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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1303 VII 04
Signature: 1303 VII 04
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4. Juli 1303 (Donnerstag), o. O.
Herbort von Winkel und seine Hausfrau Elspet, verkaufen ihrem Bruder Wernher und dessen Hausfrau Dyemued den halben Hof zu Winkel samt Zubehör um 18 Pfund Wiener Pfennige.
Source Regest: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 54 (S 41), S. 72
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

  • SealSiegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Hadmar von Winkel. Gelbes Wachs, rund, 35 mm Dm. Im runden Innenfeld (Umschrift nicht lesbar) Dreieckssiegel mit Wappen: Aufsteigendes Einhorn (wie Siebmacher, Wappen NÖ II. 577, Tafel 281f.),2) Wernher Payr zu Ruspach. Braunes Wachs, dreieckiges Siegel, 35 x 30 mm. Wappen: Gespalten, zweimal geteilt (geometrische Struktur). Umschrift: "WERNER DE PAN" (?)
  • Material: Pergament
  • Dimensions: 130 x 166 mm, Plica 8/14 mm.
    • notes extra sigillum
      • Rückseite: 1303 / wegen Winklerhof / No I. / A: Clas. IX. Miscell. Rub: a / Sig: 2.
    Graphics: 

    cop.
    Kopialbuch A (1593) 11v.


      cop.
      Kopialbuch B (1597) 12v-13r.


        cop.
        K. Rumpler (1980)

          x
          "Ich, Herbord(1), Herborts sun von Winchel(2), vnd ich Elspeth(3) sein housfrowe, wir veriehn vnd tun chunt allen den di disen brief an sehnt oder heorent lesn di nu lebent vnd hernach chumftich sint, daz wir mit verdahtem muet vnd veraintem willen, ze der zeit, do wir ez wol getuen mohten, ze chouffen haben gegeben vnserm lieben brueder(4), des vorgenanten Herborts sun vnd Dyemueden(5), seiner housfrowen, vnd ir chinden, vnsern hof halben ze dorf, als wir in gehabt haben ze Winchel, vnd den gorten hinder dem hof gar vnd den akher hinder dem hof gar, rehts aigens, vmb ahtzehn pfunt Wienner pfenninge, der wir gentzlich gewert sein, vnd haben ouch di selben pfenning vns vnd vnsern chinden ze bezzerm fruem, ouf di erde an geleit, den vorgenanten hof halben ze dorffe vnd den gorten vnd den akher hinder dem hof gar haben wir in gegeben mit allen dem reht, vnd wir daran gehabt haben, ledichlich vnd vreylich, ze versetzen, ze verchouffen vnd allen ir frumen damit ze schaffen vnd verzeichn vns sein, also, daz wir noch Herbort, vnser sun(6), den wir alain ze den ziten gehabt haben, dchain ansprach darouf nimmermer gehaben suln. Vnd sein ouch des vorgenanten guets ir gewern vnd scherm, als aigens reht ist. Vnd wan vnser sun ze seinen tagen niht chomen ist, setzen wir vns baidiv, vnd vnser guet, fur in ze scherm, als aigens reht ist, vntz vnser sun ze seinen tagen chomen ist, vnd in solich stet tuet, der sie genuegen mak. Daz dise red vnd diser chouf als gelobt vnd beschaiden ist an disem brief von vns stet vnd vnuerchert behalten werde. Daruber gebn wir den vorgenanten Wernhern vnd seiner housfrowen Dyemueten, disen brief ze sicherhait vnd ze vrchundt, beuestent vnd bestetigt mit des edeln herren, hern Hadmars jnsigel von Winchel(7), vnd mit hern Wernhers des Payrs jnsigel von Ruspach(8), di durch vnser bet ir jnsigel daran gehangen habent, wan wir aigens jnsigels niht haben. Deren sache sint gezivge: Chunrat(9), Rotolt(10) vnd Elbein(11), brueder von Pirboum, Vlrich Santplos(12), Hainrich von Portz(13), Wergant von Portz(14), Wernhart von Winchel(15), vnd ander erber leut genueg. Der Brief ist gegebn an sant Vlrichs tak nach Gots geburtte vber drivtzehn hundert iar, darnach in dem dritten iar."
          Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 54 (S 41), S. 72-73

          Original dating clausean sant Vlrichs tak

          Editions
          • Erstveröffentlichung.
          Secondary Literature
          • Keine Angabe.


          LanguageDeutsch

          Notes
          (1) Herbort I. von Winkel. - Winkl: Ein Dorf im GB Kirchberg am Wagram, nördlich der Donau, urk. 1141. Vgl. Weigl, Ortsnamen NÖ 7 (1975) 146. Siehe auch unten Urk 65-66!
          (2) Herbort II. von Winkel, Sohn des Vorigen.
          (3) Elisabeth, dessen Ehefrau.
          (4) Dieser Bruder wird erst später als "Wernher" bezeichnet. Dieser wird im Jahr 1309 als Schreiber des Eberhart von Wallsee noch eine wichtige Rolle in der Geschichte Schlägls spielen; vgl. Urk 79-80; kurze Zeit dürfte er auch Chorherr von St. Florian gewesen sein (UBLOE 5, 715 Reg.)
          (5) Dyemued (-et), Wernhers Ehefrau.
          (6) Herbort III. von Winkel.
          (7) Hadmar von Winkel, Adeliger; seine Mutter war Elisabeth; heiratete 1275 Berchta von Mistelbach, 1293 Anna, eine Tochter des Gundaker von Starhemberg; ist von 1283 bis 1318 urkundlich in Evidenz: Siebmacher, Wappen NÖ II. 578. - Topographie NÖ 2 (1885) 574 und 6 (1909) 360.
          (8) Wernher Pay[g]er zu Rußbach; (urk. seit 1303); seine Frau war eine Chunigunt. Er schenkt 1308 ein Gut Ponsee mit Kapelle dem Stift Herzogenburg: Vgl. Topographie NÖ 4 (1896) 216. - Fuchs, UB Göttweig 1 (1901) 243, Nr. 230 (am 17.3.1303 erwähnt). - Rußbach ist ein Markt im GB Korneuburg (urk. seit 1135): Weigl, Ortsnamen NÖ 5 (1973) 234.
          (9) Chunrad von Pirboum: Bierbaum am Kleebühel bei Winkl, GB Kirchberg am Wagram. Vgl. Topographie NÖ 2 (1885) 165f. - Weigl, Ortsnamen NÖ 1 (1964) 172. - Siebmacher, Wappen NÖ 1 (1983) 347. - Chunrat 1337 genannt im UB Göttweig; vgl. Fuchs, UB 1 (1901) 369, Nr. 392.
          (10) Rotolt von Pirboum, auch 1305, 1311 und 1313 (1318 Reinhard von Pirboum: Urk 101) in Evidenz: Vgl. Topographie NÖ 2 (1885) 166.
          (11) Elbein von Pirboum; wohl identisch mit dem 1318 genannten Elbein von Leutzenbach (Urk 101)
          (12) Ulrich Santlos, identisch mit Ulrich Santplos v. J. 1305 (Urk 66)
          (13) Heinrich von Portz: Parz/Porz bei Winkl (urk. seit 1141): Weigl, Ortsnamen NÖ 1 (1964) 215f. Heinrich auch 1305 in Evidenz.
          (14) Wergant von Portz, auch 1318 genannt (Urk 101).
          (15) Wernhart von Winkl; nur hier genannt.
          Places
          • o. O.
             
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