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Sammlung: Illuminierte Urkunden - Wappenbriefe
Hier wird in Kürze ein Vorwort erscheinen.
Datum: 1315-05-99
AbstractKönig Louis [X., (le Hutin)] von Frankreich und Navarra (Francorum et Navarre rex) verleiht (concedimus) auf Bitte des Bischofs von Bayeux den armen Blinden von Bayeux (pauperibus cecis civitatis Baiocensis) ein Zeichen, das aus dem Wappen des Bischofs und einer darüber angeordneten Lilie (cum scuto dicti episcopi et successorum suorum, pro differencia et ut securius tractantur, ubique florem lilii perpetuo defferant) besteht, zum besonderen Schutz.Markus Gneiss

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Datum: 1316-03-11
AbstractWappenbrief: Bernard de Coucy (Bernardus de Cucuiaco), päpstlicher Generalvikar für Tuscien, gewährt der Stadt Viterbo eine Wappenbesserung. Coucy zeichnete die Stadt mit dem Ehrentitel eines Bannerträgers des päpstlichen Heerbanns aus und besserte das alte Wappen der Stadt, Löwe und Palme, mit einer päpstlichen Fahne. Darüberhinaus wurde der Stadt Viterbo die Herrschaft über Montefiascone auf zehn Jahre übertragen. Das Wappen wird in der Dispositio blasoniert, wobei zugleich explizit auf die Darstellung verwiesen wird: Vos et populum vestrum in quolibet exercitu, quem Romana ecclesia [...] faciet vel fieri mandabit [...] preficimus, ordinamus et declaramus perpetuum vexilliferum seu confalonerium, defensorem, valitorem et adiutorem honoris et iurium Romane ecclesie et rectoris patrimonii [...], ita quod in ipso exercitu et etiam in quolibet alio exercitu [...] ultra arma vestra propria que habetis, scilicet leonis cum palma, vexillum et insignia Romane ecclesie per ipsum leonem portanda, sicut superius designata sunt, [...] deferre et portare [...] perpetuis temporibus [...] valeatis.

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Datum: 1338-02-08
AbstractWappenbrief: Kaiser Ludwig IV. verleiht Bonifazio und Egesio di Carbonesibus ein Wappen.Kaiser Ludwig [IV., der Bayer] verleiht, überträgt und erteilt (concedimus, tradidimus et donamus) den Brüdern und nobilibus viribusBonifazio und Egesio di Carbonesibus (Bonifacio et Egesio de Carbonensibus), Grafen von San Giovanni in Persiceto (comitibus Sancti Johannis de Persesena), sowie allen Erben aus der Gnade, die standhaften Männern (viros strenuos et constantes), die sich treu gegenüber Kaiser und Reich verhalten, gebührt, ein Wappen (arma), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (depicta presentibus et inserta). Die Begünstigten dürfen das Wappen künftig im Krieg und auch sonst überall (perpetuo et ubique locorum in bellorum aciebus et alibi) kaiserlich legitimiert (iure imperatorie maiestatis) und mit allen Rechten frei und ungehindert nach ihrem Belieben führen (portanda, tenenda et pleno iure habenda).Daniel Maier

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Datum: 1339-03-10
AbstractKaiser Ludwig verleiht genannten Städten und Burgen der Trierer Diözese Frankfurter Recht und gewährt Erzbischof Balduin und der Trierer Kirche weitere Privilegien._

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Datum: 1339-08-09
AbstractWappenbrief: König Johann von Böhmen verleiht dem Bistum Trient ein Wappen:Johann, König von Böhmen und Graf von Luxemburg (Boemie rex ac Lucemburgensis comes), verleiht (damus, concedimus et donamus) dem Bistum Trient auf Bitte seines treuen Gefolgsmannes (amicus noster carissimus), des Bischofs Nikolaus von Trient, das heimgefallene Wappen des heiligen Märtyrers und Patrons des genannten Königreiches, Wenzels (arma sancti Wencezlai martiris eiusdem regni nostri patroni gloriosi nunc vacantia), so wie es am Ende des Privilegs gezeichnet ist (in fine presentis nostri privilegii designata), damit dieser Bischof und seine Nachfolger im Trienter Bistum dieses jetzt und auf ewige Zeiten nutzen, besitzen und führen dürfen. Da das Bistum einem feindlichen Angriff wie die Zielscheibe dem Pfeil ausgesetzt sei (hostium incursibus velut signum ad sagittam est exposita), verspricht (promittimus) der Aussteller dieses unter dem Rechtstitel der dem Kärntner Herzog und dem Tiroler Grafen zufallenden Vogtei und aufgrund des verliehenen Wappens zu bewahren und zu schützen (manutenere et ... defensare).Markus Gneiss

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Datum: 1355-05-25
AbstractWappenbrief: Kaiser Karl IV. ernennt Giacomo di Santa Croce aus Padua zum Familiaren und verleiht ihm ein Wappen.Kaiser Karl IV. ernennt, macht und erhebt (dicimus et nominamus, facimus, constituimus) den honorabilisGiacomo di Santa Croce aus Padua (Jacobo de Sancta Croce de Padua), Doktor der Rechte, kaiserlicher Rat, für die Werke, die der adeligen Seele des Empfängers entspringen und die auch den kaiserlichen Großmut nähren, zum kaiserlichen Familiaren und bestimmt (volumus), dass der Empfänger und alle Erben alle Ehren, Rechte, Freiheiten, Immunitäten, Privilegien und Gnaden am Hof und außerhalb (universis et singulis honoribus, iuribus, libertatibus, immunitatibus, privilegiis et graciis realibus et personalibus in aula imperiali et extra ubicunque locorum) sowie alle militärischen Ehren, Titel und Privilegien (fascibus, titulis et privilegiis militaribus) genießen dürfen. Der Begünstigte darf sich fortan als Adeliger (virum nobilem et militarem de nobile genere) in allen adeligen und militärischen Übungen, Taten und Angelegenheiten (in omnibus et singulis exerciciis, actibus et studiis nobilibus et militaribus) nennen, wie es andere Adelige tun, mit dem Recht, sich mit allen Ehren und Würden zum Hauptmann, Podestà, Rektor und in öffentliche Ämter wählen zu lassen (capitaneatus, potestates, rectores et officia secularia ... eligi valeant et assumi). Außerdem darf der Empfänger fortan ein Wappen (signum armature) führen, wie es in der Urkunde farbig eingemalt ist (designate sive depicte), nämlich in Silber einen roten, goldgekrönten, die Schildränder berührenden und von einer goldenen Linie durchzogenen Löwen (in cuius quidem clipei campo per totum albo leo integer coloris rubei elevatus in sursum, habens coronam in capite de colore flaveo et lineam transversalem coloris similiter flavei per medium corporis, fines extremitatum clipei predicti tangentem). Wer immer ihn daran hindert, dem droht kaiserliche Ungnade sowie eine Strafe von hundert Mark lötigen Goldes (indignacionem nostram imperialem et penam centum marcarum auri puri).Zeugen: der venerabilisErzbischof Johannes von Pisa (Johannes archiepiscopus Pisanus), Bischof Johannes von Olmütz (Johannes Olomocensis), Bischof Gerhard von Speyer (Gerhardus Spirensis), Bischof Markhard von Augsburg (Marquardus Augustensis), Bischof Philipp (Philippus) von Wltriamis, der illustrisMarkgraf Johannes von Montferrat (Johannes marchio Montifferati), die Herzöge Nikolaus (Nicolaus) von Opavie und Bolko von Falkenberg (Bolko Falkenbergensis), außerdem die spectabiles Burggrafen Johannes von Nürnberg (Johannes Nurembergensis) und Burkhard von Magdeburg (Burghardus Magdeburgensis burgravii), die Grafen Johannes von Retz (Johannes de Recz) und Albert von Anhalt (Albertus de Anhalt comites) sowie die nobilesPfalzgraf Fencius de Prato, Hascho de Swerticz und Buscho de Wilhertitz, dem magister der kaiserlichen Kammer. Rekogniert durch Bischof Johannes von Leitomischl (Johannes dei gracia Luthomuschlensis Episcopus) als Kanzler für den reverendiErzkanzler Erzbischof Gerlach von Mainz (Gerlaci Moguntinensis archiepiscopus).Daniel Maier

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Datum: 1369-06-19
AbstractWappenbrief: König Charles ([V.], (le Sage)] von Frankreich privilegiert die Stadt Abbeville zur Belohnung der treuen Dienste und bessert zum Zeichen seiner Geneigtheit das von der Stadt bisher geführte alte Wappen der Grafschaft Ponthieu mit dem Schildhaupt Frankreich und gestattet der Stadt die Führung des Wappens auf Fahnen, in anderen Zeichen und im Siegelbild.Markus Gneiss

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Urkunde1372
Datum: 1372
AbstractWappenbrief: Besserung des Wappens der Stadt Poitiers durch ein Schildhaupt FrankreichAndreas Zajic

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Datum: 16. Jh.: Fälschung auf 1377-02-01
AbstractWappenbrief: Kaiser Karl IV. verleiht Albert Kauz ein Wappen.Kaiser Karl [IV.] gibt und verleiht (geben und verleihen) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen sowie aus kaiserlicher Würde dem Albert Kauz (Albert Cautz) und allen ehelichen Erben für die Redlichkeit und Vernunft, die dieser dem Kaiser entgegengebracht hat und künftig bringen wird, ein Wappen (wappen und kleineite), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (in der mitte dis brieve gemalet und mit varben aigentlich ausgestrichen), nämlich in blauem Schild ein goldener Taschenzug, belegt mit einem Kauz auf einem grünen Ast, begleitet von zwei goldenen Lilien; im Oberwappen ein Stechhelm mit gold-blauen Helmdecken, darauf ein blauer geschlossener Flug, belegt mit dem Wappenschild (ein ploer schild, in der mitten aber ein gelber treiangelter spitz, in welchem ein cautz auff einem gruen ast sitzt, in den beiden bloen feldern zur rechten und zur lincken ein gelben gilgen, oben auff ein gemainer stechhelm mit einem gelben und blohen pundt, daruff zwen ausgestreckte flugel, in iedem des schildts furm und einer gelben und bloen helmdeck). Er bestimmt (setzen und wollen), dass der Begünstigte und alle Erben das Wappen künftig in allen redlichen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und geschefften) zu schimpf und ernst ungehindert führen dürfen. Er gebietet allen geistlichen und weltlichen Fürsten, Grafen, Freien, Herren, Rittern, Knechten, Amtleuten, Herolden, Persevanten, Vögten, Richtern, Bürgermeistern, Räten und Gemeinden sowie allen seinen und des Heiligen Römischen Reichs Untertanen unter Androhung schwerer Ungnade, die Bestimmungen der Urkunde nicht zu verletzen. Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen durch andere.Daniel Maier

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Datum: 1387-08-19
AbstractWappenbrief: König Wenzel schenkt Niccolò de`Terzi de Cornazzano die Lehen von Castelnuovo, Casale Albino, usw., erhebt diese zur Grafschaft und verleiht ihm einen Wappen. Enrico Scaccabarozzi

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Datum: 1391-09-22
AbstractWappenbrief: Philipp [II.] der Kühne, Herzog von Burgund, bessert der Stadt Dijon das Wappen:Philipp [II., le Hardi], Sohn des französischen Königs, Herzog von Burgund, Graf von Flandern, von Artois und von Burgund, Pfalzgraf, Herr von Salins, Graf von Rethel sowie Herr von Malines, gewährt (octroyons) der Stadt Dijon (ville de Diion) aus Dankbarkeit für deren Treue, dass diese zusätzlich zu dem ledigen roten Schild (un escu de gueles tout plain), den sie von alters her führen (lesquelles il ont enciennement accoustume de porter), nun auch im Schildhaupt (chief) seine eigenen Wappen (noz propres armes) im Kampf und an allen anderen Orten führen dürfen (ils puissent mettre et porter). Er trägt außerdem allen seinen Marschällen, Seneschallen sowie allen Richtern, Amtsleuten und deren Stellvertretern auf (donnons en mandement), die Einwohner dieser Stadt in der Nutzung dieser Gnade und dieses Privilegs nicht zu behindern.Markus Gneiss

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Datum: 1392-02-14
AbstractWappenbrief: König Wenzel verleiht Hans und Klaus Konzmann aus Staffort ein Wappen.König Wenzel verleiht und gibt (verleyhen und geben) mit wohlbedachtem Mut, dem Rat seiner Getreuen und rechtem Wissen dem Hans Konzmann (Hans Conczmann) von Staffort (Staffurt) und dessen Bruder Klaus (Claus) sowie allen Erben auf deren Bitte hin ein Wappen (wappen), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (als dieselben wappen hyrynne gemalt), nämlich in blauem Schild ein silberner Sparren, die Spitze des Sparrens belegt mit einem roten Nagel (einen weissen sparren in einem blawen felden und in der hohe desselben sparren einen roten nagel) . Die Begünstigten dürfen das Wappen fortan auf Schild und Helm zu schimpf und zu ernste überall in Lanzenstechen, Turnieren und ritterlichen Angelegenheiten (in allen steten zu stechen, zu turnyren und andern ritterlichen werken) ungehindert führen, so wie es von deren Vorfahren an sie gefallen ist (die von rechtem erblichen stamen an sie komen und geerbet weren). Er begnadet (tun ... in dise besundere gnade) sie weiters aus königlicher Macht, gleich anderen adeligen Rittern Gericht zu halten, Urteile zu sprechen, zu belehnen und Lehen zu erhalten (gleich andern edeln rittermessigen leuten beyde zu gerichte siczen, recht und urteil sprechen, lehen versteen, bedienen und behalten). Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen durch andere.Daniel Maier

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Datum: 1394-01-27
AbstractWappenbrief: Der französische König Karl VI. vermehrt das Wappen des Gian Galeazzo Visconti, indem er den Schild vierteilt und an der ersten und 4. Position die französischen Lilien einfügt; die anderen Teile mit der traditionellen Visconti-Schlange. Die Felder mit den Lilien sind mit einem farblich zweigeteilten Rahmen umgeben. Die in der Mitte angebrachte Miniatur wird im Diktat erwähnt und genau blasoniert.

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Datum: 1394-12-02
AbstractWappenbrief: König Wenzel verleiht Francesco di Gonzaga ein Wappen.König Wenzel verleiht und erteilt (concedimus et largimur) mit wohlbedachtem Mut und dem Rat seiner Fürsten, Grafen, Barone und anderer Adeliger des Heiligen Römischen Reichs, aus römischer und böhmischer königlicher Macht und mit rechtem Wissen (animo deliberato, sano principum, comitum, baronum, procerum, nobilium nostrorum et imperii sacri fidelium accedente consilio, auctoritate Romanum regia et Boemie et de certa nostra sciencia) dem nobiliFrancesco [I.] di Gonzaga (Francisco de Gonzaga), Sohn des nobiliLudovico di Gonzaga (Ludowici de Gonzaga), dem kaiserlichen Generalvikar (vicario generali) in Mantua (Mantue), sowie allen Erben und Nachfolgern für die Treue und die dauerhafte Devotion des Empfängers, die auch schon von dessen Vorfahren, besonders vonseiten des Vaters, dem König und auch schon dessen beiden Vorgängern, dem illustri böhmischen König Johann und dem Kaiser Karl [IV.], entgegengebracht wurden, und zu Ehren des Empfängers und des Hauses Gonzaga (ad maiorem tuam et domus tue gloriam et honorem) das in der Mitte der Urkunde als Banner gezeichnete Wappenbild (signum armature designate seu picte in banderio infrascripto) zum ewigen Gebrauch als Wappen und Feldzeichen (ad usum armorum perpetuum ... in tui quidem banderii campo), wie es schon von vorangegangenen böhmischen Königen geführt wurde, nämlich in rotem Feld ein aufsteigender goldgekrönter silberner Löwe mit gegabeltem und am Ende zurückgebogenem Schwanz (banderii campo per totum rubeo leo integer coloris albi elevatus insursum, coronam auream habens in capite, caudam quoque bipartitam et in sui extremitate retortam), gemindert durch einen goldenen Ring auf der Brust (in signum tamen differencie specialis circulus coloris aurei a superiore parte pectoris versus tergum se protendentem). Der Begünstigte und seine Nachfahren dürfen das Wappen fortan im Kampf, in Turnieren, im Lanzenstechen und allen ritterlichen Übungen (in preliis, tornamentis, hastiludiis et generaliter in omni exercicio militari) ungehindert führen. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade und einer Strafe von hundert Mark lötigen Goldes (indignacionem nostram gravissimam et penam centum marcarum auri purissimi) gegen die Bestimmung der Urkunde (hanc nostre concessionis et largitionis paginam) verstoßen.Daniel Maier

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Datum: 1395-01-29
AbstractWappenbrief: Der französische König Karl VI. vermehrt das Wappen des Gian Galeazzo Visconti, indem er das Schild vierteilt und an der ersten und 4. Position die französischen Lilien einfügt; die anderen Teile mit der traditionellen Visconti-Schlange. Die Felder mit den Lilien sind mit einem farblich zweigeteilten Rahmen umgeben. Die in der Mitte angebrachte Miniatur wird im Diktat erwähnt und genau blasoniert.Der Wappenbrief ist nicht erhalten, es findet sich jedoch ein Eintrag im Originalregister: Paris, Archives nationales, JJ 147, fol. 68r (Nr. 147).

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Urkunde1396-10-14_Pisa
Datum: 1396-10-14
AbstractAdels- und Wappenbrief: König Wenzel erhebt Pietro Lantis von Pisa in den Adelsstand, belehnt ihn und verleiht ihm ein Wappen.König Wenzel nobilitiert und erhebt (nobilitamus et ad nobilitatis gradum ... elevamus) mit rechtem Wissen den nobiliPietro Lantis von Pisa (Petro Lantis de Pisis), Doktor der Rechte, apostolischer Nuntius am königlichen Hof und Advokat, sowie alle ehelichen Erben für dessen Verdienste und Tugend in den Adelsstand und ernennt und macht (constituimus, facimus et creamus) sie damit zu rechtmäßigen Adeligen. Er bestimmt (decernentes), dass sie alle Ehren, Privilegien, Gnaden, Immunitäten, Rechte und Würden (honoribus, privilegiis, graciis, emmunitatibus, iuribus et dignitatibus) überall (ubique locorum) genießen sollen, wie es andere Adelige tun (quibus cetera nobiles utuntur). Da er wünscht (cupientes), die täglichen Dienste des Begünstigten zu belohnen, belehnt, überträgt und schenkt (in feodum dedimus, contulimus et donavimus, damus ... conferimus et donamus) er ihm die Burg Massa in der Diözese Luni (castrum seu arcem Masse in Lunensis dyocesis) mit allen Zugehörungen, mit allen Städten, Dörfern, Fischteichen, Weiden, Wäldern, Wäldchen, Bergen, Viehweiden, Jagdrechten, Gewässern, Teichen, Bächen, Flüssen, dem Meer, Ufern, Vasallen, Regal- und anderen Rechten und besonders mit dem Dorf San Vitale, mit dem Dorf Collis und dem Dorf unter Rocca und anderen Zugehörungen (burgo, villis, piscinis, pascuis, silvis, nemoribus, montibus, alpibus, venacionibus, aquis, piscacionibus, rivis, fluminibus, mari, littoribus, vasallis, vasallagiis, iuribus regalibus et non regalibus et signanter cum villa Sancti Vitalis cum villa Collis et cum villa post Rocham sive subtus Rocham et cum aliis suis pertinentiis), die sie fortan von königlicher Macht und mit allen Einkünften, Rechten und Gewalten ungehindert innehaben sollen. Damit der Begünstigte und alle Erben künftig zu den Adeligen und Vasallen des Reichs (nobiles et imperii feodales) gezählt werden, verleiht und erteilt (concedimus et largimur) er ihnen ein Wappen (arma seu signum armature), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (in presentibus pictoris magisterio destribuntur). Er bestimmt (decernentes et volentes), dass der Empfänger und seine Erben das Wappen mit seinen Farben auf Helm und Schild (cum appropriatis sibi coloribus tam in galea quam in clippeo) überall (ubique locorum) zu Schimpf und Ernst (in iocis et serio) sowie in allen militärischen Übungen und bei Dienstleistungen an König und Reich (in omni militari exercicio ac in nostris et sacri imperii serviciis) ungehindert führen dürfen, unbeschadet jedoch der älteren Wappenführung anderer. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade sowie einer Strafe von fünfzig Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und an die Betroffenen zu zahlen ist, gegen die Bestimmungen der Urkunde (hanc nostram nobilitatis, donacionis, largicionis et decreti paginam) verstoßen.Daniel MaierVenceslao, re di Boemia e de' Romani, concede in feudo perpetuo al nobile Pietro 'Lantis' di Pisa, dottore di legge e nunzio della Sede apostolica presso la Maestà sua, il castello di Massa con tutte le sue pertinenze e diritti annessi, e gli dà facoltà di avere lo stemma di famiglia nel modo che è dipinto nel presente diploma.

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Datum: 1401-09-07
AbstractWappenbrief: König Wenzel bessert Francesco (I.) Gonzaga das Wappen der mittels eigener Urkunde geschaffenen neuen Markgrafschaft Mantua.

Abbildungen0
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Datum: 1405-04-15
AbstractWappenbrief : König Sigismund verleiht Péter und András Tétényi sowie der Familie Haraszti, Verwandte des ersten Bruders, ein Wappen.

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Datum: 1407-08-22
AbstractWappenbrief: Giovanni Maria Visconti, Herzog von Mailand, erhebt die Brüder Cavazzi und ihren Nachkommen zu Grafen sowie Freiherrn von Somaglia und erweitert das Familienwappen (ein Reiter) mit einem Schildhaupt, in dem drei Mailänder Schlangenwappen (stemma con l’insegna della vipera) und die Initialen IO. MA des Herzogs dargestellt sind.

Abbildungen9
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Datum: 1411-12-23
AbstractWappenbrief: König Wenzel verleiht Rapper von Rosenharts ein Wappen.König Wenzel begünstigt (dise besunder gnade getan und tun im die) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen den strengenRapper von Rosenharts (Rapper von Rosenharcz) für dessen vergangene und künftige Dienste und Treue an König und Reich, sodass der Empfänger das Erbwappen, das in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (als sie hyerynne mit varben und strichen gemalt) und das dieser von seinen Eltern und Vorfahren rechtmäßig geerbt hat (als die von seinen eltern und vorfarn an in redlich komen sind), um eine Krone bessern darf (mit einer cronen zyren und bessern muge). Der Begünstigte sowie alle Erben und Nachkommen dürfen das nunmehr gebesserte Wappen fortan in allen Kämpfen, Turnieren und ritterlichen Angelegenheiten (stechen, turnyeren, streyten und allen andern ritterlichen teten) auf Schild und Helm ungehindert führen (beyde in dem schilde und uff dem helme haben, furen und gebrauchen). Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen durch andere.Daniel Maier

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Datum: 1412-05-21
AbstractWappenbrief: Kaiser Sigismund bestätigt und verleiht Giovanantonio Miari, Antonio Doglioni und Benesuto Foro ein Wappen.Kaiser Sigismund bestätigt (confirmamus) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat seiner Fürsten, Grafen, Freiherren, Edlen und Adeligen und rechtem Wissen (animo deliberato, sano etiam principum, comitum, baronum, procerum et nobilium nostrorum accedente consilio ac de certa nostra scientia) dem nobili lateranensischen Pfalzgrafen Giovanantonio Miari (Iohaniantonio de Millario, sacri Lateranensis palatii comiti palatino), weiters Antonio Doglioni (Antonio de Doiono) und Benesuto Foro (Benesuto de Foro), Bürger von Belluno (Belluni), sowie allen Brüdern, Verwandten und legitimen Erben (fratribus, consanguineis et heredibus vestris legittimis) aufgrund von deren Verdiensten und denen ihrer Vorfahren an Kaiser und Reich sowie der Bitte des Erstgenannten ihre in der Urkunde gemalten Wappen (depicta arma vestrea seu nobilitatis insignia) und verleiht und erteilt (concedimus ac ... elargimur) ihnen angesichts deren Tugend und zum größeren Glanz ihres Adels aus eigenem Antrieb (motu proprio) jeweils im Schildhaupt in Gold einen schwarzen Adler (in superiori parte clipei armorum huiusmodi et ipsorum quolibet aquilam nigram in campo glauci coloris), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (sicut in presentibus figuris oculis subiecta visibilibus pictoris magisterio distinctuius sunt depicta). Die Begünstigten dürfen das Wappen fortan in Kämpfen, in Lanzenstechen und allen militärischen Übungen (impreliis, hastiludiis et in omni exercitio militari) führen. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade gegen die Bestimmungen der Urkunde (hanc nostre concessionis, confirmationis et gratie paginam) verstoßen.Daniel Maier

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Datum: 1414-01-13 (die Einerstelle erschlossen)
AbstractFilippo Maria Visconti verleiht Sonvico (seit 2013 Teil von Lugano) ein Wappen (wie dieses hier dargestellt ist).

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Datum: 1414-01-13
AbstractWappenbrief: Filippo Maria Visconti verleiht Carona ein Wappen. Marina Bernasconi

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Datum: 1414-10-02
AbstractWappenbrief: König Sigismund bestätigt Stephan Schuler das Wappen.König Sigismund bestätigt und gibt erneut (bestetigen und geben ... von neuem) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat seiner Fürsten, Edlen und Getreuen sowie rechtem Wissen dem Stephan Schuler (Stephan Schuler) für dessen Redlichkeit, Tüchtigkeit und Vernunft sowie die vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Dienste an Kaiser und Reich das Wappen (wappen), das dieser von seinen Vorfahren geerbt hat (die von seinen vordern uf in komen sind), wie es auf Schild und Helm (in dem schilt und uf dem helm) in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (in der mitte dis brifs gemalet und ußgestrichen). Der Begünstigte darf das Wappen fortan in Kämpfen, Streitigkeiten und allen Geschäften (in sturmen, streiten und in allen gescheften) wie auch sonst überall (an allen enden) ungehindert führen und gebrauchen. Er gebietet allen geistlichen und weltlichen Fürsten, Grafen, Freien, Herren, Diestleuten, Rittern, Knechten, Burggrafen, Vögten, Amtsleuten, Bürgermeistern, Räten und Gemeinden aller Städte, Märkte und Dörfer und auch sonst allen seinen und des Heiligen Römischen Reichs Untertanen und Getreuen unter Androhung schwerer Ungnade, den Begünstigten und alle Erben im Gebrauch der verliehenen Gnaden nicht zu behindern. Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen durch andere.Daniel Maier

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Datum: 1414-11-11
AbstractWappenbrief : Filippo Maria Visconti, Herzog von Mailand, verleiht Francesco Bussone das Lehen Castelnuovo und Caselle, ernennt ihn zum Grafen und erlaubt ihm Wappen und den Familiennamen Visconti zu führen. 1417 heiratet der aus bäuerlichem Stand kommende Condottiere Antonia Visconti, eine Verwandte des Mailänder Herzogs.

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Datum: 1415-01-26
AbstractWappenbrief: König Sigismund verleiht Antál Somkereki ein Wappen.König Sigismund verleiht, bestätigt und erteilt (concedimus ... confirmamus ac ... elargimur) mit wohlbedachtem Mut, gewissenhaft, gutem Rat seiner Fürsten, Grafen, Barone und Edlen und rechtem Wissen (animo deliberato, non per errorem aut improvide, sed sano principum, comitum, baronum et procerum nostrorum et sacri imperii fidelium dilectorum accedente consilio ac de certa nostra sciencia) dem nobili Antál (Anthonio), dem Sohn des verstorbenen Miklós Somkerei (Nicolai de Somkerek), sowie allen Brüdern, Verwandten und legitimen Erben (fratribus, consanguineis ac heredibus) aufgrund der Verdienste und der Treue, die der Empfänger und seine Vorfahren an König und Reich vollbracht haben, ein Wappen (arma seu insignia nobilitatis), wie es am linken Textrand der Urkunde farbig eingemalt ist (hic depicta sicud in presentibus figuris oculis subiecta visibilibus pictoris magisterio distinctus sunt depicta). Der Begünstigte darf das Wappen fortan im Kampf, in Lanzenstechen, Turnieren und allen militärischen Übungen (in preliis, hastiludiis, torneamentis et in omni exercitio militari) führen. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade gegen die Bestimmungen der Urkunde (hanc nostre concessionis, elargicionis et confirmacionis paginam) verstoßen.Daniel Maier

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Datum: 1415-03-12
AbstractWappenbrief: König Sigismund verleiht Martón Bossányi ein Wappen.König Sigismund bestätigt, überträgt und erteilt (concedimus ... conferimus ac ... elargimur) mit wohlbedachtem Mut, gewissenhaft, gutem Rat seiner und des Heiligen Römischen Reichs Fürsten, Grafen, Barone und Edlen und rechtem Wissen (animo deliberato, non per errorem aut inprovide sed sano principum, comitum, baronum et procerum nostrorum et sacri imperii fidelium dilectorum accedente consilio ac de certa nostra sciencia) sowie aus eigenem Antrieb (motu proprio) dem nobiliMartón (Martino), dem Sohn des Lőrinc Bossányi (Laurentii de Bassan) und durch ihn auch András (Andree) und János (Johanni), den Söhnen des Bálint (Valetini) de Wufalw, den Cousins (patruelibus) Mihály (Michli) und Ellews, den Söhnen des Tamás (Thome) de Chermen, weiters Barius und György (Georgio), den Söhnen des János Bossányi (Johan[nis] de Bassan), dem Antál (Anthonio) und dem Péter (Petro) de Wufalu, außerdem den condivisionalibus fratribusDetre (Detrico), Dimitri (Demetrio) und György (Georgio), den Söhnen des Lászlo (Ladislai) de Jokuth, sowie allen Erben und Nachfahren für die vergangene, gegenwärtige und künftige Treue und Verdienste, die der Empfänger und dessen Vorfahren an Kaiser und Reich vollbracht haben, ihr Wappen (armature seu nobilitatis insignia), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (hec depicta sicud in presentibus figuris oculis subiecta visibilibus pictoris magisterio distinctus sunt depicta). Die Begünstigten dürfen das Wappen fortan im Kampf, in Lanzenstechen, Turnieren und allen ritterlichen Geschäften (in p[relii]s, hastiludiis, torneamentis et in omni exercicio militari) führen. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade gegen die Bestimmungen der Urkunde (hanc nostre concessionis, elargicionis et confirmacionis paginam) verstoßen.Daniel Maier

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Datum: 1415-05-07
AbstractWappenbrief: König Sigismund verleiht und bessert Johannes Vintler aus Bozen ein Wappen.König Sigismund verleiht (concedimus) mit wohlbedachtem Mut, gewissenhaft, mit gutem Rat seiner und des Heiligen Römischen Reichs Fürsten, Grafen, Freien, Edlen und Adeligen sowie rechtem Wissen (animo deliberato, non per errorem aut improvide, sed sano principum, comitum, baronum, nobilium et procerum nostrorum et sacri imperii fidelium dilectorum accedente consilio ac de certa nostra scientia) dem nobiliJohannes Vintler aus Bozen (Johanni Vintler de Bolsano) sowie allen legitimen Erben für die vielfach erbrachten standhaften und treuen Verdienste, die der Empfänger und dessen Vorfahren an Kaiser und Reich vollbracht haben und täglich tun, weiters angesichts seiner Tugend, sein in der Urkunde gemaltes Wappen (hic depicta arma tua seu nobilitatis insignia) und verleiht, bestätigt und erteilt (concedimus, confirmamus et ... largimus) ihm und allen Erben zur größeren Ehre ihres Adels aus eigenem Antrieb (motu proprio) eine goldene Krone auf dem Helm (coronam auream insignem alterius armature supra galeam positam), wie es in der Urkunde farbig eingemalt ist (sicud in presentibus figuris oculis subiecta visibilibus pictoris magisterio distinctius sunt depicta). Der Begünstigte darf das Wappen fortan im Krieg, in Lanzenstechen, Turnieren und allen militärischen Übungen (in preliis, hastiludiis, torneamentis et in omni exercicio militari) führen. Niemand darf unter Androhung schwerer Ungnade gegen die Bestimmungen der Urkunde (hanc nostre concessionis, elargicionis et confirmacionis paginam) verstoßen.Daniel Maier

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Datum: 1416-03-26
AbstractWappenbrief : Karl VI. von Frankreich verleiht Nikolaus (II.) Garai, Palatin von Ungarn, ein Wappen.

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Datum: 1416-03-26
AbstractWappenbrief: König Sigismund bestätigt und bessert für Nikolaus (II.) Garai, Palatin von Ungarn, das Familienwappen.Andreas Zajic

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