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FondBistra (dt. Freudenthal), Kartäuser (1255-1480)
  1. Stiftsgeschichte
  2. Freudental (alt Freidnitz, slowenisch Bistra, lat. Vallis jocosa), Pfarre Vrhnika (Oberlaibach) in Krain, Diözese Laibach, gegründet 1260 von Herzog Ulrich von Kärnten, wurde besonders von den Grafen von Cilli begünstigt. Die Klosterkirche war der hl. Maria und dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Auch der hiesige Prior führte seit Kaiser Leopold II. den Prälatentitel (1660). Wie andere, wurde auch diese Karthause 1782 aufgehoben. Sie besaß die Güter Freudental und Thurnlack (mit Hof), ein Haus in Laibach, eine Mandria in Istrien zu Hundsdorf, die Ämter Preßer und Brehovics, Weingüter im Wippacher Boden, ein Kaplaneihaus zu Zirkniz und mehrere inkorporierte Vikariatskirchen. Das Gut Freudental kam in staatliche Verwaltung, Thurnlack wurde später dem Oberstallmeisteramt überlassen. Die Karthause selbst wurde abgebrochen und bildet jetzt ein Schloß der Familie Gallé.

  3. Bestandsgeschichte
  4. Zwischen 1783 und 1786 wurde das Archiv- und Bibliotheksgut aus Bistra an die Hofbibliothek ausgeliefert. Am 22. April 1811 kam es an das StA.

    Walther Latzke: Die Klosterarchive, in: Inventare österreichischer staatlicher Archive. V. Inventare des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs. Dritter Band des Gesamtinventars. Wien: 1938, S. 351f.

    Alfons Zák: Österreichisches Klosterbuch. Statistik der Orden und Kongregationen der katholischen Kirche in Österreich. Wien, Leipzig: 1911, S. 144f.

  5. Benützte Editionen/Regestenwerke
  6. HHStA, Repertorium XIV/1 und XIV/2.