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FondSt. Leonhard am Forst, Pfarre (1305-1537)
Bestandsgeschichte

Folgende Ausführungen zur Pfarr- und Bestandsgeschichte sind aus: Gerhard Winner: Die Klosteraufhebungen in Niederösterreich und Wien. Wien, München: 1967, S. 99.Walther Latzke: Die Klosterarchive, in: Inventare österreichischer staatlicher Archive. V. Inventare des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. Dritter Band des Gesamtinventars. Wien: 1938, S. 487f. Diese Pfarre war schon mit der Urkunde König Friedrichs des Schönen vom 1. Mai 1322 der Kartause Mauerbach inkorporiert worden. Die pfarrliche Seelsorge hatte die Kartause durch Weltpriester als Vikare besorgen lassen, die Verwaltung der Pfarrherrschaft war einem Hofrichter anvertraut gewesen. Wahrscheinlich in dessen Registratur war der (...) Urkundenbestand erwachsen.Die Pfarre St. Leonhard am Forst war bis zu dessen Aufhebung im Besitz des Stiftes Mauerbach. 1808 wurde sie an Carl Graf Seldern verkauft. Im Klosterarchivdepositorium wurde mit den Mauerbacher Archivalien auch noch ein weiterer, bisher selbständig aufbewahrter kleiner Urkundenbestand vermengt, die Urkunden der Pfarre St. Leonhard am Forst. Er ist, wie aus den einfachen, mit dunkelbrauner Tinte geschriebenen Nummernbezeichnungen auf der Rückseite der Urkunden hervorgeht, wahrscheinlich im 15. Jahrhundert geordnet und verzeichnet worden, in das Urkundenarchiv am Seitzerhof scheint er nie gelangt, sondern erst nach der Aufhebung der Kartause von St. Leonhard direkt ins Klosterarchivdepositorium gebracht worden zu sein.1836 kamen (...) 37 Stück Urkunden der Pfarre St. Leonhard an das StA. (Reg. des StA., Nr. 22/1836.) (Rep. IV, AB. 379/1) HHStA, Repertorium XIV/4.