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FondWien, Minoriten (1476-1517)
Bestandsgeschichte

Folgende Ausführungen zur Stifts- und Bestandsgeschichte sind aus: Gerhard Winner: Die Klosteraufhebungen in Niederösterreich und Wien. Wien, München: 1967, S. 190.Walther Latzke: Die Klosterarchive, in: Inventare österreichischer staatlicher Archive. V. Inventare des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. Dritter Band des Gesamtinventars. Wien: 1938, S. 322 und 386. Alfons Zák: Österreichisches Klosterbuch. Statistik der Orden und Kongregationen der katholischen Kirche in Österreich. Wien, Leipzig: 1911, S. 182. Konvent zur allerhl. Dreifaltigkeit zu Wien VIII. Alserstraße 17. Ursprünglich in der Stadt, Wien I. am Minoritenplatz, bei der Kirche zum hl. Kreuz (Kirche zu Maria Schnee in der Schottenpfarre) vom hl. Leopold dem Glorreichen 1224 gegründet und von Italien besetzt ("Die wälsche Kirche"), hatte es schon im 14. Jh. eine tüchtige Klosterschule für die Zöglinge des Ordens.Am 1. Mai 1784 bezogen die Minoriten die Räumlichkeiten des aufgelassenen Wiener Trinitarierklosters, da sie ihr Stadtkloster, das zur Unterbringung der niederösterreichischen Regierung ausersehen war, verlassen mussten. Nun wurden sie mit der Leitung der dort neuerrichteten Pfarre an der Dreifaltigkeitskirche (Patron Religionsfond; 1 Pfarre, 4 Kooperatoren) betraut, wohin auch die niederösterreichische Landesgebäranstalt eingepfarrt war. Am 4. Febr. 1575 befahl Erzherzog Karl als Statthalter der niederösterreichischen Lande den Klosterräten die Beschreibung aller Privilegien, Urbare und "brieflichen urkunden" im Augustiner-, Minoriten- und Dominikanerkloster zu Wien. (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I. Abt., I. Bd. Nr. 1153.) Schon am 19. April 1575 legte der Klosterrat ein "Verzaichnus aller dieser zeit bey dem gottshauss Sanctae Crucis oder den Minoriten genanndt, stifftprieflicher urkunden und dergleichen brief so anno 1575 den 15. Aprilis registriert und inventiert worden" vor. (Ebendort, Nr. 1154.)1844 erhielt die niederösterreichische Provinzial-Staatsbuchhalterei von der Klosterratsregistratur 8 Stück Inventarien über die Pfarren Achau, Mödling und Perchtoldsdorf und die Klöster St. Andrä, Melk, Seitenstetten, Schotten und Minoriten in Wien. HHStA, Repertorium XIV/1 und XIV/4.