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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1365 II 02
Signature: 1365 II 02
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2. Februar 1365
Otto Mörl verkauft dem Stifte einige Gülten zu Stadelberg, die er von demselben zu Burgrecht hatte.
Source Regest: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 608
 

cop.
B, 88 nr. 136; D, 106' nr. 95.

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    Ich Ott der Moerl, ich Chunigunt sein hausvrowe, ich Ortolf der Moerl sein sun, ich Stephan von Embreinstorf, ich Ameyea desselben Stephans hausvrowe und all unser eriben vergehen und tuen chunt allen den di den brief an sehent oder hoernt lesen, die nu lebent und hernach chuenftig sind, das wier mit gueter vorbetrachtung, mit guetlichem willen, mit gesampter hant, ze der zeit da wier es mit recht wol getuen mochten, recht und redlich verchoueft haben zwelif emmer weins perchrechtes gelegen an dem Stadelperg und fuemf viertail weingarten da selb gelegen und vierzig wienner phenning geltes gelegen datz den Stainprechenb auf ainer hofstat und fumf metzen habern geltes marichfueter gelegen an dem Puechschachen und ain halbs phunt wienner phenning geltes gelegen auf ainem hof anc dem Guetenekk, und das wier alles ze puerkchrecht gehabt haben von dem gotzhaus ze Sand Poelten und auch dem selben gotzhaus jerlich davon gedient haben ain halbs phunt und achthalben wiennaerd phenning ze rechtem puerkchrecht: dew vorgenannten gueter und guelt mit allen den nuetzen und rechten als wier di unversprochenlich in puerchrechtes gewer herpracht haben, haben wier verchouft und geben umb neun und zwainzigch phunt wienner phenning und umb ain halbs phunt phenning, der wier aller genzlich verricht und gewert sein, dem erwierdigen und geistlichen herren hern Vlreichen dem Veyrtager probst des gotzhaus datz Sand Poelten und dem convent gemainlich daselbs fuerbas ledichlich und freilich ze haben und allen iern frumen da mit ze schaffen, als in und ierm gotzhaus dase wol choem und füeg an allen chrieg und ierrsal. Auch sein wier der obgenanten guelt und gueter ier recht gewer und scherm fuer alle ansprach, als puerchrechtes recht ist und des landes recht ze Oesterreich. Wer aber das in fuerbas dar an icht ab gieng mit recht, oder ob sew icht chrieg oder ansprach dar an gewunnen, von wem das wêr, das schullen wier in alles ausrichten ablegen und widercheren an all ier mue und auch an allen iern schaden; und schullen si das haben auf uns unverschaidenlich und auf allem dem guet das wier haben in dem land ze Oesterreich oder wo wier das haben, wier sein lebentig oder tode. Des ze uerchuend geb wier den brief versigelt mit mein obgenanten Otten des Moerleins und mit mein Ortolfs des Moerleins und mit mein Stephans von Embrestorf insigeln. Der sache sind auch zeug Seifrid der Sicherpekch und VIreich der Chluppinger mit iern insigeln durch unser vleizzigen pet willen, in an schaden. Geben nach Christes gepuerd dreuzehen hundert jar darnach in dem fumf und sechzigistem jar, an unser vrowen tag ze der liechtmezze.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 608-609

    Original dating clausean unser vrowen tag ze der liechtmezze



    LanguageDeutsch

    Notes
    1a Dinei D. b Stainprechern D. c in D. d fehlt in D.e fehlt in D.1 Ueberschrift in B: Otten brief des Moerlains umb zwelif emmer weins andem Stadelperg.
     
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