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Charter: Stiftsarchiv Wilten Urkunden 004 Q
Signature: 004 Q
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1459 VII 14
Isidorus von Kiew, Kardinalbischof von S. Sabina in Rom, und acht Kardinalpriester sowie zwei Kardinaldiakone, die sich im Gefolge von Papst Pius II. in Mantua aufhalten, verleihen den Christgläubigen, die an Festtagen die Stiftskirche Wilten besuchen, zu ihrem Unterhalt beitragen und für Kelche, Meßbücher und andere für den Gottesdienst erforderlichen Gegenstände spenden, einen Ablaß von 100 Tagen. Aussteller: Isidorus, Bischof von San Sabina  



  • SigillantKardinalbischof Isidorus von S. Sabina und neun weitere Kardinäle.
  • SealDie Siegel der Kardinäle wurden unten an der Plika von links nach rechts entsprechend der Reihenfolge ihrer Aufzählung in der Urkunde angehängt, beginnend mit Isidorus von S. Sabina, wobei das zweite Siegel des Kardinalpriesters "Guillermus titulo Sancti Martini in montibus" fehlt, das dritte des Kardinalpriesters "Alanus titulo sancti Johannis et Pauli" in der Mitte auseinandergebrochen ist, das 7. Siegel des Kardinalpriesters "Lodovicusjohannis titulo sanctorum quatuor coronatorum" am Rande beschädigt und vom achten Siegel des Kardinalpriesters "Johannes titulo sancte Prisce" das untere Drittel weggebrochen ist. Das Siegel des Kardinalpriesters "Jacobus titulo sancte Anastasie" wurde nicht angehängt, das 9. Siegel des Kardinaldiakons "Prosper sancti Georgii" mit dem goldenen Vlies ist im unteren Drittel gesprungen, das 10. Siegel des Kardinaldiakons "Rodericus sancti Nicolai in carcere Tulliano" ist am Rande leicht beschädigt.Kardinalbischof Isidorus von S. Sabina und neun weitere Kardinäle.
  • Material: Pergament
  • Dimensions: Plika
  • Condition: Die Urkunde hat in der vorletzten Zeile unten zwei kleine Löcher.
    • Graphics: 
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      LanguageLatein

      Notes
      Isidorus, genannt Ruthenus, wurde um 1385 in Monemvasia (Griechenland) geboren, war Abt in Konstantinopel, wurde Metropolit von Kiew (1437 - 1441) und nahm als solcher am Unionskonzil von Florenz teil (1438/39). 1439 wurde er zum Kardinal und päpstlichen Legaten für Rußland ernannt. Auf seine Unionsbestrebungen hin wurde er dort für abgesetzt erklärt (1441). Papst Pius II. ernannte ihn zum ökumenischen Patriarchen für das von den Türken eroberte Konstantinopel (1456 - 1462). Er starb am 27. April 1463 in Rom. Vgl. dazu die Urkunde Signatur 005 I von 1459 07 12.
       
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