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FondSalzburger Landschaft Urkunden
< previousCharters1403 - 1800
Charter: 1
Date: 1403 V 20
AbstractDie Ritter, Knechte und Städte der Salzburger Landschaft, nämlich Ulreich Nustorfer, Wolfhart von der Alben, Chu{e}nrat Wißpeckch, Jacob Turna{e}r, Friedreich Zu{e}nngel, Ulreich von Weispriach (1), Nicla Purkchart, Asm von Weißpriach, Hanns Laiminger, Ulreich Velba{e}r d. J., Michel Hawnsperger, Charel Trawner, Albrecht Scheller, Hanns Trugsa{e}zz, Wolfhart U{e}bera{e}ckher, Rudolf Trawna{e}r, Chu{e}nrat Newnchircher, Christan Nustorffer, Mertt von der Alben, Stephan Lampotinger, Friedreich Lampotinger, Mertt Hawnsperger, Friedreich Panichner, Wilhalm von Wenns (2), Seybot Stru{e}del, Ulreich Strazzer, Ha{e}rttel der Aschacha{e}r, Strazzer, Gebhart Aschacher, Hainreich Strazzer, Pawl Gerspewnter, Hanns Schefherrn, Engelprecht Gersteter, Chu{e}nrat Schefherrn, Hanns Hunt, Wina{e}ber Jo{e}chlinger, Ortolf Jo{e}chlinger, Chu{e}nrat Graf von Schernperg (3), Chu{e}nrat Grafenperger, Hanns Mosa{e}r, Ru{e}pprecht Intzinger, Peter Golsa{e}r, Eberhart Jo{e}chlinger, Hanns Tanhawser, Ortolf Pawmburger, Ortolf Noppinger, Hanns Hu{e}nnkerl, Ha{e}rttel Zella{e}r, Steffan Sittleinstorffer, Christan Ta{e}wsenperger, Jacob Geschu{e}rr, Wernhart Wa{e}rleich, Hanns O{e}dsa{e}r, Wolfhart Aufhaimer, Jacob Pettinger, der Richter, die Bürgermeister und die Bürger der Stadt Salzburg und die Bürger der Städte Lauffen (4), Tittmaning (5), Ha{e}llein (6) und Rastat (7) schließen angesichts der Unterdrückungen, die sie unter den verstorbenen Erzbischöfen Pilgrim [II.] und Gregor erdulden mussten, einen Bund gegen weitere Unterdrückungen durch die künftigen Salzburger Erzbischöfe. Sie verwehren sich insbesondere gegen hohe Steuern als Folge von zu hohen Abgaben nach Rom, gegen die nicht erfolgte Ausgabe von Lehengut an die Erben verstorbener Lehenleute und gegen die erzwungene Verheiratung und eine finanzielle Mehrbelastung von Witwen und Waisen. Sie bitten den neuen Erzbischof [Eberhard III.], alle Landsassen bei ihrem eren und nutzen und bei allter guter gewonhait zu belassen und den Landständen darüber eine durch das Erzstift und das Domkapitel besiegelte Urkunde auszustellen, andernfalls wollen sie ihm geschlossen die Huldigung verweigern. Bricht ein Erzbischof diese verbrieften Rechte der Landstände, soll zunächst eine gütliche Eingung versucht und bei einem Scheitern das Recht vor Gericht eingeklagt werden können.

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Charter: 2
Date: 1403 V 23
AbstractDer Erwählte Eberhard [III.] von Salzburg verspricht seinen Rittern, Knechten und Bürgern aufgrund der grozz gebrechen und beschwarung unter seinen Vorgängern Pilgrim [II.] und Gregor, die Rechte der Landstände zu achten und diese künftig nicht höher als üblich zu belasten. Im Gegenzug sollen sie ihm und der Kirche Salzburg gehorsam dienen.

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Charter: 3
Date: 1466 IV 21
AbstractPapst Paul [II.] bestätigt den Gefolgsleuten der Salzburger Kirche den Erwählten Bernhard als Erzbischof ihrer Kirche und weist sie an, ihm die gebotene Treue zu erweisen, andernfalls verfallen sie einer Strafe wegen Rebellentums.

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Charter: 4
Date: 1479 III 9
AbstractKaiser Friedrich III. ruft die Stände des Hochstifts Salzburg auf, Erzbischof Bernhard zur versprochenen Resignation zugunsten des Erzbischofs Johannes von Gran (1) zu bewegen und ihm im Weigerungsfall jede Unterstützung zu versagen.

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Charter: 5
Date: 1485 XII 5
AbstractErzbischof Johann zu Gran (1), Administrator des Stifts Salzburg, bestätigt die Ritter und Knechte des Erzstifts in ihren Freiheiten.

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Charter: 6
Date: 1490 V 6
AbstractErzbischof Friedrich [V.] von Salzburg bestätigt die Ritter und Knechte des Erzstifts Salzburg in ihren Freiheiten.

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Charter: 7
Date: 1516 V 9
AbstractKardinal Mathias von Gurgkh (1), Koadjutor und Successor des Stifts Salzburg und kaiserlicher Statthalter in Italien, bestätigt, von Erzbischof Leonhard von Salzburg mit Einverständnis der Landschaft des Erzstifts die zwei Landgerichte [Flecken] Mulldorf (2) und Tittmaning (3) auf Lebenszeit erhalten zu haben. Er sichert zu, die dortige gemeine Landschaft des Stifts, die Pfleger, Richter, Amtleute, Bürgermeister, Räte und Gemeinden, alle Einwohner sowie alle Untertanen der Schlösser, Städte, Land- und Vogtgerichte und der Ämter zu Mühldorf und Tittmoning in ihren Freiheiten und Privilegien zu belassen, sie weder mit Aufbot, Stewern, Lanndraisen oder anderen Neuerungen zu beschweren und dem Erzstift keinerlei Rechte zu entziehen. Nach seinem Tod sollen die beiden Flecken an den Erzbischof zurückfallen.

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Charter: 8
Date: 1526 VI 8
AbstractErzbischof Mathias von Salzburg und die Vertreter der Landschaft bestätigen, dass die Herzöge Wilhelm [IV.] und Ludwig [X.] von Bayern 4000 Gulden [1 Gulden zu 60 Kreuzern] zur Deckung der Kriegsschulden bar geliehen und in der Stadt Munichen (1) durch den Rentmeister Caspar Perndorffer an den erzbischöflichen Verwalter in Muldorf (2), Rudbrecht Hirschawer, 3000 Gulden haben aushändigen lassen. Die restlichen 1000 Gulden erhalten Erzbischof und Landschaft nach Unterzeichnung dieses Schuldbriefs. Das Geld soll acht Tage vor oder nach dem 29. September [St. Michael] zurückbezahlt werden.

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Charter: 9
Date: 1800 III 14
AbstractErzbischof Hieronymus von Salzburg bestätigt der bereits unter Erzbischof Paris gegründeten Universität zu Salzburg einen Dotations-Fonds für die Unterhaltungskosten, wofür laut Vertrag vom 30. September 1790 eine Stiftungssumme von 100.000 Gulden beschlossen worden war. Der Dotations-Fonds finanziert sich aus Zinseinkünften aus dem Privatvermögen des Erzbischofs, aus jährlichen Beiträgen der Landschaft in Höhe von 3200 Gulden und aus 60.000 Gulden, die die Domkustorei 1790 als Zahlung an die erzbischöfliche Kassa zugesagt hatte und welche nun samt Zinsen komplett eingegangen sind. Die 100.000 Gulden stehen damit ab 1801 der Universität zur Verfügung, die jährlichen Zahlungen der Landschaft werden eingestellt. Aus dem Stiftungskapital soll zudem künftig eine Bergakademie nach dem Vorbild der Akademien in Schemnitz (1) in Ungarn und Freiberg (2) im Kurfürstentum Sachsen finanziert werden. Sollte die Universität ihren Betrieb einstellen, fällt der Dotationsfonds an die Bergakademie, sollte sich dies als unmöglich erweisen, an das St. Johann Spital, das Waisen- und Gebährhaus und die Irrenanstalt in Salzburg. Die Handhabung der Stiftung obliegt dem Erzstift, dem Domkapitel und der salzburgischen Landschaft. Das vorliegende Instrument wird vierfach ausgefertigt [geheimes Archiv d. Erzstifts, Domkapitel, Landschaft, Universität]. Mit eigenhändiger Unterschrift von Erzbischof Hieronymus, Domdekan Graf von Waldstein, Domherr und senior Carl Graf von Daun und Hofkanzler von Bleul sowie dem Schreiber Diller

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