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Charter: Urkunden I B 15
Signature: I B 15
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1459 März 13
Heinz Grawe, gesessen im Dorf Erlabrunn, und seine Frau Kathrin bekennen, dass sie kraft dieses Briefes zu Erbbestand haben von Lorenz Zimmermann (Zymerman), Priester, Kaplan des Spitals zu Lohr, mit Wissen und Erlaubnis der beiden Grafen Philipp von Rieneck, Lehensherren des Spitals, 2 Morgen Weingarten zu Erlabrunn am Neuenberg oberhalb des Brunnens, den bisher er und ein jeglicher Kaplan innehatte und in Bau hielt, mit allen Rechten, wie sie das Spital hatte, aber nicht zehntfrei: der Garten bringt jährlich zwei Eimer einfachen (gemeins) Weins, Erlabrunner Maßes, der auf ihm wächst, oder, wenn kein Wein wüchse, zwei Eimer eines anderen Weines. Diesen Wein reichen und zahlen sie jährlich auf Martini nach Lohr. Würden sie säumig und kämen die 2 Morgen in „Unbau“, dann setzen sie als Pfand einen angrenzenden Weingarten, an der niederen Seite an Heinz Horn anstoßend, der angegriffen, versetzt oder verkauft werden darf, bis die Gült abbezahlt ist. Sie versprechen Einhaltung und verzichten auf alle Einsprüche. Wenn sie den Weingarten verkaufen wollen, können sie das mit Genehmigung des Herrn Lorenz oder seiner Nachfolger als Lehensherren tun und werden Handlohn davon geben. Sie bitten Georg (Jorg) Voit von Rieneck, Amtmann zu Karlburg, um Besieglung, was dieser tut. Gegeben (1459) am Dienstag nach dem Sonntag Judica.
Source Regest: Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559, hg. v. d. Stadt Lohr a.Main, Lohr 2011
 

orig.
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SALI B 15

  • SealAnhängend; schlecht ausgeprägt.
    • Graphics: 

      cop.
      PfA Lohr, 01.1 Fasz. G. Höflings Geschichte des Spitals, Abschrift von G. Höfling (= Amrhein, Archivinventare S. 428 Nr. 67)

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        Archivvermerke: Die Güter sind nicht frei und zehend auch geben solche Handlohn (16. Jh.) – Inhaltsangabe durch G. Höfling. – Zeitgen. Inhaltsangabe. – Archivsignaturen. – Auf eine Abschrift weist die Angabe fol. 65 hin.
        Vgl. 1588 März 25 (SAL I B 34).
         
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