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FondSt. Georgen am Längsee, Benediktinerinnen (1257)
Bestandsgeschichte

Folgende Ausführungen zur Stiftsgeschichte sind aus: Floridus Röhrig: Alte Stifte in Österreich. Band II: Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg. Wien, München: 1967, S. 70.Alfons Zák: Österreichisches Klosterbuch. Statistik der Orden und Kongregationen der katholischen Kirche in Österreich. Wien, Leipzig: 1911, S. 278. St. Georgen am Längsee, das älteste Kloster Kärntens, bei St. Veit (Diözese Gurk), gegründet vom Grafen Ottwin von Pustertal und Lurn und dessen Gattin Wichburg zirka 1008 an einer schon bestehenden Kirche des hl. Georg, wurde vom Admonter Abte Wolfhold (gestorben 1137) reformiert und mit Nonnen aus Admont neu besetzt. Aufgehoben 1783. Das Gut wurde Religionsfondsherrschaft und später verkauft (jetzt ein Schloß), das Einkommen sollte zu vier Pfründen für Stiftsdamen im Damenstift zu Klagenfurt verwendet werden. Die Herrschaft St. Georgen am Längsee hat immer noch das Patronat über die kärntnerischen Säkularpfarren St. Donat (1154), St. Georgen am Längsee (gegründet 1008), St. Peter bei Taggenbrunn (1673) und St. Sebastian mit Launsdorf (1296). Im Stifte bestand einst eine vielgerühmte Klosterschule für Mädchen.Die mächtige, im Inneren hochbarocke Kirche wurde jüngstens gut restauriert. Die wohlgepflegten Stiftsgebäude gehören heute der Diözese Gurk und dienen im Sommer als Fremdenpension, sonst als Schulungsheim. HHStA, Repertorium XIV/2.