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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1399 III 09
Signature: 1399 III 09
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9. März 1399
Hartnid von Herzogenbirnbaum verkauft dem Stifte 3 Pfd. Wr. Pf. zu Engelmannsbrunn, Oberstockstall und Neustift bei Krems u. s. w., die er von Eustach von Scherfenberg erkauft hat, um 60 Pfd. Wr. Pf.
Source Regest: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 397
 

cop.
C, 422 nr. 665; D‚ 129 (bis)' nr. 123.

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      Ich Hartneid von Herczognpirpaum, ich Agnes sein hausfraw und alla ünser baider erben vergehen offenlich mit dem brief allen den di in sechent hornt oder lesent, das wir mit wolbedachtem mütt und mit gesampter hant, zu der zeit do wir es wolgetün machten,b verchauft haben unsers rechten frein aigen drew phunt und ainen wienner phenning gelts, die gelegen sind auf den nachgeschriben gütern gestifter holden dacz Englmarsprün auf dem Wogram: von erst Stephan Pleattel näun schilling und zwelif phenningc an sand Michels tag, ze weinachten ze weisat zwelif phenning, ze österen zwelif phenning und ze phingsten zwelif phenning; Ortolf Humel von ainer hofstat funfzig phenning an sand Cholmans tag; Mathes Vorster funf und sibenzig phenning von ainer hofstat an sand Michels tag; Erenreich Plankch fünfzehen phenning von ainer hofstat an sand Michels tag; darnach dacz Oberenstokchstal:d Frischnikele dreizzich phenning an sand Michels tag und daselbs von ainer padstuben sechzig phening an sand Michels tag und sechzig phenning auf sand Gorgen tag; darnach dacz der Neunstift: Ott Payr dreizzich phenning an sand Michels tag und neünzehen phenning an sand Gorgen tag, der Glür dreizzich phenning an sand Michels tag und neunzehen phenning an sand Gorgen tag. Und darzu haben wir verchauft auch unsers freien aigen, drei schilling und funf und zwainzich wienner phenning gelts die gelegen sind daselbs auf uberlend, das alles gelegen ist in Sand Stephans pharr auf dem Wagram oder wo das gelegen ist, als wir di egenanten güter und gült mit aller zuegehorung ze veld und ze dorf, gestift und ungestift, versucht und unversücht, mit allen eren nuczen und rechten das darzü gehört unversprochenlich in aigens gewer und rechten innegehabt und herpracht haben an all erbvogtey, und als di an uns kömen sind von dem erbern herrn herrn Eustachen von Scherffenberch, di wir von imf gechauft haben nach seines brifs sag, den wir in unser gewalt darumb haben; also haben wir dieselben gueterg und gült mit aller zuegehorung an all eribvogtey verchauft und geben den erwirdigen geistlichen herrn herrn Gerungen probst, herrn Stephan techant und dem convent ze Sand Pölten, iremh goczhaus und allen iren nachkomen daselbs umb sechzigi phunt wienner phenning, der wir genzlich von inn verricht und gewert sein ze rechten tegen und an all scheden, also beschaidenlich das si mit denj obgenanten gutern und gulten allen iren frum schaffen sullen als mit andern irs goczhaus gütern, verchaufen verseczen und geben wem si wellen, an allen irrsal. Wir sein auch derselben gütter und gült mit aller zuegehorung ir recht geweren und scherm für all ansprach als freis aigen recht ist und des landes ze Osterreich; get inn aber daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewunnen von wem das wer‚ allen den schaden den sï des nement, wie der schadk genant ist, das sullen wir inn alles ausrichten und widercheren an allen iren schaden, und sullen si das haben dacz uns unverschaidenlich und auf all unsern gütern, es sein eribguter oder varund gütter, wie die genant sind, dil wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Osterreich oder wo wir di haben, wir sein lebentig oder tod. Und der sache des chaufs so gib ich obgenanter Hartneid fur mich und mein erben den obgenanten herren ze Sandpolten, demselben goczhaus und allen iren nachkomen daselbs den brief zu ainem waren urkund besigilten mit meinem anhangundenm insigil; und der sach sind gezeugen di erberen Fridreich der Schifer diezeit richter ze Sandpolten und Erasem der Hunger purger daselbs mit iren zwain anhangunden insigln, in und iren erben an schaden, di wir vleizziklich darumb gepeten haben; wan ich obgenante Agnes selb aigens insigls nicht enhet, darumb so verpind ich mich und mein erben mit unsern trewn under des vorgenantenn Hartneyds meins wirts insigl, alles das genzlich stet ze haben das vor an dem brif geschriben stett; der geben ist am suntag ze mittervasten, nach Kristi gepurd dreuzehenhundert jar und in dem newn und newnzigistem jarr.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 397-399
      Editions
      • Duellius, Exc. Gen. 89 nr. 59 (Protokoll und Zeugenkatalog aus D).


      Notes
      1a aller D. b mochtn D. c 9 ß 12 lb D. d Obernstokchstul C, obern Stokhstall D. e Frisch Nicll D. f D, inn C. g D, gwer C. h fehlt D. i seczig C, 6 D. j D‚ dem C. k derselb D. l das D. m D, angehangundem C.n vorigen D.1 Ueberschrift: Ulreichschirchen. Umb III tal. den. gelts in der pharr Sand Stephans auf dem Wogram.
       
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