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FondWien, Dominikaner (1278-1437)
  1. Stiftsgeschichte
  2. Konvent in Wien I. Postgasse 4, gegründet 1226 von Herzog Leopold dem Glorreichen mit der Marienkirche vom hl. Rosenkranz, vulgo Maria Rotunda, welche seit 1783 zugleich Pfarrkirche ist. Die Pfarre selbst ist dem Wiener Konvent inkorporiert. (...) Bis 1880 besetzte der Orden die Lehrkanzel für thomistische Dogmatik an der k.k. Universität Wien. (...) Kurze Zeit (vor 1554) hatten die Dominikaner auch das Kloster der Karmeliter in Wien, I. Am Hof, im Besitz (nachher Jesuiten).

  3. Bestandsgeschichte
  4. Am 4. Febr. 1575 befahl Erzherzog Karl als Statthalter der niederösterreichischen Lande den Klosterräten die Beschreibung aller Privilegien, Urbare und "brieflichen urkunden" im Augustiner-, Minoriten- und Dominikanerkloster zu Wien. (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I. Abt., I. Bd. Nr. 1153.) (...) Der Dominikanerprior fertigte die Kommissäre mit "hitzigen, schimpflichen und ungebührlichen worten" ab, allein am 25. Okt. 1575 erneuerte Kaiser Rudolf II. den Inventarisierungsbefehl, (Ebendort, Nr. 1161.) und die Dominikaner mußten schließlich am 28. Juli 1578 die Inventarisierung zulassen. (Ebendort, Nr. 1191.)Ein am 11. März 1869 mit der Hofbibliothek durchgeführter Archivalientausch brachte dem StA. eine Bereicherung des Bestandes der niederösterreichischen Klosterarchivalien. Unter den 477 von der Hofbibliothek abgegebenen Urkunden entstammten 73 Stück niederösterreichischen Klosterarchiven, davon kam eines aus dem Archiv der Dominikaner zu Wien.

  5. Folgende Ausführungen zur Stiftsgeschichte sind aus:
  6. Walther Latzke: Die Klosterarchive, in: Inventare österreichischer staatlicher Archive. V. Inventare des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. Dritter Band des Gesamtinventars. Wien: 1938, S. 322 und 366.

    Alfons Zák: Österreichisches Klosterbuch. Statistik der Orden und Kongregationen der katholischen Kirche in Österreich. Wien, Leipzig: 1911, S. 148.

  7. Benützte Editionen/Regestenwerke
  8. HHStA, Repertorium XIV/4.