einem Mahd das Stikchlris auf Gleins, das Martein Fleischhekchl inne hat und 3 Pfund Berner aus dem Mahd Wildmoos aus dem Freisingerlehen auf Gleins. Aussteller: Chunrat Swab

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Charter: 070 A 01
Date: 1440 IV 25 bzw. 28
Abstract "Hanns Füeger, Verweser des Stattgerichtes zu Hall, der an offener dingstatt zu Gericht sass mit dem Stab und vollem gewalt an stat des durchlauchtigsten hochgeborn fürsten herzog Fridreichs", urteilte in der Auseinandersetzung des Stiftes Wilten, vertreten durch "Hanns von Ulm, ain mitbruder und dyener des Herrn Johansen Abbt des Gotshauses zu wilten und seines convents daselbs als ir gewaltiger procurator", mit den Bürgern zu Innsbruck wegen der Archengebäude am Innfluß zu Kranebitten. Aussteller: Hans Fieger

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Charter: 070 A 02
Date: 1440 V 12
AbstractUlrich Saurwein, Landrichter zu Sonnenburg, der "ains tags ze Kematen im Inntal an den Ketten sas mit dem Stab und vollem gewalt an stat des durchlauchtigisten kunigs Fridreichs des Heiligen Römischen Reichs kunig und Herzog ze Osterreich etc.", bekennt, dass "der erbar Hanns von Ulm mit voller und benigsamer gewaltsam an Stat des Erwirdigen und Ersamen Johannsen Abt zu Wilten" vor ihm erschienen ist und unter Vorlage von zwei Urkunden (Briefen des Bischofs von Brixen und des Grafen Ulrich von Matsch d. Jüngeren, Hauptmannes an der Etsch) die Einvernahme von Zeugen (Kundschaft) beantragt hat betreffend die Auseinandersetzung des Stiftes Wilten mit den Bürgern zu Innsbruck wegen der Archengebäude am Innfluß zu Kranebitten. Die Zeugen aus Kematen und Axams waren Innflößer, die aussagten, wie die Bauten vor 25 und mehr Jahren ausgesehen haben und welche Veränderungen in jüngster Zeit vorgenommen wurden. Die anwesenden Zeugen Andreas Röth, Hanns Egker, Oswald Tanzer, Ulrich Stoll, Chunrad abr(er?), Nicklas von Mich(l)feld, Hans Ziernpacher, Oswalt Geyr, Oswalt des Nickleins Sun, Lienhart Kerschpaumer, Hans am Ort, Chunz Ostermann, "puclen" (?) Hainz, alle von Kematen. Aussteller: Ulrich Saurwein

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Charter: 070 A 05
Date: 1440 VIII 01
AbstractUlrich Saurwein von Natters, Landrichter zu Sonnenburg, der "zu getzens (Götzens) zu gericht sass an gewönleicher Dingkstat mit dem Stab und mit vollem gewalt und anstat des aller durchleuchtigisten küng Fridreichs des heiligen Römischn Reichs küng und herzog zu Osterreich etc., meins aller gnedigisten Herrn, Auch anstat und von geschäfts begen des weysen und fürsichtigen Ernst des Ryetenburgers von Hall auch meins herrn und Oberern", tut allen kund, dass "der erbar Hanns von Ulm mit voller gewaltsam Anstat des erwirdign Johannsen Abbt zu wiltein und seins gothaus da selbs" vor ihm erschienen ist und unter Vorlage von zwei Urkunden (Briefen des Bischofs Georg von Brixen und des Grafen Ulrich von Matsch des Jüngeren, Hauptmannes an der Etsch) mit Angabe, "an wen sich der egenannt Abbt Johanns zu wiltein umb chuntschaft züg vor der archn zewn und wasser Runst wegen zwischen sein und seins gotshaus ains tails und der von Insprugk und ihrer mithelfer und tailler des andern tails" wenden soll. Und so wünschte Hans von Ulm, dass der Richter den ehrbaren Christan den Kecken (Köck), Hans den Lewtold beide von Axams, Chunrad den Starcz, Pankraz ob dem Greiffenberg beide gesessen im Landgericht (Sonnenburg) und Lienhart den Pawl von purgucz (Birgitz) als Kundschafter anhöre. Sie sagten einhellig aus, dass sie sich in Kranebitten nur an die alte Arche erinnern können und dass unter dieser Arche die rechte Naufahrt und Schiffahrt bei der Ulfes (Ulfiswese) abgegangen sei und dass unter dem Veller Feld bei dem Gambs (Gamshof) und Runckluick zwei Auen gewesen seien, die eine gehörte dem Kaspar von Völs, die andere den Nachbarn von Völs, wenn das Wasser größer wurde, hätten kleine Giessen (Abzugskanäle) durch dieselben Auen zur Aufnahme des Hallholzes (Holz, das nach Hall geflößt wurde) geführt. Aber zu Kranebitten gedenken sie keiner anderen Arche als der alten. Als Zeugen waren anwesend Urbann Teminger, Christan Posch, Hertel Haller, Lentz Posch, Hanns Trolf, Paul des Kaspars Aidam (Schwiegersohn), Andre Rätsch, Sigmund Pradeller, Thoman Schreiber, Frydel Kropf, Jörg Amperg, Jörg des Kriners Aidam, Hans Pöll, Chunrad Kriner alle gesessen zu Götzens, Chunrad Obrer, Oswald Umhaus, beide gesessen zu Kematen und andere ehrbare Leute. Aussteller: Ulrich Saurwein

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Charter: 070 A 03
Date: 1440 VIII 08
AbstractUlrich Saurwein, Landrichter zu Sonnenburg, der "zu Chemnat zu gericht sass an gewönleichem Dingkstüll mit dem Stat und mit vollem gewalt Anstat des durchleuchtigistn kung Fridreichs des Heiligen Römischen Reichs küng und Herzog ze Osterreich etc.", bekennt, dass "der erbar Hanns von Ulm mit voller gewaltsam Anstat des erwirdigen Johannsen abbt zu wiltein und seins gothausa selbs" vor ihm erschienen ist und unter Vorlage von zwei Urkunden (Briefen des Bischofs Georg von Brixen und des Grafen Ulrich von Matsch d. Jüngeren, Hauptmannes an der Etsch) mit Angabe der zu befragenden Zeugen (!) die Einvernahme derselben beantragt hat betreffend die Auseinandersetzung des Stiftes Wilten mit Bürgern zu Innsbruck wegen der Archengebäude am Innfluß zu Kranebitten. Die Zeugen Ulrich Ostermann aus Kematen, Peter von Michelfeld, Gebhard Prutscher zu Afling und Nikolaus von Michelfeld sagten aus, dass es zu Kranebitten seit Jahrzehnten nur ein Arche gegeben hat und das Wasser und die rechte Naufahrt und Schiffahrt durch die Auen auf- und abgegangen sei, und dass die von Innsbruck keine andere Arche daselbst gehabt haben als die alte. Die neue Arche sei von den Innsbruckern erst vor kurzer Zeit errichtet worden. Als Zeugen waren anwesend Kaspar von Völs, Landrichter zu Rottenburg, Oswald und Hans Schnur, Oswald Tanzer, Jakob Röth, Hans Zirempacher, Hanns Müller, Hans Pader und Hanns Puocher alle aus Kematen. Aussteller: Ulrich Saurwein

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Charter: 070 A 04
Date: 1440 IX 19
AbstractUlrich Saurwein von Natters, Landrichter zu Sonnenburg, der "zu Chemnat zu gericht sas an gewönleichem Dingkstül mit dem Stab und mit vollem gewalt und anstat des aller durchleuchtigisten küng Fridreichs des heyligen Römischn Reichs küng und herzog zu Osterreich etc., meins aller gnedigisten Herrn, Auch anstat des weisen und fürsichtigen Ernst Rietenburgers zu Hall meins Oberern", bekennt, dass "der erbar Hanns von Ulm mit voller gewaltsam Anstat des erwirdign Johannsn Abbt zu wiltein und seins gothaus da selbs" vor ihm erschienen ist und unter Vorlage von zwei Urkunden (Briefen des Bischofs Georg von Brixen und des Grafen Ulrich von Matsch des Jüngeren, Hauptmannes an der Etsch) mit Angabe, "an wen sich der egenannt Abbt Johans zu wiltein umb kuntschaft zug von der archn und wasser Runst wegen des Inns zwischen sein und seins gotshaus ains tails und der von Insprugk und ihrer mithelfer und tailler des andern tails" wenden soll. Und so begehrte Hans von Ulm den ehrbaren Wilhelm von Kematen als Zeugen, der aussagte, es sei wohl an die 52 Jahre, dass er auf die Trift gegangen sei und geholfen habe, das Holz auf- und abzutreiben gegen Hall zu dem Amt. Er erinnere sich der alten Arche zu Kranebitten, seit er zum ersten Mal auf die Trift gegangen sei, und gedenke auch, dass das Wasser und die rechte Naufahrt und Schiffahrt bei der Ulfes durch die Auen auf- und abgegangen sei und dass die von Innsbruck keine andere Arche daselbst gehabt haben als die alte, und dass sie die neue Arche daselbst erst vor wenigen Jahren geschlagen haben. Als Zeugen waren anwesend Kaspar von Völs, Landrichter zu Rottenburg, Chunrad Obrer, Oswald Umhaus, Hanns Puocher, Hans Schmid, Hans Schopf, Peter Schmid, Christian Strasser, alle aus Kematen; Christan Möczn von Oberperves (Oberperfuß), Jörg Ölhafen von Natters und andere ehrbare Leute. Aussteller: Ulrich Saurwein

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Charter: 147 N 01
Date: 1441 VIII 11
AbstractAbt Johann von Wilten verleiht mit Wissen, Willen und Gunst des löblichen Konventes dem Ulrich Stölzl (Stölzlein) zu Innsbruck, Sohn des verstorbenen Chunz Stölzl, Bürgers daselbst, eine Mühle (mülslag) und Schmiede (Smiten) mitsamt dem Wasserhammer; gelegen zu Hötting auf dem Platz. Jährlicher Grundzins am Sankt Gallentag 2 Pfund Berner Meraner Münze und zwei Hühner zur Weisat. Aussteller: Johann, Abt von Wilten

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Charter: 004 O
Date: 1442 IV 08
AbstractJohannes, Bischof von Gurk und Generalvikar der Diözese Salzburg, verleiht den Christgläubigen, die an bestimmten Festtagen die Kirchen des Klosters Wilten und ihre dazugehörigen Kapellen, auch die Kapelle des hl. Bartholomäus, besuchen, ihre Sünden wahrhaft bereuen und beichten und zu ihrer Erhaltung beitragen, einen Ablaß von 40 Tagen. Aussteller: Johannes, Bischof von Gurk

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Edit charter (old editor)
Charter: 001 W
Date: 1442 IV 10
AbstractKönig Friedrich III. teilt den Hauptleuten, Herren, Rittern, Knechten, Burggrafen, Pflegern, Landrichtern, Richtern, Räten, Bürgern und allen anderen Amtleuten und Untertanen mit, dass er Abt Johannes und das Gotteshaus Wilten unter seinen besonderen Schutz gestellt hat. Er beauftragt sie, die Besitzungen, Rechte und Freiheiten des Stiftes Wilten zu beschützen und beschirmen. Aussteller: Friedrich III., König

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Charter: 004 N
Date: 1442 IV 11
AbstractJulianus (= Giuliano Cesarini der Ältere), Kardinalpriester von Santa Sabina und päpstlicher Legat für die Königreiche Ungarn, Polen, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und die Kirchenprovinz Salzburg, verleiht bei seinem Aufenthalt in Wilten den Christgläubigen, die an bestimmten Festtagen, an den Patroziniumsfesten und an den Tagen der Altarweihen die Stifts- und Pfarrkirche besuchen, ihre Sünden wahrhaft bereuen und beichten und zur Wiederherstellung und Erhaltung dieser Kirchen beitragen, einen Ablaß von 100 Tagen. Aussteller: Giuliano Cesarini, Kardinal und päpstlicher Legat

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