useridguestuseridguestuseridguestERRORuseridguestuseridguestuseridguestuseridguest
Charter: Urkunden der Benedictiner-Abtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien, ed. Hauswirth, 1859 (Google data)  CCCCXXVI.
Signature:  CCCCXXVI.

The transcription and metadata of this charter are scanned by a OCR tool and thus may have low quality.

Zoom image:
Add bookmark
Edit charter (old editor)
99999999
1412, 3. Junl, Wien. — Der Stadtrichter Wolfgang Purkchartsperger rerge- wehrt dem Juden Hetschel seine Schuldforderung an Frau Gertrud Wal ich auf deren Haus in der Kärntnerstrasse zu Wien nach den zwei Burgrechten, die schon vorher darauf verschrieben sind.
Source Regest: Urkunden der Benedictiner Abtei unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien vom Jahre 1158 bis 1418, Nr. CCCCXXVI. , S. 542
 

ed.
Current repository
Urkunden der Benedictiner Abtei unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien vom Jahre 1158 bis 1418, Nr. CCCCXXVI. , S. 542

    Graphics: 
    x

    CCCCXXVI.

    schon vorher darauf verschrieben sind.

    Ich Wolfgang der Purkchartzperger, zu den zeiten Statrichter ze Wienn, vergieh offenleich mit dem brief, das fur mich chom in die purgerschrann ze Wienn, do ich sas an offen gericht, Hetschel der Jud, Eysakchs Sun von Ncwnburg, vnd chlagt mit vorsprechen auf die vbertewrung auf frawn Gedrauten, Barbaren irer Tochter, Hanneen des Walichs irs Suns vnd Michels des Schennkchen irs aydems Haws, gelegen in der Chernerstrazz zeWienn zenechst dem Haws, das weilnt Chunrats von Schintta ist gewesen, vber die zway Purkchrecht, die vor darauf verschriben sind, vmb Newntzig phunt wienner pheuning, die sy im vnuerschaydenleich gelten solten, vnd vmb allen den gesuech, der daraufgegangen wer, dafur sy im die vor genant vbertewrung ze phannt gesatzt hieten nach des Satzpuchs sag datz den Schotten ze Wienn, vnd klagt nach desselben Puechs sag als uerr, vntzeruach allen fürboten vnd ze wissentun die vorgenant vber tewrung mit rechtem nottayding erlanngt vnd behabt vor offem ge richt. Do wart gefragt, was Hecht wer. Do geuil mit frag vnd mit vrtail, mir solt der vorgenant Hetschel der Jud mein Recht geben, das hat er •getan, vnd solt ich in der egenanten vbertewrung seins phannds gentzleich gewaltig machen vnd an die gewer setzen. Das han ich auch getan, also, das er mit derselben vbertewrung furbas allen seinen frumen schaffen sol vnd mag mit verchauffen oder mit versetzen, wem er well, an allen Irrsall, so uerr, das er hauptguts vnd gesuechs gantz vnd gar douon verrichtet vnd gewert weide. Vnd solt ich im des mein vrchund geben. Vnd des ze vrkund gib ich im den brief versigilten mit meinem anhangundem Insigil. Der brief ist geben ze Wienn nach Kristi gepurd viertzehenhundert Jar darnach in dem zweliften Jare, des nechsten freytags nach Gotzleichnamstag.

    Original auf Pergament mit Siegel. — Hormayr, Wien, Abtheilung I. Bd. II, Urkunden pag. 94, Nr. 85.

    527

    CCCCXXVÜ.

    1413,16. Jänner, Wien. — Wolfgang I'nrkchartsperger, Stadlriehter zu Wien,

    spricht dem Martin Welser das dem Schottenkloster dienstbare Haus Johanns

    des Meixner in der Ofenlucken vor dem Widmerthor auf Grund einer darauf

    haftenden Schuldforderung zu.

    Ich Wolfgang der Purkchhartzperger, zu den zeiten Statrich- ter ze Wienn, vergich offenleich mit dem brief, das für mich kom in die pQrgerschrann ze Wienn, do ich sas an offem gericht, Mert Welser vnd klagt mit vorsprechen auf die vbertewrung auf Починен des Meichsner vnd seiner hausfrawn Agnesen Haws vnd swas dar- tzue gehöret vher das Purkchrecht, das emaln darauf ist, das do leit in der Ofenlukehen vor Widmertor ze Wienn zenechst Nielasen dem Ziegelprenner, vmb Sechs phunt wienner phenning, die si im paide vnuerschaidenleich gelten solten vnd dafür sy im das vorgenant Haws mit seiner zuegehorung ze phannt gesatzt hieten nach des Grunt- puchs sag datz den Schotten ze Wienn, vnd klagt nach desselben Puechs sag als uerr, vntz er in nach allen fürboten vnd ze wissentun das vorgenant Haws vnd swas dartzue gehöret mit rechtem nöttay- ding anerlanngt vnd behabt vor offem gericht. Do ward gefragt, was Recht wer. Do geuiel mit frag vnd mit vrtail, mir soll der v»r- genant Mert der Welser mein Recht geben, das hat er getan, vnd solt ich in des egenanten Hawses vnd swas dartzu gehöret seins phanntsgentzleich gewaltig machen vnd an die gewer setzen. Das han ich auch getan, also, das er mit demselben haws vnd seiner zuege horung fúrbas allen seinen frumen schaffen sol vnd mag mit ver- chauffen oder mit versetzen, wem er well, an allen irrsal, so uerr, das er des obgenant seins geltes alles gantz vnd gar dauon verrichtet vnd gewert werde. Vnd solt ich im des mein vrchund (geben). Vnd des ze vrchund gib ich im den brief versigilten mit meinem an- hangundem Insigil. Der brief ist geben ze Wienn nach Kristi ge- purd viertzehenhundert Jar darnach in dem dreytzehenten Jare, des nechsten Montags vor sand Anthonytag. Original auf Pergament mit Siegel.

    :l2s

     
    x
    There are no annotations available for this image!
    The annotation you selected is not linked to a markup element!
    Related to:
    Content:
    Additional Description:
    A click on the button »Show annotation« displays all annotations on the selected charter image. Afterwards you are able to click on single annotations to display their metadata. A click on »Open Image Editor« opens the paleographical editor of the Image Tool.