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FondSt. Paul, Benediktiner (1099- 1499)
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Charter: 1454 VII 13
Date: 13. Juli 1454
AbstractAbt Peter von St. Paul verkauft dem Chuncz Weiss, seinem Kellner zu St. Paul ,vnser hofstat mit irer zuogehörung, die da gelegen ist in vnserm Purkfrid vnd Markt zu s. Pauls, vnd stösst an seinen Stadel vnd sein hofmarch zwischen der Grednicz vnd dem weg hinein in Markt, dauon man vns vnd vnserm goczhaus ierlich dient ze Hofczins drey wienner phening‘.

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Charter: 1455 III 05
Date: 5. März 1455
AbstractGeorg Schramph bezeugt, dass ihm Abt Peter von St. Paul ,seins goczhaus gericht vnd ambt am Remsnikg von besundern gnaden von s. Jorgen tag ne¨chstkomenden v¨ber vier ganncze iar beuolhen vnd gelassen‘ habe. Er verspricht das Gericht, das Amt und die Vogtei getreu zu verwalten, zur rechten Zeit ,all nucz, vordrung, zinss, stewr vnd klaine rechten vnd all ander re¨nntt‘ jährlich zu verrechnen und zu bezahlen und des Klosters Leute nicht gegen das alte Herkommen zu belasten.

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Charter: 1455 III 19
Date: 19. März 1455
AbstractNoch kein Regest vorhanden.

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Charter: 1455 III 19
Date: 19. März 1455
AbstractKaiser Friedrich bezeugt, dass er aus besonderer Gnade dem Kloster St. Paul das Recht ertheilt habe, ,daz es pan vnd acht in den nachst nacheinander komenden zehen gannczen iaren ainem yeden desselben gotshawss richter auf dem Rembssnikch, wer auch der in den yeczgenanten zehen iarn daselbs ist, verleihen vnd darauf allweg von ainem yedem richter daselbs gelubde vnd ayde nach notdurften nemen sol vnd mag‘.

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Charter: 1455 X 01
Date: 1. Oktober 1455
AbstractPapst Calixtus III. erklärt, dass er mit Zustimmung des Kaisers Friedrich ,Admontensis ac s. Lamberti et s. Pauli in valle Lauentina, Ossiacensis s. Benedicti ac Victoriensis Cisterciensis ordinum monasteria ac abbacias nec non Gurczensis, Seccouiensis ac in Woraw et in Steincz ac in Oberndorff ordinis s. Augustini canonicarum regularium Salczburg. et Aquileg. dioc. ecclesiarum preposituras‘, sobald dieselben durch den Tod der Aebte oder Pröpste erledigt werden; ,nostre et predicte sedis ordinationi, collationi et dispositioni motu proprio et ex certa scientia auctoritate apostolica reseruamus‘, damit er dieselben mit tauglichen ,imperatori gratis et acceptis‘ Personen versehen könne. Er verbietet denen, welche das Recht der Wahl besitzen, unter Strafe der Excommunication dasselbe zu üben, und erklärt alle solche Acte für null und nichtig.

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Charter: 1456 II 18
Date: 18. Februar 1456
AbstractErzbischof Sigismund von Salzburg zeigt dem Abte Johann von St. Paul1 an, dass zwar Johannes, Cardinal-Diakon s. Angeli und päpstlicher Legat durch Deutschland und Ungarn vom Papste Calixtus III. den Befehl erhalten habe, ,inter alia pro tutela christiani nominis aduersus Turchos adhibita remedia vnam integram decimam secundum verum valorem soluendam, omnium et singulorum beneficiorum ecclesiasticorum intra fines et terminos legationis sue consistencium per singulas prouincias legationis huiusmodi imponendi et exigendi‘, dieser aber, durch andere Geschäfte in Anspruch genommen, ihm befohlen habe, auf die ganze Salzburger Provinz den Zehent aufzulegen und Collectoren für die Sammlung des Geldes zur Expedition gegen die Türken zu ernennen. Er wolle nun durch ein Provincial-Concil diese Angelegenheit ordnen, berufe ein solches in die Stadt Salzburg ,dominica qua in ecclesia canitur Jubilate deo, que erit decima octaua mensis Aprilis proxime futura‘, und befehle dem Abte, am genannten Tage persönlich mit einigen aus seinem Convente und genügender Vollmacht der andern und 7exquisita diligentia et inquisitione diligenti prehabita, quantum ex singulis fructibus, bonis, redditibus, prouentibus ac obuentionibus vniuersis qualicumque vocabulo nuncupandis monasterii et prelature tue annuatim cedat et de eisdem habere possis, certitudinaliter informatus‘, zu erscheinen, damit daselbst mit den Suffraganen und anderen Prälaten über die Art der Auflegung und Zahlung dieses Zehents und über die Reformation der Sitten, den Nutzen der kirchlichen Freiheit und anderes dem Klerus und Volke Nützliche berathen werden könne.

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Charter: 1456 VI 13
Date: 13. Juni 1456
AbstractVeit von Lazz bezeugt, dass ihm Abt Johann, Prior Andreas und der Convent von St. Paul wegen seiner treuen und langen Dienste die Gnade erwiesen, ,das ich von allem dem erb vnd guet, so ich hic zu s. Pauls im purgfrid hab, daz sich bis auf den heutigen tag begeben hat, zinsfrey, rabatfrey, stewrfrey vnd machtfrey sein sol mein lebtag‘. Er soll jedoch im Falle einer Klage gegen einen der Nachbarschaft zu St. Paul vom Abte oder seinem Schaffer Recht verlangen; im Falle eines Verkaufes seines Erbes und Gutes soll es mit Zustimmung des Abtes geschehen.

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Charter: 1458 V 03
Date: 3. Mai 1458
AbstractAbt Johann von St. Paul ertheilt auf die Bitte des Jörg Polakh demselben die Erlaubniss, ,das haus mit seiner zugehörung gelegen im Markht zu s. Pauls neben des Lucas Smids haus, das ettwan des Linharts Sneider gewesen ist vnd das wir Jörgen Poläkhen geben hetten‘, dem Urban Helbling zu überlassen, jedoch ohne Gefahr für unsere Zinsen und Gerechtigkeiten.

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Charter: 1458 VII 09
Date: 9. Juli 1458
AbstractThomas Pausch, des Abtes Johann von St. Paul oberster Bergmeister zu Marburg, bezeugt, dass ,alsheut, do ich zu Gembs an dem perkgericht gesessen bin, daselbs für mich vnd das perkgericht komen ist fraw Gertraud, Maichen des Pomprein seligen Tochter vnd yecz Vlreichs Harrer eeleich hausfraw mit irem redner‘, weil auf heute die Verhandlung wegen ,vier viertal weingarten, keller vnd press‘, das alles in des Abtes Bergrecht liegt ,in der grossen Radabitz zwischen des Hanns Kreussenpacher hofstat vnd des Martin Schof weingarten‘, und ihr von ihrem Bruder Jorg Pomprein wegen 32 Mark Pfenning ihres väterlichen Erbes überlassen wurde, vor dem Berggerichte nach ihrem Gerichts-Zeugbriefe festgesetzt ist. Sie bat, das Recht der Durchführung, weil sie durch Hausgeschäfte gehindert sei, einem Andern und zwar ihrem Manne Ulrich Harrer überlassen zu dürfen, was von den ,erbern, die an dem rechten sassen‘, auf die Frage des Bergmeisters zugestanden und ihr hierüber der Gerichts-Zeugbrief gegeben wird.

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Charter: 1459 I 30
Date: 30. Jänner 1459
AbstractKaiser Friedrich ernennt den Heinrich Himmelberger, ,vnsern‘ Truchsess und Pfleger zu Bleiburg, Wolfgang Gutenstainer und Niclas Gleissmuller, Vicedom in Kärnten1 als Commissäre zur Austragung des Streites zwischen dem Abte von St. Paul und Richter, Rath und Bürgern zu Marburg, ,von des zols wegen, so der bemelt abbt von den bemelten von Marchburg zu Voelkenmarkht zehaben, des sy im aber ze geben nicht schuldig zesein vermainen‘. Er empfiehlt ihnen auf einem bestimmten Tage zu Völkermarkt die Parteien und ihre Anwalte zu hören, und den Richter, Rath und die Bürger zu Völkermarkt ,oder ettleich aus in, den der Handel vnd altts Herkomen desselben zols wissenlich sein sol‘, vorzu fordern, um die Parteien gütlich zu vereinigen oder ihm schriftlich die Verhandlung vorzulegen, damit er entscheiden könne.

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Charter: 1459 I 31
Date: 31. Jänner 1459
AbstractKaiser Friedrich bezeugt, dass er dem Rueprecht Peystok, des Abtes Johann von St. Paul Diener, ,pan vnd echt‘ verlieh, damit derselbe auf des Abtes Gütern, so lange er dessen Diener sei, ,recht besiczen vnd vber das plut richten sol vnd mag, dem armen alls dem reichen mit dem rechtenn, als von allter herkomen ist vnd er vns das gelobt vnd gesworn hat‘.

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Charter: 1459 III 10
Date: 10. März 1459
AbstractAbt Johann von St. Paul überlässt kaufrechtlich seinem Holden Jorg dem Vogelschiesser und dessen Erben ,ain Hueben zu Pressakh,1 da etwan der Vrban auffgesessen was vnd stösst mit iren velldern an dy Tra‘, mit Vorbehalt von Zinsen und Steuern.

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Charter: 1459 V 01
Date: 1. Mai 1459
AbstractVeit Henngspacher verkauft dem Abte Johann von St. Paul ,von ersten ain guet, das Gambse Czukkenmantl hiecz inne hat vnd dient hieczunder iärleich dauon 6 Marchpurger viertel waicz, 24 czinsphenning, 5 hüner, 20 ayr, 2 czehling har vnd 7 viertel habern; item aber ain güet, das Jannso hiecz inne hat vnd dient dauon hieczunder iärleich 6 viertel waicz, 24 czinsphenning, 5 hüner, 20 ayr, 2 czehling har, 4 viertel habern; item Drusse dint von ainem weingarten vnd wiselen auch hieczvnder iärleich ain phunt phenning; item der Petter an des Jannso stat bey der Prukken dient ain Markh phenning; item das alles ist gelegen zu Geliencz,1‘ um schon bezahlte 120 Pfund Pfenninge Landeswährung in Steier. Die erwähnten Güter waren sämmtlich Lehen vom Abte zu s. Paul.2

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Charter: 1459 V 04
Date: 4. Mai 1459
AbstractLienhart Presinger verkauft dem Abte Johann von St. Paul ,vnsers aigen guets czwo hueben mit allen iren czugehorungen, die gelegen sein am Haberperg genant an der Grutschen, vnd dye bemelten czwo hueben mit iren gründten, pöden vnd pymerkhen sind nu zesamb in ain hueben gevasst vnd die yczund ain Jacob inne hat‘, um schon bezahlte 70 Pfund Pfenninge guter Landeswährung in Kärnten.

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Charter: 1459 VII 08
Date: 8. Juli 1459
AbstractJobst zu s. Marein im Lavantthale und Pangratz Han zu Klein-Edling, Zechleute der Pfarrkirche zu St. Marein verkaufen dem Abte Johann von St. Paul ,der pharrkirchen zu s. Marein gut genant in der Wisen an der Rieding gelegen, das mit ainem ortt herab auf die Grübenr mit dem andern teil herab auf die Moegesyn, mit dem obern ortt an die Preydneckyn vnd mit der virden Seiten an die Hery˙ngin oder Zernickyn genant, stösst; dauon man ierleich zu rechter dinstzeit dient ain marck pfening lanndswerung in Kernden, vnd das yetz Steffan Weber innhat‘, um eine bezahlte Geldsumme. – Niclas Pranntner, Vicar der Pfarrkirche zu St. Marein, ertheilt als bevollmächtigter Anwalt und Vicar des Philipp Swarath, Licenciat in geistlichen Rechten und Pfarrer zu St. Marein, seine Zustimmung.

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Charter: 1459 VIII 27
Date: 27. August 1459
AbstractSigmund Krewtzer, Verweser der Hauptmannschaft in Kärnten,1 bezeugt, dass am heutigen Tage vor ihm in dem Hoftaiding zu St. Veit der Prior Hanns von St. Paul mit seinem Redner erschien mit der Angabe, ,wie er horet, das Veit Kulmer an stat frawn Agnes, Thoman von Rotenstain2 elichen gemahel, brief vnd insigel berueffen liesse, die von Jorigen dem Gössen irem vater seligen vnd von den Rabenstainern ausgangen waren‘, und dass Prior Hanns im Namen des Abtes Johann und des Conventes von St. Paul erklärte, dass durch die Berufung des Veit Kulmer dem Abte an seinen Briefen, die er vom Jorg Göss und den Rabensteinern besitze, Schaden geschehen würde. Da fällte er im Namen der Landsleute das Urtheil. dass diese Berufung der Frau Agnes dem Abte, weil seine Briefe und Kundschaft rechtzeitig angemeldet wurden, keinen Schaden zufügen solle.

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Charter: 1459 IX 08
Date: 8. September 1459
AbstractKaiser Friedrich entscheidet einen Streit ,von der pymerkh wegen der gericht gen Mernberg vnd am Rembsnigk‘, welcher zwischen dem Abte von St. Paul und dem Jorg Obdacher, Truchsess und Pfleger zu Mernberg bestand, nach eingeholtem Urtheile und der Beschauung. ,Derselben leut merer tail sag innhalt, daz das gericht zu Mernberg von erst stösst an den Mienstain, der steet am Redlach1 ob des Lysiagk gut vnd nach dem Stain auf hincz in den Reˆdlach2 vnd geet aber nach dem yetzgenanten Mienstain zwischen des Lysiagk vnd des Snabl guter nach irer baider Miene ab vnd ab hincz auf des Khener grunt, vnd der obbenant Lyssiagk sitze in dem gerichte daselbshin gen Mernberg vnd der Snabl vnd der Khener sitzen in dem gericht am Rembsnigk; vnd nach des Khener grunt gee das gericht ab hintz in die Riekken3 vnd nach demselben pach genant die Riekken ab vnd ab hintz in die Traa; vnd was dishalb des pachs ist gen Meˆrnberg werts, das gehör gen Mernberg vnd das enhalb des pachs gehöre an den Remsnigk, vnd die kirchen zu s. Mertten4 lige auch in dem gericht gen Mernberg vnd underhalb der kirchen gee die lanndtstrass durch den obbenanten pach genant die Riekken ab vnd ab durch den Trawald vntz gar gen s. Oswald5 mitten auf die prugken vnd wann ainer stee in derselben strass auf der obern laist gen dem Remsnigk werts mit ainem fuss vnd alsuerr derselb mit ainer Hamerhakhen, die zu ainem weinwagen gehort, aufwerts gen dem Remsnigk gewerffen mag, dasselb gericht gehöre auch gen Mernberg vnd das ander an dem Remsnigk. Was auch vnder der ist gen der Traa werts, das gehöre gen Mernberg mitsambt der strassen, vnd die kirchen zu s. Oswald sey auch in dem gericht gen Mernberg vnd sitze ainer bey derselben kirchen genant der Grisolt, der gehore in das gericht am Remsnigk‘. Er befiehlt dem Abte sich an diese Gerichtsgrenzen zu halten und den Seinen nicht weiter zu greifen zu gestatten, da er dasselbe seinem Pfleger Jorg Obdacher befohlen habe.

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Charter: 1459 IX 09
Date: 9. September 1459
AbstractKhuencz Weisz, Marktrichter zu St. Paul, Hanns Schrott und Asem Smid, Bürger daselbst, alle drei Zechleute der Pfarrkirche St. Erhard und der Bruderschaft daselbst zu St. Paul bekennen, dass der Abt und Convent der erwähnten Pfarrkirche, der Bruderschaft und ihnen zwei Güter an der Rieding gegen Abhaltung eines Jahrtages für Georg Lochner von Velldorf und mit Vorbehalt der Vogtei überlassen habe. – Siegel der Edlen Veit von Lazz und Rueprecht Linczer. – Datirung wie oben.

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Charter: 1459 IX 09
Date: 9. September 1459
AbstractAbt Johann, Prior Hanns und der Convent von St. Paul überlassen ,vnnsre vnd vnnsers Gottshaws zway gueter mit leuten vnd zinsen vnd allen andern ieren zuegehorungen vnd gerechtigkaitten, die gelegen sein an der Rieding genant in der Wisen‘, der Pfarrkirche St. Erhard, gelegen unter ,vnnserm Gottshaws zu s. Pauls, der Bruederschafft vnd Kuenczen Weissen, Hannsen Schrotten vnd Asem dem Smidt, yczundt czechleutt vnd allen iren nachkömen czechleutten daselbs‘, um eine bereits bezahlte Geldsumme und gegen einen jährlichen Jahrtag für Jorg Lochner von Velldorff und dessen Vorfahren und Nachkommen. Sollten die Zechleute die Bedingungen nicht erfüllen, so könne der Abt die Güter bis zur Nachtragung des Versäumten, für welche Zeit denselben auch der Besuch der Kirche verboten ist, wieder in seine Hand nehmen. Zugleich wird die Vogtei über dieselben vorbehalten.

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Charter: 1459 IX 15
Date: 15. September 1459
AbstractPapst Pius II. concedirt dem Abte Johann von St. Paul seine Bitte, ,ut sacerdotem ydoneum secularem vel regularem in tuum possis eligere confessorem, qui confessione tua diligenter audita pro commissis per te criminibus, excessibus et peccatis etiam in singulis sedi apostolice reseruatis casibus semel dumtaxat debitam tibi absolucionem in forma ecclesie consueta impendere et penitentiam salutarem injungere, nec non confessor predictus uel alius, quem duxeris eligendum, omnino peccatorum tuorum, de quibus corde contritus et ore confessus fueris, etiam semel dumtaxat in mortis articulo plenam remissionem tibi in sinceritate fidei, unitate sancte Romane ecclesie ac obediencia et deuocione nostra uel successorum nostrorum Romanorum pontificum canonice intrancium persistenti auctoritate apostolica concedere ualeat‘, jedoch unter bestimmten Bedingungen.

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Charter: 1459 X 17
Date: 17. Oktober 1459
AbstractNoch kein Regest vorhanden.

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Charter: 1460 II 14
Date: 14. Februar 1460
AbstractAbt Johann von St. Paul verleiht dem Simon Neschel, obwohl ,Hainreych der Neschel seliger, den man genant hat Swertel, ain geschefft mit guter vernufft getan hat vnd darinne angeruert, das sein brüder Symon Neschel an allem seinem verlassen güt nichts gehabt hette, sunder das solich sein gut vns als seiner herschafft ganncz verfallen wer gewesen‘, aus Gnade von dem hinterlassenen Gute seines Bruders ,ain wisen mit irer zwgehörung gelegen im purkfrid zw s. Pauls vnd stösset mit ainem ortt an dy strassen, dy zw des Herpher Mul get vnd mit dem andern ortt an Kuenczen des Weyssen ekher‘, mit Vorbehalt der Zinsen und Gerechtigkeit.

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Charter: 1460 VII 06
Date: 6. Juli 1460
AbstractBischof Tibold von Lavant bezeugt, dass er ,a. d. 1460 dominica proxima post festum s. Vdalrici filialem ecclesiam gloriosissime dei genitricis virginis Marie in Pustritz1 Salczburg. dioc. vnacum cimiterio ibidem a nouo erectam iure parrochiali ad s. Martinum prope s. Paulum pertinentem in honore intemerate virginis Marie‘ consecrirt habe. Er verleiht denen, welche ,ad eandem confluxerint vota sua inibi persoluendo seu pro fabrica et ornamentis dicte ecclesie porrexerint manus adiutrices‘, an bestimmten Festtagen einen Ablass, und verlegt mit Vollmacht des Erzbischofs Sigismund von Salzburg ,dedicacionem prefate eeclesie in dominicam proximam ante festum Pentecostes‘.

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Charter: 1460 VIII 29
Date: 29. August 1460
AbstractKaiser Friedrich zeigt dem Abte von St. Paul an, dass er im Streite zwischen ihm und dem Richter, Rath und Bürgern zu Marburg wegen des Zolls zu Völkermarkt, da die Marburger geschrieben haben, dass sie vor ihm zur Tagsatzung auf dem nächstvergangenen Montage, ,wie sy prechen halb der leut, so sy zu demselben tag hetten geordent, vnd annderr sachen halben dem nicht fuglich aufgewarten mugen‘, nun den Leutold von Stubenberg, Hauptmann in Steier verordnet habe, damit dieser an einem zu bestimmenden Tage sie verhöre und den Streit entscheide.

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Charter: 1460 IX 26
Date: 26. September 1460
AbstractKaiser Friedrich befiehlt seinen Commissären Heinrich Himmelberger, Truchsess und Pfleger zu Pleyburg, Wolfgang Gutenstainer und Niclas Gleissmüllner, Bürger zu St. Veit, ihre denselben von ihm aufgetragenen Erhebungen1 in dem Streite zwischen dem Abte von St. Paul und dem Richter, Rathe und Bürgern zu Marburg wegen des Zolles zu Völkermarkt, dem Abte und auf Verlangen auch den Marburgern mitzutheilen, damit sie diese ,zu den Rechten prauchen vnd nützen‘ mögen, da der Brief, ,so ir vns darumb zugeschikcht habt‘, verlegt ist.

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Charter: 1460 X 11
Date: 11. Oktober 1460
AbstractHeinrich Hymelberger von Hymelberg, Wolfgang Gutenstainer und Niclas Gleyssmülner bezeugen, dass ihnen Kaiser Friedrich den Auftrag ertheilte, in dem Streite zwischen dem Abte Johann von St. Paul und dem Richter, Rathe und Bürgern zu Marburg wegen des Zolles zu Völkermarkt die Parteien und die Bürger zu Völkermarkt zu verhören. Sie hätten dieses gethan und das Ergebniss, ,wie sich die in der Kuntschaft von den Burgern dasselbs funden hat‘, schriftlich verkündet. Da nun der Kaiser den Leutold von Stubenberg, Hauptmann zu Graz, mit der Austragung beauftragte und ihnen befahl, dem Abte und den Marburgern auf Begehren ,brieffliche zeugnüss vnd kuntschafft zu geben, die sie zu iren rechten prauchen mügen, wie sich die sachen in der vorgenanten kuntschafft tzu Volkenmarkt begeben hat‘, so haben sie die Parteien auf einen bestimmten Tag vorgeladen, wo auch der Abt persönlich und zwei Abgeordnete von Marburg erschienen seien. Der Abt brachte nun vor, ,wie der zol zu Volkenmarkt dem gotshaus zu s. Pauls zugehör vnd die vnsers allergnadigisten Herren des Romischen Kaysers Burger vnd ander aus steten vnd märkten, die dann mit kaufmanschafft dadurch vnd fur handeln, den obgenanten zol an widerred all geben, sunder die von Marchburg setzten sich des etleich zeit da engegen. Stuend der von Marchpurg antwurt: Sy hietten von fürsten vnsers allergnadigisten herren voruorderen loblicher gedechtnuss fraihait, das sy in allen seiner kayserlichen gnaden steten vnd markten mit irer kauffmanschafft maut vnd zolfrey wären als die von Rakersburg vnd haben der sachen halben abgeschrifft furbracht vnd redeten so vil mer, sy hyeten vor den zol nicht geben vnd weren vormallen darumb auch angelangt worden, darzu sy mit irer frayhait geantwurt vnd sich zu recht erpoten heten. Da engegen der Abbt geredt hat: Er vertrawet, das kein landesfürst vergangen lobleicher gedachtnuss dem Gotshaus s. Pauls so vngnadig gewesen war, dass er zol vnd rennt, so dann dem ytzgenanten Gotshaus zugehören, abgenomen hat, angesehen, das sy des dem Gotshaus nicht schuldig weren; sein kayserleich gnad hiet auch solches bisher nicht getan, vnd wer des in kunfftigen zeiten an fursorg, vnd hat darauff zwen besigelt Hauptbrieff von fursten seiner kaiserlichen gnaden voruordern loblicher gedächtnuss ausgegangen,1 furbracht, der yetweder eider ist, dann der von Marchburg brieffe, die nämleich ausweysent vnd innhaltend, das der zol zu Volkenmarkt dem genanten Gotshaus s. Pauls zugehör vnd gab zu erkennen, wie in der Marchburger abgeschrifft angerüert sey, sy weren gefreyt als die von Rakesburg. Nwn gäben die von Rakesburg den zol. Vnd hat darauff beten und begert, das die von Volkenmarkt nach seiner kayserleichen gnaden emphelhen gehört wurden. Die haben wir also fur vns eruordert vnd gehört; die haben gesagt, das die von Marchburg den zol ye vnd ye an widerred geben haben vntz das der Stumph zolner ist worden,2 da haben sew sich des zols gesetzt zegeben, vnd dabey berüert, das inner viertzehen tagen ainer von Rakersburg den zol mit dem zolner abgerait vnd bezallt hat. Auff das haben wir die gutigkait an beden genanten taillen ersuecht; hat sich der benant Abbt seines tayls willig erpoten, aber die von Marchburg haben vns dartzue geantwurt, sy bieten solichs nicht gewolt, sunder das sew die sachen in sein kaiserleich gnad vnd seiner gnaden Rät setzten, dy mit recht zu entschaiden‘. Hierüber geben sie dem Abte Johann diesen Brief.

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Charter: 1460 X 29
Date: 29. Oktober 1460
AbstractLewtold von Stubenberg, oberster Schenk und Hauptmann in Steier, bezeugt, dass er die auf heute bestimmte Tagsatzung in dem Streite zwischen dem Abte Johann von St. Paul und dem Richter, Rath und Bürgern von Marburg wegen des Zolles zu Völkermarkt, als der Abt ,sein klag durch seinen Redner fürbracht, da engegen kamb Erhart Köll, Statrichter von Marchburg mit gewaltsam von der benanten Stat Marchburg vnd meldet, in verhindert ain Redner vnd seczt daz zu recht, ob er icht pillich seinen tag darumb hiet‘, mit Zustimmung der Parteien auf den nächsten Montag über drei Wochen übertragen habe, doch mit der Bedingung, ,daz sich auch die benanten von Marchburg oder ir Anbald an alle verrer weigrung ains redner auf denselben tag mit ainem Redner bestellen‘.

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Charter: 1460 XI 21
Date: 21. November 1460
AbstractKuencz Weyss, Marktrichter zu St. Paul bezeugt, dass er heute im Gerichte entschied, dass Kunigund, Frau des Achacz Prödl in 14 Tagen den Lienhard Pirgawer, Kellner des Abtes von St. Paul, wegen seines Hauptbriefes unklaghaft mache, oder von heute über 14 Tage, wenn er wieder Gericht halte, sich verantworte. – $$Petschaft und Datum wie oben.

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Charter: 1460 XI 21
Date: 21. November 1460
AbstractKuentz Weyss, Marktrichter zu St. Paul, bezeugt, dass er heute vor Gericht dem Lienhart Pirgawer, des Abtes von St. Paul Kellner, das Recht ertheilte, dass Achacz Prödl denselben von heute über 14 Tage, oder ,wann ich zu s. Pauls am nagsten an den rechten syczen wirde, für mich vnd das recht verantwurtet seinen brieff. – Petschaid des Marktrichters.

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Charter: 1460 XI 26
Date: 26. November 1460
AbstractRichter, Rath und Bürger zu Marburg bekennen, dass Abt Johann von St. Paul sie vor dem Kaiser Friedrich wegen des Zolles zu Völkermarkt, von welchem sie nach ihrem und der Stadt Marburg Briefe frei zu sein glaubten, geklagt, dieser aber die Entscheidung dem Edlen Leutold von Stubenberg, Hauptmann in Steier, übertragen habe, vor welchem Abt Johann persönlich, sie aber durch ihren bevollmächtigten Anwalt, den Stadtrichter Erhart Choel, verhört wurden. Es sei dann mit beider Theile Willen getaidingt worden, ,daz wir vnd all vnser nachkomen fur heuttigen tag dato des briefs alle die kauffmanschafft, so wir oder ettlich aus vns zu Volkenmarkt durch oder fur fwern oder hanndeln, den obgenanten zol an widerred dem benanten Abbt Johannsen oder seinem zolner daselbs zuo Volkenmarkt ewigklich vnd an alle widerred als zols recht ist, geben sullen vnd wellen‘; im gegentheiligen Falle könne der Abbt oder sein Zöllner sie pfänden.

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Charter: 1460 XII 05
Date: 5. Dezember 1460
AbstractDem Wortlaute nach gleicher Richterspruch gegen Kunigund, des Achacz Prodel Frau. – Petschaft und Datum wie oben.

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