Der deutsche Bauernkrieg - Jahr 1525 Januar bis Juli, Nr. D. , S. 237
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Der deutsche Bauernkrieg - Jahr 1525 Januar bis Juli, Nr. D. , S. 237



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/en verordneten Räten von den Stelten Basel, Straßburg, Brv- sach, Offenburg daselbst, oder zu Straßburg by einandern versamlet, unsern gnedigen und günstigen Herren zu Handel Uff hüt dato hat uns unser Mitbruder, Müller Hanns, Oberster uff dem Schwartz- wald ernstlich Bottschaften zugesandt, uns anzeigen lassen, wie er sämpt
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seinem Husen von den Graven von Fürstenperg, denen von Schellen- berg und anderni Adel zu Bar und uf dem Schwarzwald, auch von denen von Radolfszell und Villingen genötiget und getrengt werde und uns deßhalben bv unsern Eydspstichten ermant, ihnen Hüf und Bistand zu bewisen. So es sich aber nach Vermag des Anlaß, von enwern Gnaden und Gunsten gemacht, uns nit geburen will, ihnen zuzeziehen; ist an euwer Gnad und Gunsten unser ernstliches Ge- bitt und Begern, semlichs gegen ob angeregten Herren und Adel ohne Verzug abzeschaffen und ihnen zu schriben ihrs Fürnemens abzuston, darmit unser Mitbruder (wie wir) auch disen Anlaß haben mögen, als den ihre Gesandten auch zugesagt. Denn wenn sie nit abstundent, werden wir verursacht, tut unserer Eidsvftichten, ihnen hilflich zu sein und gegen jene fürnemen müssen, des doch wir lieber vertragen. Haben ewer Gnaden und Gunst guter Meinung nit bergen wollen, denn euwern Gnaden und Gunst willig Dienste zu bewisen, find man uns alle Zit bereit. Und wiewol wir uns keins Abschlags ver- sehen, begeren doch wir verschriben Antwurt herwider, uns darnach wissen zu halten. Datum uff den l3. Tag des Monats Iuni An. 25. Hanns Hammerstein von Fürenbach,
Oberster im Amt Röttlen. Cleuwin Rüdi von Malderdingen,
Oberster im Amt Hochberg. Hans Zvler, Oberster im Talgang und am Kayserstuhl, sampt andern Hauptleuten und Toppelseldnern.
tN6XXVIl Abt Georgiuö von Murbach, und Luders an die Stadt Basel.
(13. Juni 1525.)
Von Gotts Gnaden Georius, AM zu Murbach und Luders.
Uns haben F. D. unsers gnedigesten Herrn Landvogt, Regenten und Mät im obeni Elsaß uff unser lieb und gut Fründ, der Stetten Zü- rich, Bern, Ewer (nemlich Basel), Solothurn und Schaffhusen Rats- und Sendboten Ewer Schriben, ein Abscheid, so dieselben der gegen- wättigen Uffruren halben abgeredt überschickt, und darbu denselben
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antzunemen geschriben und gebetten. Wiewol uns nun derselbig us mehr dann einer Ursach- überlegen und beschwerichen, jedoch gemeiner Eidgenoßschaft zu Eren und Gefallen und der Sach zu gut. so wol len wir den bemelten Abscheide, inmaßen wie die Herren vom Regi ment , derglichen die von der Riterschaft und Adel des Elsaß und Sunggaws, zu denen wir bisher gehört haben und mit ihnen bar- komen sein, annemen, halten und vollziehen. Haben auch daruff, wie sich unsers Theils halben geburt, die Verschribung und Vergleitigung versertiget, welche wir euch hiemit nach vennög obgemelts Abscheids zu schicken« Das wir euch nit verhalten wollen. Dann euch Früntschaft und nachpurlichen Willen zu bewisen, sein wir geneigt. Datum den 13. Tag Iuny An. 25.
Der deutsche Bauernkrieg (Google data) D. , in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DeutscheBauernkrieg/dcfc582b-ba6e-4bee-a60b-b19951f39c0f/charter>, accessed 2025-05-04+02:00
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