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FondPtuj (dt. Pettau), Dominikaner (1243-1461)
Bestandsgeschichte

Folgende Ausführungen zur Stifts- und Bestandsgeschichte sind aus: Fritz Antonius: Die Handschriftenabteilung bzw. Walther Latzke: Die Klosterarchive, in: Inventare österreichischer staatlicher Archive. V. Inventare des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. Dritter Band des Gesamtinventars. Wien: 1938, S. 223, 351f. und 372f.Alfons Zák: Österreichisches Klosterbuch. Statistik der Orden und Kongregationen der katholischen Kirche in Österreich. Wien, Leipzig: 1911, S. 154. Konvent zur hl. Maria in Pettau (Ptuj), Diözese Lavant, gegründet 1230 und besetzt von Friesach, aufgehoben 1786; jetzt Kaserne und Lazarett. Zwischen 1783 und 1786 kamen die Urkunden der Dominikaner zu Pettau an die Hofbibliothek, wo man sie von 1786-1790 gemeinsam mit vielen anderen Urkundenarchiven inventarisierte. 1811 gelangten sie an das StA. In den Jahren 1826-1829 erhielt das StA. noch vier weitere Urkunden (1399-1451) des Dominikanerklosters Pettau. Zwischen 1869 und 1871 wurden die Urkunden gemeinsam mit allen anderen steirischen Klosterurkunden des StA. an das Grazer Landesarchiv ausgeliefert.Wann und auf welchem Weg die Handschrift Böhm 141, Collectaneum des Predigerklosters zu Pettau aus dem 15. Jahrhundert, ins StA. gelangt ist, läßt sich eindeutig nicht ermitteln. Nur soviel scheint der alten Signatur nach sicher, daß sie zur Zeit der Hormayr´schen Neuordnung der Handschriftensammlung am Beginn des 19. Jahrunderts (...) bereits hier war oder gerade damals mit den durch Hormayr gesammelten Klosterarchivalien eingeliefert worden ist. In letzterem Fall dürfte sie wohl 1811 mit den innerösterr. Klosterurkunden aus der Hofbibliothek gekommen sein.Im Jahre 1923 wurde im Archivabkommen mit Jugoslavien die Abtretung auch dieses Bandes zugestanden, er wurde aber, da die Durchführung dieses Abkommens bis zur Erfüllung der auf Grund der Gegenseitigkeit gestellten österreichischen Forderungen verschoben wurde, bis auf weiteres in Wien belassen. HHStA, Repertorium XIV/1 und XIV/2.