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Charter: Bürgerspital - Urkunden (1264-1843) 54
Fonds > AT-WStLA > HABsp > 54
Signature: 54
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1328 VIII 24
Pericht, hern Otten witib des Vez/zmans, dem got genad, ... beurkundet ... daz sie mit guetem rat ... allez ihr geschaeft geschaffet hat: des ersten durich ihr und durich aller ihrer vo/edern sei willen ... zechen phunt Wienner phenning und zwai fueder weines auz ihrem weingarten in der Waligris hintz den Minnern Pruedern, do sie ligen wil ... , hintz Sand Stephan, [34] den cho/erherren zwai phunt phenning und hintz Sand Michel zwai phunt und . . hintz den Schotten ... , den Predigern, . . den Augustinern und hintz dem Heiligen Gaeist, an ein igleich stat, zwai phunt phening; hintz Sand Lo/erentzen, hintz Sand Jacob, hintz den paiden Sand Nicla, hintz der Himelpo/erten, hintz Sand Chlar, hintz Sand Maria Magdalen, auf ain isleich1chlo/ester, zwai phunt phenning, und ihrer swester Penditten der Chlebaerinne die acht phunt geltes in dem Pankenperig, daz si die sol haben unverchumbert untz an iren to/ede, nach diesem sullen seu gevallen auf der Ausstellerin aidem Hainreichen den Snaetzlein und der Ausstellerin tochter Marigreten, sein hausvrawen, daß diese die acht phunt geltes sullen haben ... untz an iren to/ede, ob si seu vo/er ehafter no/et verspo/ern mu/ogen, und nach ire to/ede ... sullen sie gevallen in der purger Spistal1ze Wienne, den siechen ze pezzerunge irer pfruent; waer aber, daz ihre Schwester Penditte überlebt den aidem der Ausstellerin und deren Tochter, so sollen die 8 Pfund in dem Pankenperg nach dem Tode der Schwester auch gevallen in der purger Spital ze Wienne ... Außerdem schafft sie ihrer dienerinn Elspeten vier phunt phenning und ein fueder weines; alle ihre chlainde, ez sei gewant oder silbergeschierr, soll man verchauffen und sol daz arm laeuten geben, durich ihrer sel willen; danne alain ihre drei silberein guertel, der sol man die pezzeren geben ihrer swester Jaevten von dem Chalnperige und die andern ihrer swester Mattzen der Ruchendorfferinne, die dritten ihrer swester Chunigunden der Wupelspergerinne. So schafft sie allez ihr guet, ez sei purchrecht oder perchrecht oder verlechent guet, und alle ihre beraitschaft, swie so daz genant ist, ihrem aidem Hainreichen dem Snaetzlein und ihrer tochter Margreten, seiner hausvrawen, und iren erben ... und befiehlt in ditz geschaeft auf ire trewe ze volfuern, als si got sullen antwu/erten an dem jungistem tag ... Daruber gibt sie diesen prief ... , versigelten mit ihrem insigel und mit ihres aidems insigel, Hainreiches des Snaetzleins, mit ihres geswein insigel, hern Jansen von Wupleinsperch und mit hern Hermannes insigel des Snaetzleins, und mit hern Hermannes insigel, der Ruedolfinne eninchel von Sand Pölten, und mit hern Chunrates insigel, des erbern herren schreiber hern Dietreichs von Pilichdorf, marschalich in O/estereich, dem got genade ... Gegeben nach Christes gepu/erde dreutzehenhundert jar, in dem achtundzwaintzigistem jar, an sand Bartholomeus tag.
Source Regest: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/5, Nr.54
 


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Wiener Stadt- und LandesarchivFrühere Signatur: (Bürgerspitalakten) ad XV. 35.

  • Sealsechs Siegel an Pergamentstreifen fehlen bis auf kleine Klümpchen, erkenntlich ist noch ein Randstückchen vom Siegel Hermanns, des Enkels der Rudolfinne; Beschreibung und Bild dieses Siegels s. bei Franzenshuld, Die Siegel des Wiener Stadtrates, S. 12, Fig. 3.
  • Material: Pergament
  • Dimensions: 173 : 288 mm
    • notes extra sigillum
      • Rückenvermerke: ein Vermerk des 14. Jahrhunderts radiert, an dessen Stelle das des 15. Jahrhunderts: Pannkenperg pro viij t dn; darunter: O 16.
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     Stiftung an die ChorherrenHimmelpfortkloster


    LanguageDeutsch

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    • General: 
      • Stiftung an die Chorherren
      • Himmelpfortkloster
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