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Charter: Chartularium Sangallense 13 (1405-1411)  6682a
Signature: 6682a
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17. November 1394, Feldkirch
Graf Albrecht von Werdenberg-Heiligenberg verleiht den Brüdern Walter, Heinz, Rudolf und Hans Büchel von Rüthi das Fahr am Rhein beim Zufluss der Ill.  

Abschr.(C), 1812, einer Abschr.(B), 1777
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OrtsgemA Rüthi, U 1324-1.

  • Material: Papier
  • Dimensions: 42,5/27 cm.
    • notes extra sigillum
      • Rückvermerk: Copia vidimata des alten fahr brieffes zum Büchel bey st. Valentin 1394a).
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    Wier graff Albrecht von Werdenberg1 der alt herr zu Bludenz2 veruhrkunden und veriehen ofentlich mit dißem brieff allen dennen, die ihn ansehen oder hören leßen, das wier mit gutem willen und mit guter vorbetrachtung zu den zeiten und tagen, da wier es mit recht wohl gethun möchten nach recht unser ambtleut haben glichen und verglichen recht und redlich zu einem rechten erblehen nach erblehens recht den frommen knechten Wältin, Haintzen, Rüody und Hansen den Büchlen von Rüthy3 allen vieren gebrüöderen und ihren erben, ob sie nit weren, unser eigen fahr an dem Rhein4, genant zu dem Rhein zu st. Valentin5, also daß sie und ihre erben daselbst an dem Rhein, wo das waßer die Il6 in denn Rhein gadt, und dan hinauf und an die Senwis7 nun hinfüro ewiglich mit schyffen innert jezt ernambseten zihl und marcken mit üeberfahren nach bester gelegenheit macht und gewalt haben, doch mit der heiteren erleüterung, das sie die gedachten Büchel ihre erben und nachkommen an gemeltem fahr niemand summen irren noch zu keinem schaden bringen in kein wiß noch weg, sonder alsobald auch daselbst an dem Rhein leuth und guth überfahren sond und mögen. Es sol auch hierin einigerley gefahr nicht gebraucht werden, und sond wier noch unsere erben auch niemand von unsertwegen noch mit namen sonst niemands anderst die vorgenamten Büchel noch ihre erben und nachkommen an demselben fahr noch an steeg an weeg noch an keinem anderen nit hinderen, sonder ihnen entzwischen vorstehenden zihl und marken am füöglichsten ort außstellenen zu machen vergont sein solle, also daß sie daselbst mit klein und großen schyffen mögen fahren, wie es ihnen am nuzlichsten und besten ist ohne alle irrung und widerred. Darüber und als wier ihnen das zu erblehen verlichen hand, so haben sie uns geben zwey pfund pfenig zu erschaz ...b) uns nachhin ewiglich jährlich auf st. Martins tag vierzehen tag vor oder darnach richten und geben ...b) zehen schilling pffenig, wo sie das nit thäten, so wär uns das fahr zins fällig und wider an uns gefallen. Wier und unsere erben und der Schellenberg8 unsere veste innhalt, darzu das selb fahr gehört, sond auch die vorgenanten knecht die Büchel und ihre erben und nachkomen by dem vorgenamten fahr und by allen vorgeschribenen sachen beheben und darbey schirmen und dies erblehens und fahrrechts gute wahre tröster sein, wo und wie sie das immer nothürftig wärn, ohne alle gefährde etc. Und deßen zu wahrer urkunde und bestendiger ewiger sicherheit geben wier vor obgeschribener graff Albrecht den vorgenannten Wältin, Haintzen, Rüedi und Hansen und ihren erben dißen brieff darüber besiglet und für uns und unsere erben und nachkommen mit unserem eigen angehenkten insigel. Der geben ist zu Veldkirch9 an st. Fluris tag nach Christi geburt gezelt 1324 jahr.

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    Zum Datum: Das korr. Datum 1394 im Rückvermerk stimmt, da Albrecht III. v. Werdenberg-Heiligenberg erst 1382 Herr zu Bludenz wurde.


    Notes
    a 9 korr. aus 2.
    b Loch im Papier.
    1 Albrecht III. v. Werdenberg-Heiligenberg, 1367-1418.
    2 Bludenz, Vorarlberg.
    3 Rüthi SG.
    4 Rhein, Fluss.
    5 St.Valentin, Kirche in Rüthi.
    6 Ill, Fluss.
    7 Name abg.
    8 Schellenberg FL.
    9 Feldkirch, Vorarlberg.
    Places
    • Feldkirch
       
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